Sie können Operatoren mit Ihrer Suchanfrage kombinieren, um diese noch präziser einzugrenzen. Klicken Sie auf den Suchoperator, um eine Erklärung seiner Funktionsweise anzuzeigen.
Findet Dokumente, in denen beide Begriffe in beliebiger Reihenfolge innerhalb von maximal n Worten zueinander stehen. Empfehlung: Wählen Sie zwischen 15 und 30 als maximale Wortanzahl (z.B. NEAR(hybrid, antrieb, 20)).
Findet Dokumente, in denen der Begriff in Wortvarianten vorkommt, wobei diese VOR, HINTER oder VOR und HINTER dem Suchbegriff anschließen können (z.B., leichtbau*, *leichtbau, *leichtbau*).
Die Substanz Methylon konnte in einer Phase-2-Studie die Belastung durch psychische Traumata deutlich und schnell reduzieren. Mehr als die Hälfte sprach auf die Behandlung an.
Die Geburt eines Kindes gilt als zutiefst positives Ereignis – und kann dennoch für viele Frauen zur Grenzerfahrung werden. Rund jede zweite erlebt sie subjektiv als traumatisch. Wie sich Traumatisierungen vermeiden lassen, war Thema einer Pressekonferenz anlässlich des Deutschen Kongresses für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.
Kritisch Kranke, die einer Intensivbehandlung bedürfen, haben ein hohes Risiko für ernste Beeinträchtigungen nach ihrer Entlassung. Hausarztpraxen kommt hier eine Schlüsselrolle zu.
Eine Studie ist dem "Second-Victim-Phänomen" unter deutschen Rettungssanitäterinnen und -sanitätern nachgegangen. Die Ergebnisse fallen besorgniserregend aus.
Immer mehr Menschen überleben kritische Erkrankungen. Aber Beatmung, Sedierung und die Eindrücke der Intensivstation hinterlassen Spuren. Das Post-Intensive-Care-Syndrom kann die Folge sein. Es ist nicht nur eine Herausforderung für Kliniken, sondern auch Hausarztpraxen. Mit Allgemeinmediziner Prof. Dr. med. Konrad Schmidt sprechen wir in dieser Folge darüber, wie die Überlebenden wieder ins Leben finden können.
Unter Placebo verbessert sich der Zustand vieler psychisch erkrankter Patienten und Patientinnen deutlich. Die Effekte unterscheiden sich allerdings je nach Diagnose, zeigt eine große Metaanalyse.
Darüber reden und aus Fehlern lernen, sollte das Motto in der Medizin lauten. Und zwar nicht nur im Sinne der Patientensicherheit. Eine negative Fehlerkultur kann auch die Behandelnden ernsthaft krank machen, warnt Prof. Dr. Reinhard Strametz. Ein Plädoyer und ein Leitfaden für den offenen Umgang mit kritischen Ereignissen in Medizin und Pflege.
Der belastende Arbeitsalltag wirkt sich negativ auf die psychische Gesundheit der Angehörigen ärztlicher Berufsgruppen aus. Chirurginnen und Chirurgen bilden da keine Ausnahme, im Gegenteil.
Sportliche Betätigung hilft nicht nur bei Depression, sondern auch in Gruppen von Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen psychischen Erkrankungen, wie Insomnie, Panikattacken, Agoraphobie und posttraumatischem Belastungssyndrom. Sie alle profitieren längerfristig.
Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) während der Schwangerschaft oder im ersten Jahr mit Kind werden heute viel eher erkannt als noch vor mehr als zehn Jahren. Das zeigt eine große US-Studie.
Der russische Angriffskrieg hinterlässt tiefe Spuren in der Seele geflüchteter Jugendlicher aus der Ukraine. Ein internationales Forschungsteam findet alarmierende Hinweise auf klinisch relevante psychische Traumata und fordert dringend mehr Hilfsangebote.
Anfallsartige Atemnot durch induzierbare laryngeale Obstruktion, eine funktionelle Störung im Kehlkopfbereich, kann Betroffene erheblich belasten. Eine US-Studie hat die Folgen beschrieben.
Ein psychisches Trauma scheint das Parkinsonrisiko ähnlich stark zu erhöhen wie ein Schädel-Hirn-Trauma. Nach Daten von US-Militärveteranen steigern beide Traumaformen die Parkinsongefahr fast lebenslang und synergistisch.
Wer langfristig unter Stresssymptomen leidet, hat möglicherweise auch ohne kardiovaskuläre Erkrankungen ein deutlich erhöhtes Risiko für einen Herzstillstand.
Wenn es nach einem chirurgischen Eingriff zu Komplikationen kommt, belastet das auch die Operateure. Welche Rolle eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) bei Gefäßchirurginnen und -chirurgen spielt, wurde in einer Umfrage untersucht.
Depressive Erwachsene mit Kindheitstraumata profitieren nach Resultaten einer Metaanalyse in ähnlicher Weise von Antidepressiva und Psychotherapien wie Depressive ohne solche Traumata. Dies war zuvor immer wieder bezweifelt worden.
Was passiert wenn Menschen keinen Zugang zum deutschen Gesundheitssystem haben? Sei es, weil sie auf der Flucht sind oder aus anderen Gründen nicht krankenversichert sind? Dann bleibt oft nur die Versorgung über gemeinnützige Organisationen. Dr. med. Sabine Ruske arbeitet als ehrenamtliche Ärztin bei der medizinischen Anlaufstelle open.med von Ärzte der Welt in München und berichtet uns von ihrer Arbeit dort.
In der Erstanamnese bei Geflüchteten aus der Ukraine sind einige Besonderheiten zu bedenken, berichtet Hausarzt-Internist Dr. Peter Löw. Er rät: Vor allem eine mögliche Tuberkulose sollten Kollegen in den Blick nehmen.
Ein Label „Kinderschutzgeprüft“, regelmäßige Fehleranalysen und ein unabhängiger Kinderschutzbeauftragter – die Kommission Kinderschutz im Saarland hat ihre Arbeit mit konkreten Empfehlungen beendet.
Ein Jahr nach einem coronabedingten Aufenthalt auf einer Intensivstation haben drei von vier Überlebenden noch körperliche Beschwerden, zumeist Muskelschwäche und Gelenkschmerzen. Etwa ein Viertel ist psychisch angeschlagen, jeder Siebte berichtet über kognitive Probleme.
Mit zwölf Therapiesitzungen in sechs Wochen gelingt es sowohl mit EMDR als auch Imagery Rescription, Kindheitstraumata ohne stabilisierende Vorbehandlung wirksam zu überwinden. Darauf deutet eine kontrollierte Vergleichsstudie.
Das Pandemie-geplagte Klinikpersonal leidet oft an emotionalen Erschöpfungszuständen, Burnouts, PTSDs, Angststörungen und Depressionen. In einer einfachen Blindstudie wurde nun der Einsatz von 300 mg Cannabidiol am Tag zur Linderung der Symptome untersucht. Die Ergebnisse sind vielversprechend.
Geliebte Menschen, die von Fluten davon getragen wurden, und Leichen auf Bäumen: Viele Bewohner aus dem Hochwasser-Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz sind traumatisiert. Sie brauchen Hilfe von Seelsorgern, Ärzten und Psychotherapeuten.
Ein knappes Jahr nach einer schweren COVID-19-Erkrankung klagen noch immer einige Patienten über kognitive Probleme, Müdigkeit und "Brain Fog". Auf dem Kongress der europäischen Neurologengesellschaft EAN wurden die ersten Zahlen zur Häufung und dem natürlichen Verlauf dieser Post-Covid-Symptome vorgestellt. Die Ergebnisse lassen hoffen.
Um die psychischen Folgen der Pandemie zu untersuchen, haben Forscher über 30.000 Deutsche befragt. Ein weiteres Ergebnis neben der hohen PTBS-Erkrankungsrate: Coronaskeptiker fürchten COVID-19 genauso wie alle anderen.
Um die psychischen Folgen der Pandemie zu untersuchen, haben Forscher über 30.000 Deutsche befragt. Ein Ergebnis: Coronaskeptiker fürchten COVID-19 genauso wie alle anderen.
In Kombination mit einer Psychotherapie lindert der Ecstasy-Wirkstoff MDMA Traumata weitaus besser als inaktives Placebo. Die Effektstärke ist mit einem Cohen’s-d-Wert von 0,9 recht hoch.
Sich nicht bewegen zu können, aber dennoch bewusst mitzubekommen, wie man intubiert wird – wie häufig dieser Patienten-Albtraum in einer Notaufnahme passiert und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen, hat ein US-Team untersucht.
In einer kleinen kontrollierten Studie erweisen sich wiederholte Ketamin-Infusionen als recht wirksam gegen chronische posttraumatische Belastungsstörungen. Bei zwei von drei Behandelten gehen die Beschwerden deutlich zurück.
Jemen ist ein Land, in dem seit 5 Jahren ein Bürgerkrieg tobt. Im Mai 2020 kam dann auch noch die COVID-19-Pandemie dazu. Dr. Tankred Stöbe war vor Ort und berichtet von der medizinischen Situation dort – vor und während der Corona-Pandemie. Er erzählt von Begegnungen mit Patienten und den Ärzten und beantwortet unsere Frage, was er an Erfahrungen nach Deutschland mitgebracht hat.
Ist eine rasche Besserung bei schweren psychischen Störungen nötig, ist die EKT auch für Schwangere und Minderjährige eine wirksame Option. Erste Studie deuten zudem auf Effekte bei PTBS.
Viele Patienten schwören auf die Wirksamkeit von Cannabinoiden bei diversen psychiatrischen Störungen wie Depressionen, ADHS oder PTBS. Doch die Datenlage ist noch eher dünn, qualitativ hochwertige, große randomisiert-kontrollierte Studien sind dringend nötig.
Mindestens anderthalb Meter Abstand, lautet eine wichtige Corona-Regel. Viele Menschen haben sich deutlich weiter voneinander entfernt. Sie leben allein in ihren vier Wänden und haben kaum Kontakt zu anderen Menschen. „Die Zahl der Menschen fast ohne jeden menschlichen Kontakt in einer Großstadt ist größer als man denkt“, sagt der Leiter des Fachbereichs Beratung und Seelsorge beim Diakonischen Werk Hamburg, Stefan Deutschmann.
Was empfinden Väter, die bei der Geburt im Kreißsaal dabei sind, und wie bewerten sie im Nachhinein ihre Erfahrung? In einer Befragung an der Universitätsklinik Mainz schilderten Väter überwiegend positive Emotionen – aber auch Gefühle von Angst und Hilflosigkeit.
In 9 eindrucksvollen Fallvorstellungen berichtet die Pneumologin Dr. Jördis Frommhold über die gravierenden und sehr heterogenen Krankheitsverläufe Ihrer Patienten in der "Postcorona-Rehabilitation", gibt Einblicke in die Reha-Maßnahmen und liefert, basierend auf diesen Erfahrungen, relevante Denkanstöße, die sowohl die klinische Akut-Therapie als auch die ambulante Folgeversorgung betreffen.
Sowohl dialektische Verhaltens- als auch kognitive Verarbeitungstherapie führen zu signifikanten Verbesserungen bei Frauen mit PTSD nach Missbrauch in der Kindheit. Eine der beiden Behandlungsformen erweist sich im Vergleich besonders effektiv.
Müssen Kinder immer wieder gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen den Eltern miterleben, schädigt dies ihre Entwicklung genauso wie eine Misshandlung, die ihnen selbst widerfährt. Für Kinderärzte besteht also auch hier Handlungsbedarf.
Stressbedingte psychische Störungen können möglicherweise das Risiko für Demenz und weitere neurodegenerative Erkrankungen im späteren Leben erhöhen. Hängt das mit der Hirndurchblutung zusammen?
Fast jeder fünfte im Bereich Gynäkologie/Geburtshilfe tätige Klinikarzt entwickelt nach einem traumatischen Erlebnis am Arbeitsplatz eine klinisch manifeste PTSD. Schuld daran ist laut britischen Forschern die unzureichende Unterstützung durch Arbeitgeber und Kollegen.
Frühaborte und ektopische Schwangerschaften sind keine Seltenheit. Doch für viele Frauen ist dieses Ereignis traumatisch, mit langfristigen Folgen für die psychische Gesundheit.
Starker psychischer Stress scheint das Risiko von lebensbedrohlichen Infektionen deutlich zu erhöhen. Dafür sprechen die Resultate einer schwedischen Analyse.
Ramstein, Eschede, Duisburg: Großunglücke lassen bei Opfern – aber auch Einsatzkräften – noch nach Jahren seelische Wunden zurück. In Kliniken und Behörden hat sich die Vorbereitung auf solche seltenen Großunglücke stark gewandelt.
Der Psychotraumatologe Gordon Krahl über die Folgen der Katastrophe von Ramstein für seine Disziplin und die Chancen, traumatisierten Patienten zu helfen, wieder zu einem beschwerdefreien Leben zurückzufinden.
Schon lange wird der Betablocker Propranolol als chemische Löschtaste für traumatische Erinnerung gehandelt – bislang aber ohne überzeugenden Erfolg. Nun kommen Forscher zu dem Schluss, dass die Substanz den Erfolg einer Reaktivierungstherapie verbessert.
Tumoren sind für Kinder zwar stark belastend, allerdings werden sie dadurch im Schnitt nicht häufiger traumatisiert als Kinder ohne schwere Erkrankungen. Auch ist nur für jedes zweite Kind mit einem Tumor der Krebs das schrecklichste Ereignis im Leben.
Nicht immer lassen sich die Folgen eines traumatischen Erlebnisses mit einer Psychotherapie erfolgreich behandeln. Wissenschaftler aus Zürich arbeiten daran, das Traumagedächtnis stattdessen medikamentös zu beeinflussen.
Die psychischen Auswirkungen einer frühen Fehlgeburt werden möglicherweise unterschätzt: In einer britischen Pilotstudie erfüllten knapp 40% der betroffenen Frauen die Kriterien für eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS).
Patienten mit komplexem regionalem Schmerzsyndrom (CRPS) erfüllen häufig auch die Kriterien der posttraumatische Belastungsstörung (PTSD), wie die Ergebnisse einer deutschen Studie zeigen.
Eine posttraumatische Belastungsstörung erhöht möglicherweise das Risiko einer kognitiven Beeinträchtigung. Darauf weisen Untersuchungen hin, die nach den New Yorker Terroranschlägen bei nicht professionellen Ersthelfern gemacht wurden.
Geburten sind ein riskantes Unternehmen, nicht nur für Mutter und Kind, sondern auch für die betreuenden Ärzte und Hebammen. Nicht wenige brechen unter der Belastung zusammen, wie die Ergebnisse einer schwedischen Studie verdeutlichen.
Als Salah Ahmad aus dem Irak floh, dachte er, er sei in 3 Monaten zurück. Dreißig Jahre später ist er verheiratet, Vater dreier Kinder, Traumatherapeut, kehrt zurück und baut vor Ort Therapiezentren auf. Wir haben ihn gefragt, wie es dazu kam.
Ein neues Gesetzespaket soll Abschiebungen künftig erleichtern. Nur noch schwerwiegende Krankheiten können diese verhindern, und auch für Atteste gelten strengere Regeln.
Die Mehrzahl der syrischen Flüchtlingskinder ist massiv körperlich und psychisch belastet. Die Sozialpädiater in Deutschland sehen daher dringenden Handlungsbedarf und schlagen einen Drei-Stufen-Plan vor.
Bei der Erinnerung an Erlebtes werden die damit verbundenen Sinneseindrücke im Gehirn wieder reaktiviert. Das gehe weit rascher als bisher gedacht, sagen Forscher. Und gerade die ersten rasanten Prozesse seien die wichtigsten.
Dem aktuellen Thema Flüchtlinge konnte sich auch der diesjährige DGPPN-Kongress nicht verschließen. Daten aus Holland zeigen: Lange Zeiten bis zur Entscheidung über Asylanträge und Aufenthaltsstatus gefährden die Gesundheit und könnten Nährboden für Folgeprobleme sein.
Wird ein Mensch vom Blitz getroffen, ist das für den Arzt nicht leicht zu erkennen: Probleme gibt es oft erst später. Was zu beachten ist, erklärt ein Neurologe.
Die Suizidprävention bei Flüchtlingen muss deutlich verstärkt werden. Das fordert das Nationale Suizidpräventionsprogramm (Naspro) gemeinsam mit der psychiatrischen Fachgesellschaft DGPPN.
Hunderte Flüchtlinge sind in den vergangenen Tagen mit Zügen aus Ungarn angekommen. Die Lage in München ist dramatisch – und die medizinische Versorgung dringend nötig, wie eine neue Studie zeigt.
Krieg traumatisiert alle – am stärksten betroffen sind aber die Kinder. Wie ihnen geholfen werden kann, um die psychischen Langzeitfolgen abzumildern, haben US-Forscher jetzt anhand einer Längsschnittstudie aus Sierra Leone untersucht.
Nur etwa 30 Prozent der Ebola-Patienten überleben die Krankheit. Sie gelten als immun gegen das Virus - aber krank fühlen sich viele weiterhin. Die teils massiven Spätfolgen sind noch weitgehend unerforscht.
Streitkräfte mit Erektionsstörungen erhalten in den USA Medikamente auf Kosten des Militärs. Rund 84 Millionen Dollar hat das Pentagon allein im Jahr 2014 dafür lockergemacht.
Offenbar kommt eine eingeschränkte Hypophysenfunktion als Ursache von Symptomen bei etlichen Patienten infrage, bei denen zunächst eine PTBS diagnostiziert wurde. Das legen Daten einer Studie nahe, die beim RSNA-Kongress in Chicago vorgestellt wurden.
Sie haben Schreckliches erlebt – und damit nicht genug: Patienten mit Posttraumatischer Belastungsstörung nach kritischen Lebensereignissen haben neueren Studien zufolge auch ein erhöhtes Typ-2-Diabetes-Risiko, das Aufmerksamkeit fordert.
Union und SPD haben beim neuen Vergütungssystem in psychiatrischen Kliniken die Notbremse gezogen. Fachverbände sind für Neustart bei PEPP. Der GKV-Spitzenverband sieht das anders.
Seit dem 1. Januar 2014 ist Schluss: In den KV 45-Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums wird nicht mehr aufgeführt, wie hoch die Kosten für Psychotherapie außerhalb des Budgets sind. Das stößt den Psychotherapeuten sauer auf.
Krasse Lücken bei der Versorgung? Nur jeder vierte Patient mit einer Depression wird so behandelt, wie es die Leitlinien empfehlen. Offenbar hängt das mit der Menge von Fachärzten und Hausärzten zusammen.
Die Droge Crystal Meth erobert deutsche Büros und Werkstätten: Immer häufiger wird sie in der Arbeit konsumiert, zeigt eine von der Regierung geförderte Studie. Viele wollen damit ihre berufliche Leistungsfähigkeit steigern.
Mit Antibiotika gegen Depressionen, mit Cannabinol gegen Schizophrenie und mit dem Smartphone gegen die Sucht: Die Bundesregierung fördert mit Millionen Euro innovative Forschung über psychische Erkrankungen.
Die Zahl der Frührentner stieg innerhalb von zehn Jahren um rund 25.000 auf 75.000 im Jahr 2012. Therapeuten kritisieren diese Entwicklung scharf. Psychisch bedingte Frührenten könnten häufiger vermieden werden, wenn es genügend Therapieplätze gäbe.
Kassen und Psychotherapeuten sind sich darin einig, dass es eine Reform der Psychotherapie geben muss. Über das Wie streiten sie allerdings weiter. Jetzt soll es eine Arbeitsgruppe im Gemeinsamen Bundesausschuss richten.
Das Klinikum Bremerhaven Reinkenheide hat ehemals psychisch Kranke angestellt, damit sie anderen seelisch Erkrankten helfen. Denn die Genesungsbegleiter finden oft andere, ungewöhnlichere Wege zu den Patienten als Pfleger und Ärzte.
Die Psychotherapeuten in Schleswig-Holstein sehen die Patientenversorgung in Gefahr, weil eine HVM-Änderung ihnen Flexibilität nimmt. Sie beklagen: "Für schnelle Krisenintervention fehlen Zeit und Geld."
Das Berliner Vivantes Klinikum am Urban bietet ambulante und stationäre Interventionen bei psychischen Erkrankungen an. Größte Gruppe sind junge Erwachsene.
Eine Truppe mit Barrieren? In der Bundeswehr leiden mehr Soldaten an PTBS, als bislang diagnostiziert wird. Schlimmer noch: Viele Soldaten gehen mit ihrer verletzten Psyche sogar in den Einsatz.
Massive Finanzierungsungleichgewichte zwischen ambulanter und stationärer psychiatrischer Versorgung verhindern eine optimale Kooperation. Seit langem ist die ambulante Psychiatrie unterfinanziert.
Ambulante Netze für Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen verhindern Drehtüreffekte. Doch spart das dem Gesundheitssystem Geld? Darüber gehen die Meinungen auseinander.
Die Diagnose Posttraumatische Belastungsstörung erhalten immer mehr Soldaten nach einem Einsatz in Afghanistan. Ihre psychotherapeutische Versorgung ist nicht gesichert.
Erstmals zeigt eine prospektive Studie an Zwillingen, dass ein posttraumatisches Stress-Syndrom die Koronardurchblutung reduziert und das Risiko für eine koronare Herzerkrankung mehr als verdoppelt.
Lebensbedrohliche Ereignisse hinterlassen Spuren, auch an der Psyche. So stellen sich bei 12% der Patienten nach einem Herzinfarkt Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung ein. Dies wiederum bedeutet neue Gefahr für das Herz.
Rund zwei Prozent der Bundeswehrsoldaten in Afghanistan kehren mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) aus dem Einsatz zurück. Allerdings sei die Dunkelziffer nicht so hoch, wie oft angenommen.
Anzeige
Neu in den Fachgebieten Neurologie und Psychiatrie
8% der Personen mit DOAK-Therapie haben noch erhöhte Blutwerte der Substanzen, wenn sie sich einer elektiven Operation unterziehen. Besonders häufig sind Ausreißer unter Apixaban. Auf den intraoperativen Blutverlust hatten sie in einer Analyse jedoch keinen Einfluss.
Gedanken an eine Selbsttötung gehen Ärztinnen und Ärzten vergleichsweise häufig durch den Kopf. Hilfe wäre möglich, wird aber selten gesucht. Warum eigentlich?
Ärzte und Psychotherapeuten mit einem neuen Heilberufsausweis der Generation 2.1 müssen diesen jetzt mitunter nochmals tauschen. Die KBV appelliert an die Betroffenen, der Aufforderung ihres Anbieters nachzukommen und umgehend eine Austauschkarte zu beantragen.
Viele von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Betroffene leiden auch noch im Zustand der Remission unter persistierenden Symptomen. Diese zeigen oft große Ähnlichkeit zu funktionellen Syndromen wie dem Reizdarmsyndrom oder chronischen Schmerzsyndromen und scheinen weitgehend unabhängig von der inflammatorischen Aktivität zu entstehen.