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2013 | Postoperative Schmerztherapie | OriginalPaper | Buchkapitel

29. Postoperative Schmerztherapie

verfasst von : Dr. med. Christof Heim

Erschienen in: Ultraschallgestützte Regionalanästhesie

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Zusammenfassung

Eine optimale Schmerzbehandlung fördert den Genesungsprozess und reduziert kardiopulmonale Komplikationen. Nervenblockaden ermöglichen postoperativ eine über mehrere Stunden bis Tage dauernde Schmerzfreiheit oder zumindestens -reduktion. Kathetertechniken sind täglich von speziell geschulten Fachkräften zu überwachen. Als Zusatz oder Folgelösung von Regionalanästhesien ist meist eine systemische Schmerztherapie nötig. Ein modernes Schmerzkonzept ist multimodal aufgebaut und beinhaltet neben der rein medikamentösen Komponente gezielte Maßnahmen zur Förderung der Durchblutung und der lymphatischen Wunddrainage. Das Schmerzkonzept basiert auf einer systematischen Schmerzmessung und soll standardisiert sein. Pharmakologisch führt die Kombination verschiedener Analgetika zu gegenseitiger Wirkverstärkung und Reduktion von Nebenwirkungen. In einem Stufeneinsatz werden die Basisanalgetika mit den Opioiden kombiniert. Die Basisanalgetika wirken in unterschiedlicher Prägung analgetisch, antiphlogistisch und spasmolytisch. Die Opioide haben eine hochgradige Potenz und etliche gut beherrschbare Nebenwirkungen.
Literatur
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Metadaten
Titel
Postoperative Schmerztherapie
verfasst von
Dr. med. Christof Heim
Copyright-Jahr
2013
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-642-20167-7_29

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