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01.04.2008 | Originalien | Ausgabe 2/2008

Der Schmerz 2/2008

Postoperative Schmerztherapie nach ambulanten Operationen

Zeitschrift:
Der Schmerz > Ausgabe 2/2008
Autoren:
Dr. E.A. Lux, U. Stamer, W. Meissner, K. Moser, E. Neugebauer, A. Wiebalck

Zusammenfassung

Hintergrund

Zur Erfassung der Qualität postoperativer Schmerztherapie nach ambulanten Eingriffen wurden ambulant tätige Chirurgen befragt.

Patienten und Methode

Per Post erhielten 2317 ambulant tätige Chirurgen einen Fragebogen, 419 antworteten, die Rücklaufquote betrug 18,1%. Der Fragebogen erfasste neben den 2004 vorgenommenen Operationen und Anästhesiemethoden die in der unmittelbaren postoperativen Phase und häuslichen Behandlung verwendeten Analgetika. Methoden und Inhalte zur Qualitätssicherung wurden erfasst.

Ergebnisse

Für die postoperative Schmerztherapie in den verschiedenen Praxen gaben die Befragten an, in 74% der Fälle sei der Chirurg, in 16% der Anästhesist, in 10% beide verantwortlich. In den Praxen wurden anteilsmäßig 34% Novaminsulfon, 28% NSAIDs und 36% Opioide verwendet. Für die häusliche Versorgung wurden zu 58% NSAIDs, 43% Opioide, 32% Novaminsulfon und 28% Mischanalgetika verwendet, 6% gaben keine Analgetika, 21% verordneten zusätzlich ein Antiemetikum. In nur 11% der Praxen erfolgte eine regelmäßige Schmerzmessung mittels Schmerzskalen, unter den zertifizierten Praxen waren es 48%, die eine Schmerzmessung im Rahmen der Qualitätssicherung vornahmen. Zufrieden mit der Schmerztherapie waren 95% der Chirurgen.

Schlussfolgerung

Die Untersuchung zeigt, dass die Leitlinien der Fachgesellschaften (http://​www.​awmf.​de) nur teilweise umgesetzt werden.

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