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Gefässchirurgie

Postoperative Wundinfektionen in der Gefäßchirurgie: Surveillance als Basis für die Prävention

  • 01.05.2003
  • Übersichtsarbeit
Erschienen in:

Zusammenfassung

1997 wurde durch das Nationale Referenzzentrum für die Surveillance von nosokomialen Infektionen begonnen, eine Referenzdatenbank aufzubauen, um Orientierungsdaten für die Prävention und Kontrolle dieser Infektionen liefern zu können. Das Surveillancesystem konzentriert sich bei chirurgischen Abteilungen auf postoperative Wundinfektionen nach genau definierten Indikatoroperationen.
Wundinfektionen können derzeit auf der Basis von insgesamt 211.637 Operationen für 17 verschiedene Indikatoroperationen berechnet werden. Im Bereich der Gefäßchirurgie liegt ein Überblick über 6.815 Operationen vor. Im Augenblick werden Informationen aus 23 Krankenhäusern erfasst. Den teilnehmenden Krankenhäusern werden periodisch ihre nach Risikofaktoren stratifizierten und standardisierten Infektionsraten auf elektronischem Weg übermittelt. Zum Vergleich erhalten sie zusätzlich die entsprechende Verteilung der Wundinfektionsraten aller teilnehmenden Abteilungen.
Die Anwendung dieser Daten für das interne Hygienemanagement setzt eine fachgerechte, sinnvolle Interpretation voraus, um keine falschen Schlussfolgerungen abzuleiten.
Titel
Postoperative Wundinfektionen in der Gefäßchirurgie: Surveillance als Basis für die Prävention
Verfasst von
Prof. P. Gastmeier
I. Chaberny
R. Hamann
C. Brandt
D. Sohr
H. Rüden
Publikationsdatum
01.05.2003
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Gefässchirurgie / Ausgabe 2/2003
Print ISSN: 0948-7034
Elektronische ISSN: 1434-3932
DOI
https://doi.org/10.1007/s00772-003-0267-6
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