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Stress-assoziierte Störungen Posttraumatische Belastungsstörung

Posttraumatische Belastungsstörung

Artikel aus unseren Fachzeitschriften zum Thema

Doxazosin zur Behandlung posttraumatischer Albträume ergänzend zu traumafokussierter kognitiver Verhaltenstherapie

Schlafstörungen werden von 70–90 % der Personen mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) berichtet [ 5 ] und bis zu 75 % der Betroffenen leiden an Albträumen [ 4 ]. Die Studienlage zum Einsatz von Psychopharmakotherapien in dieser Indikation …

Die Rolle der Angehörigen im Kontext des assistierten Suizids: Herausforderungen und Unterstützungsbedarf

Die Entscheidung für einen assistierten Suizid kann für Angehörige mit erheblichen emotionalen Belastungen einhergehen. Trotz der vielfältigen psychosozialen Herausforderungen finden Angehörige in Forschung, Versorgung sowie in ethischen und …

Die neue S3-Leitlinie Schizophrenie (living) 2025

Die S3-Leitlinie Schizophrenie (living) 2025 bringt grundlegende Änderungen: vollständige Integration in der von der AWMF empfohlenen, webbasierten Plattform zur Entwicklung, Aktualisierung und Veröffentlichung von medizinischen Leitlinien …

Traumafokussierte Psychotherapie der (komplexen) Posttraumatischen Belastungsstörung

Traumafokussierte Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung wird in allen Leitlinien als Behandlungsmethode der Wahl empfohlen. Dennoch waren TherapeutInnen im deutschsprachigen Raum lange Zeit zurückhaltend in dem Einsatz. Mythen, dass die …

Besserung der PTBS durch Modulation des Nikotinrezeptors?

Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) verläuft oft schwer und zieht viele psychosoziale Folgen nach sich. Psychopharmaka wirken nur begrenzt. Ein neuer Nikotinrezeptor-Modulator mindert in präklinischen Studien Angst und Stress und wirkt antidepressiv. Kann dieser Modulator auch bei PTBS helfen?

Geschlechterunterschiede bei der posttraumatischen Belastungsstörung

Psychische Störungen zeigen oft Geschlechterunterschiede. Besonders bei der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) sind die Unterschiede zwischen Männern und Frauen groß. Dieser Übersichtsartikel beleuchtet die aktuelle wissenschaftliche Evidenz zu Geschlechterunterschieden in Entstehung, Diagnose und Behandlung der PTBS. 

Traumatische Geburtserfahrungen nicht unterschätzen!

Zwischen 9 und 50% der Frauen erleben ihre Geburt als traumatisch. Das beeinträchtigt nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Eltern-Kind-Bindung langfristig. Welche Risikofaktoren eine Rolle spielen und wie sich Geburtstraumata auf die Betroffenen und ihr Umfeld auswirken.

Trauma durch Herzereignis – wie weiter?

Lange galt die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) als Folge extremer Bedrohungen wie Krieg, Folter oder sexueller Gewalt, während medizinische Ereignisse kaum als Auslöser betrachtet wurden. Erst in den letzten Jahrzehnten wurde erkannt …

DIVI-Empfehlung: Psychologische Basisversorgung auf der Intensivstation nach schwerer Verletzung und Polytrauma

Unerkannte und unbehandelte psychische Störungen nach schwerem Trauma können die Heilung und Rekonvaleszenz schwer verletzter Patienten deutlich beeinflussen. Jeder Patient nach Polytrauma sollte auf der Intensivstation auf psychische Belastung …

Digitale Gesundheitsanwendungen zur Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt (Stand: März 2025) befinden sich 59 vorläufig und dauerhaft aufgenommene digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) im Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte [ 9 ]. Es steht jedoch keine DiGA …

„Die Inflation des Traumabegriffs – eine zeitdiagnostische Analyse“

Die Bedeutung vieler Konzepte der Psychologie, Psychiatrie und Psychosomatischen Medizin hat in den letzten Jahrzehnten eine erstaunliche Erweiterung erfahren. Sie umfassen nunmehr ein deutlich breiteres Spektrum an Phänomenen als zuvor. Vorrangig …

Posttraumatische Belastungsstörung bei Beschäftigten im Rettungsdienst

Zur Frage eines erhöhten Risikos für eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) von Rettungspersonal fehlen bisher epidemiologische Studien, die eine geeignete Vergleichsgruppe einbeziehen. Die vorgestellte Querschnittsstudie vergleicht …

Psychische Erkrankungen und sexuelle Gesundheit im Alter sowie ihre wechselseitige Beeinflussung

Die alternde Bevölkerung wird in den kommenden Jahrzehnten erheblich wachsen: Prognosen zufolge steigt ihr Anteil von 12 % im Jahr 2015 auf 22 % im Jahr 2050. Parallel dazu nimmt auch die Häufigkeit psychischer und neurologischer Erkrankungen im …

Intensivtagebücher zur Reduktion von posttraumatischen Belastungsstörungen bei Intensivpatienten – eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse

Patienten auf Intensivstationen erleben oftmals erheblichen psychischen Stress. Intensivtagebücher sind eine einfache Intervention, um die Erlebnisse aufarbeiten zu können und ggf. Langzeitfolgen zu reduzieren.

EMDR in der Schmerztherapie – Chancen, Risiken, Praxistipps

Eine integrierte kognitive Verhaltenstherapie für Schmerz und Trauma fehlt bislang. Hier setzt „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ (EMDR) an – ein traumatherapeutisches Verfahren, das belastende Erinnerungen und assoziierte Stresssymptome adressiert. Was Sie über die Anwendung von EMDR in der Schmerztherapie wissen müssen.

Sekundäres Trauma und posttraumatisches Wachstum bei Fachkräften im Maßregelvollzug

In ihrer täglichen Arbeit im Strafvollzug unterstützen sozialtherapeutische Fachkräfte verurteilte Straffällige und sind damit detaillierten Gewaltschilderungen ausgesetzt. Diese berufsbedingte Konfrontation mit Trauma kann bei Fachkräften zu einer sekundärer Traumatisierung führen.

„Wer kann mir schon helfen?“

Behandlungsbezogene Erwartungen von Patient:innen wurden schon vor mehr als einem halben Jahrhundert als ein Wirkfaktor für den Erfolg von Psychotherapie erkannt (Rosenzweig 1936 ) und durch weitere Forschung bestätigt (Constantino et al. 2012 ; …

Wie Ersatzbildungen die Verarbeitungsprozesse nach Traumatisierungen unterstützen

Ersatzbildungen spielen im Verlauf der Verarbeitung von traumatischen Erfahrungen eine wesentliche Rolle. Sie treten insbesondere dann auf, wenn natürliche Heilungsprozesse fehlschlagen. Unter Heilung verstehen wir die bestmögliche Verarbeitung …

Aus dem Nähkästchen: Praxiseinblicke in die Traumatherapie mit MDMA in Australien und der Schweiz

Die Psychotherapie mit Unterstützung durch 3,4-Methylendioxymethamphetamin MDMA, in der Öffentlichkeit bekannt als „Ecstasy“, befindet sich aktuell im Zulassungsprozess. Bisherige Studienergebnisse deuten auf eine gute Wirksamkeit …

Traumatherapie und ihre Schattenseiten: Über unerwünschte Nebenwirkungen müssen wir reden, statt sie zu verharmlosen

Personen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, leiden nicht selten unter Traumafolgestörungen und haben einen Anspruch auf eine Behandlung, die über eine Stabilisierung hinausgeht. Da die Frage möglicher Auswirkungen traumafokussierter …

Ein multimodales Therapiemodell für die komplexe posttraumatische Belastungsstörung und deren Komorbiditäten

Die komplexe posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS) ist im ICD-11 als eine psychische Erkrankung definiert, die aus langanhaltender Traumatisierung resultiert. Dieser Artikel präsentiert ein umfassendes, multimodales Behandlungsmodell, das …

Die Bidirektionale Beziehung zwischen chronischem Schmerz und traumatischen Lebensereignissen

Chronischer Schmerz und psychische Traumafolgestörungen weisen eine enge bidirektionale Beziehung auf, die oft zu intensiverem Leid und höherer Beeinträchtigung bei den Betroffenen führt. Dieser Artikel beleuchtet die komplexen Wechselwirkungen …

Einbettung von Brainspotting in Kognitive Verhaltenstherapie nach singulären belastenden/traumatisierenden Erlebnissen

Basierend auf der Annahme, dass bestimmte Augenpositionen mit therapierelevanten Belastungserfahrungen korrespondieren, wurde Brainspotting aus dem EMDR heraus als Behandlungsmethode entwickelt, damit Verarbeitungsprozesse über die Körperebene …

Gemeinsame Reverie und Imaginationen als förderliche Elemente in einem intersubjektiven Feld einer psychodynamisch orientierten Traumatherapie bei komplexer posttraumatischer Belastungsstörung

Der folgende Text erörtert Möglichkeiten gemeinsamer Reverie und Imaginationen in einem intersubjektiven Feld einer psychodynamisch orientierten Traumatherapie bei komplexer posttraumatischer Belastungsstörung. Für hochgradig vulnerable Menschen …

Behandlung komplexer posttraumatischer Belastungsstörung und dissoziativer Störungen in der Tagesklinik für Traumafolgestörungen im Krankenhaus der Elisabethinen Graz (Österreich)

Der Behandlungsansatz in der Tagesklinik für Traumafolgestörungen im Krankenhaus der Elisabethinen in Graz basiert auf der Theorie der strukturellen Dissoziation. Im Beitrag wird beschrieben, wie die drei Phasen der Traumabehandlung – …

Integration von traumaspezifischen Methoden in der Integrativen Gestalttherapie bei einer Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung

In diesem Beitrag wird anhand eines Fallbeispiels bei einer Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung die Möglichkeit einer Verschränkung von traumaspezifischen Methoden mit integrativ-gestalttherapeutischen Methoden und Techniken gezeigt. Zu …

Delir: Langzeitfolgen und Nachsorge mit spezieller Berücksichtigung der posttraumatischen Belastungsstörung

Delirium ist ein häufiges Syndrom bei hospitalisierten Patient:innen mit einer Prävalenz von 10–30 % auf Normalstationen, bis zu 50 % auf Palliativstationen und 30–80 % auf Intensivstationen (ICU). Laut DSM‑V ist Delirium eine akute, reversible …

Herausforderungen und Interventionen im Rettungsdienst

  • Open Access
  • Burn-out
  • Übersichtsartikel

Interaktive Tätigkeiten, insbesondere in helfenden Berufen, sind mit zahlreichen Belastungsfaktoren verbunden, die zu erhöhtem Stress und psychischen Beanspruchungen führen können. Rettungskräfte sind dabei besonders stark von Stressoren …

CME: Klimawandel und psychische Gesundheit

Das Thema Klimawandel und psychische Gesundheit hat in den letzten Jahren in der klinischen Versorgung und Forschung zunehmend an Beachtung gewonnen. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die psychische Gesundheit sowie deren Vorbeugung und Behandlung stehen im Mittelpunkt dieses Artikels.

Neue Leitlinie: Post-Intensive-Care-Syndrom (PICS)

Eine Behandlung auf der Intensivstation hinterlässt bei Betroffenen kognitive, psychische und körperliche Spuren. Lange wurden diese Spätfolgen den Grunderkrankungen zugeordnet. Heute weiß man: auch die Behandlung selbst hat einen Einfluss. Eine neue Leitlinie stellt die Rehabilitation nach ITS-Aufenthalt in den Mittelpunkt. Hausarztpraxen kommt hier eine entscheidende Rolle zu.

Posttraumatische Störungen in der frühen Kindheit

Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) konnte in Bezug auf Kinder im Alter unter 6 Jahren erst 2013 definiert werden, nachdem in der Forschung die bei älteren Patienten angewandten diagnostischen Kriterien den Ausdrucksmöglichkeiten von …

Was Sie über Vulvodynie wissen sollten

Neben den psychischen, körperlichen und sexuellen Belastungen, die mit Vulvodynie einhergehen, stellt die jahrelange Verzögerung bis zur korrekten Diagnose ein erhebliches Problem dar. Mehr über die Symptome, die richtige Diagnostik und die Therapiemöglichkeiten lesen Sie in diesem Beitrag.

Eye Movement Desensitization and Reprocessing in der Behandlung psychosomatischer Störungsbilder

Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) wurde Ende der 1980er-Jahre zur Therapie posttraumatischer Belastungsstörungen (PTBS) entwickelt;  inzwischen findet die Methode auch Anwendung bei Krankheitsbildern außerhalb der klassischen PTBS.

CME: Psychosomatik in der Gynäkologie

Chronische Unterbauchschmerzen, ein unerfüllter Kinderwunsch oder traumatische Geburten stellen Frauen vor psychische Herausforderungen. Dieser CME-Beitrag vermittelt ein psychosomatisches Verständnis und zeigt wichtige Ansätze der Psychotherapie auf.

„Post-Intensive Care Syndrom“ – Intensivtherapie mit Langzeitfolgen

Die Mortalitätsraten auf Intensivstationen haben in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen. Nicht vergessen werden sollte aber, dass ein Intensivaufenthalt langfristige Spuren hinterlassen kann: Viele Überlebende leiden unter teils enormen kognitiven, psychischen und körperlichen Beeinträchtigungen, zusammengefasst als „Post-Intensive Care Syndrom“. Es besteht Handlungsbedarf.

Narben der Kindheit

Zahlreiche Studien haben einen Zusammenhang zwischen Kindesmisshandlung und Depressionen im frühen Erwachsenenalter sowie ein dadurch verändertes Ansprechen auf psychologische Therapien gezeigt. Beeinflusst Kindesmisshandlung auch den Erfolg einer Psychotherapie bei Altersdepression?

Intrafamiliäre Gewalt im Kontakt- und Sorgerechtsverfahren – Ein Fall von Kindeswohlgefährdung im Familiengericht – Wo greifen Maßnahmen zum Kinderschutz?

Vor dem Hintergrund, der seit 30 Jahren bestehenden Diskussion in der Medizin und den Rechtswissenschaften um unbegründete Anschuldigungen und das Vorliegen von begründetem Verdacht auf intrafamiliäre Gewalt in Kontakt- und Sorgerechtsverfahren …

EMDR-Therapie bei psychischen Erkrankungen

Das Eye Movement Desensitization and Reprocessing oder „Desensibilisierung und Neuverarbeitung durch Augenbewegung“ hat sich als Therapie bei PTBS bewährt. Wird sie sich künftig auch für andere psychische Erkrankungen wie Depression eignen? Eine Übersicht zur Methode und zum aktuellen Stand der Forschung.

CME: Psychische Erkrankung und Schwangerschaft

Die Bitte einer Patientin, sie bei der Familienplanung und im Fall einer Schwangerschaft psychiatrisch zu begleiten, führt nicht selten zu Unsicherheiten. In diesem CME-Kurs werden nicht nur die möglichen Auswirkungen einer Psychopharmakotherapie behandelt, sondern auch Themen wie Rückfallgefahr, soziale Unterstützungsmöglichkeiten und das peripartale Management.

Gynäkologische Psychosomatik

Eine Vielzahl gynäkologischer und geburtshilflicher Krankheitsbilder erfordert eine psychosomatisch-psychotherapeutische Versorgung. Schwangerschaft, andere Schwellensituationen oder kritische Lebensereignisse können Anpassungsprobleme auslösen …

Rezidivierende Traumatisierung als Wegbereiter für Komorbiditäten im Bereich dissoziativer und psychosomatischer Störungen

Im Rahmen psychiatrischer und psychotherapeutischer Arbeit ist es nicht selten, dass sich Symptome und die sich davon ableitenden Diagnosen im Behandlungsverlauf ändern. Ein besonderer Stellenwert kommt hierbei den dissoziativen Störungen zu …

Outdoor-Gruppensport hilfreich bei psychischen Störungen?

Profitieren psychisch kranke Menschen in der ambulanten psychiatrischen Versorgung von moderatem Sport in der Gruppe? Eine ambulante multizentrische Studie ging dieser Frage nach.

Die langen Schatten komplexer Sportschädigungen

„Der Begriff ‚unterstützende Mittel‘ umschreibt den Komplex der Anwendung von anabolen Steroiden im Leistungssport der DDR. … Die bisherigen Untersuchungen negativer Auswirkungen … zeitigen [sic!] das Ergebnis, dass die Nebenwirkungen nicht mehr …

Posttraumatische Verbitterung bei ehemals politisch Inhaftierten der Sowjetischen Besatzungszone und Deutschen Demokratischen Republik

Das Erleben ungerechter und herabwürdigender Situationen kann intensive Verbitterung auslösen, die psychopathologisch bedeutsam und für einen ausbleibenden Psychotherapieerfolg ursächlich sein kann. Aus politischen Gründen in der Sowjetischen …

Pharmakologische Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung

Neben der traumafokussierten Psychotherapie ist insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit schweren posttraumatischen Belastungsstörungen eine Pharmakotherapie oft unumgänglich. Diese Arbeit diskutiert, wann welche Substanzen wirksam und zugelassen sind oder off-label verordnet werden können.

Hilft Humor bei Rettungseinsätzen?

Humor gilt schon lange als möglicher Resilienzfaktor. Hilft er also auch beim Verarbeiten von Rettungseinsätzen? In einer Studie sind dazu Rettungskräfte, Ärztinnen und Ärzte befragt worden: Wird Humor als „Quatsch“ oder bedeutsam betrachtet? Gibt es einen speziell rettungsmedizinischen Humor? Und welche Themen sind tabu?

Evidenzbasierte Psychotherapie posttraumatischer Belastungsstörungen – ein Update

Traumafokussierte Psychotherapieversfahren zeigen sich als überlegen in der Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS). Dieser Text fasst die neuesten Erkenntnisse zusammen und gibt Einblick in effektive Interventionsformen.

Auswirkungen der komplexen Traumafolgestörung auf die Arbeitswelt: Ein Scoping-Review

Psychische Störungen werden mit einer geschätzten globalen 12-Monats-Prävalenz von 17,6 % (Deutschland ca. 27,7 %) zu einer zunehmenden Herausforderung für die Sozialsysteme der westlichen Industriegesellschaften [ 1 , 2 ]. Aufgrund der hohen …

Dialektisch behaviorale Therapie für komplexe posttraumatische Belastungsstörung (DBT-PTBS): ein evidenzbasiertes störungsspezfisches Behandlungsprogramm

Die dialektisch behaviorale Therapie für komplexe posttraumatische Belastungsstörungen (DBT-PTBS) ist ein modulares Behandlungsprogramm, das am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) der Universität Heidelberg in den Jahren 2005 bis 2021 …

Schnelle Hilfen für Betroffene von akuter Gewalt – aktuelle Versorgung in Traumaambulanzen in Deutschland

Bei Menschen, die Opfer einer Gewalttat geworden sind, können frühzeitige Interventionen Belastungen reduzieren und das Risiko von Traumafolgestörungen senken. Entsprechende Hilfen wurden bislang auf Basis des Opferentschädigungsgesetzes (OEG) in …

Einsatz von Immersion und Virtueller Realität in der Psychotherapie

In der Virtuellen Realität haben die Anwendenden das Gefühl, sich in einer computererschaffenen Welt zu befinden. Störungsrelevantes emotionales Erleben lässt sich mit VR gut aktivieren und bearbeiten. In der Therapie ist sie deshalb für manche Entitäten bereits ein evidenzbasiertes Hilfsmittel.

Kommunikation innerhalb der Familie und Symptome der posttraumatischen Belastungsstörung nach einer politischen Inhaftierung

Viele ehemalige politische Gefangene der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) leiden langfristig an psychischen Folgen der politischen Inhaftierung. In Studien aus anderen Kontexten hat sich gezeigt, dass die Offenlegung („disclosure“) …

Arbeitsunfähigkeit bei psychischen Störungen – ökonomische, individuelle und behandlungsspezifische Aspekte

Mit den Veränderungen der modernen Arbeitswelt gehen Belastungen einher, die die psychische Gesundheit von Arbeitnehmenden negativ beeinflussen können. Im Einklang damit zeigt sich ein Anstieg des Anteils der Arbeitsunfähigkeits(AU)-Tage aufgrund …

Mit PET-Bildgebung psychischen Erkrankungen auf der Spur

Die komplexen Zusammenhänge zwischen neurobiologischen Faktoren und psychiatrischen Symptomen sind Gegenstand intensiver Forschung. Durch direkte, quantifizierbare Einblicke bietet die PET-Bildgebung ein einzigartiges Fenster zu den neurobiologischen Prozessen, die psychischen Erkrankungen zugrunde liegen.

Wirksamkeit von Psychotherapie bei multiplen Traumata

Ist eine Psychotherapie in der Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) bei multiplen Traumata weniger wirksam als bei einem einzelnen Trauma? Eine aktuelle Metaanalyse widerlegt diese Theorie und empfiehlt traumafokussierte Psychotherapie für alle Traumaarten.

Wann ist Trauer eine Krankheit?

Die anhaltende Trauerstörung ist eine neue klinische Diagnose in der ICD-11 und dem DSM-5, die sich nach dem Tod einer nahestehenden Person entwickeln kann und sich von normalen Trauerreaktionen unterscheidet. Dennoch weist nur eine kleine Gruppe von Trauernden eine anhaltende Trauerstörung auf.

Vorsicht vor dem Second-Victim-Phänomen!

Im Falle eines Behandlungsfehlers kann die Gesundheit der Patientinnen und Patienten lebensbedrohlich gefährdet sein. Aber auch bei Ärztinnen und Ärzten kann es in der Folge  zu einer absolut menschlichen, aber potenziell gesundheitsgefährdenden Belastungsreaktion kommen: Dem Second-Victim-Phänomen.

Posttraumatische Belastungsstörung bei Kindern und Jugendlichen: Ergebnisse einer Querschnittsstudie zu Auswirkungen der neu formulierten Diagnosen PTBS und kPTBS in der ICD-11

Mit der neuen 11. Auflage der „Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme“ (ICD-11; [ 1 ]) wurden die Ziele einer verbesserten internationalen Anwendbarkeit, wissenschaftlichen Validität und …

Körper, Psyche und Kultur

In diesem Beitrag soll es um die Bedeutung von Körper, Psyche und Kultur für das Gesundsein und das Kranksein gehen. Möchte man nicht nur Krankheiten behandeln, sondern kranke Menschen, so ist es hilfreich, sich neben der somatischen und …

Die Rolle der Psychotherapie in klinischen Studien mit Psychedelika

In den letzten Jahren ist eine deutliche Zunahme klinischer Studien mit klassischen und atypischen Psychedelika zur Behandlung verschiedener psychiatrischer Indikationen zu verzeichnen. Zwei Substanzen (3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin [MDMA] …

CME: Neues zur Katatonie

Katatonie ist eine komplexe Störung, die durch zu- und abnehmende motorische, affektive und kognitiv-verhaltensbezogene Symptome charakterisiert ist. Die intensivierte Forschung hat zu zahlreichen Ergebnissen und Entwicklungen geführt. Dieser CME-Kurs stellt drei Entwicklungen vor.

Belastungsbezogene Störungen in der ICD-11

Die 11. Version der Internationalen Statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-11) hat die belastungsbezogenen Störungen als neue Gruppe von psychischen Störungen eingeführt. Diese Störungsgruppe …

Interaktion von körperlichen Veränderungen und psychischen Störungen bei COVID-19. Ein Scoping Review

Eine Infektion mit SARS-CoV‑2 kann zu einer Beteiligung des Nervensystems mit neurologischer oder psychiatrischer Symptomatik führen. Entzündungsvorgängen scheint dabei eine wesentlich größere Bedeutung zuzukommen als dem Virus selbst. Der Beitrag …

Möglichkeit und Grenzen von VR-gestützten Therapie bei Angst und PTSB

Das Interesse an psychotherapeutischen Anwendungen der virtuellen Realität (VR) nimmt zu. Für Angststörungen gibt es bereits positive Leitlinien-Empfehlungen. Bei der PTBS steht die Entwicklung noch relativ am Anfang. Das vorliegende Review bietet einen Überblick über den Entwicklungsstand.

Effektivität der traumafokussierten kognitiven Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen

Die deutsche Leitlinie zur Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) empfiehlt für betroffene Kinder und Jugendliche in Übereinstimmung mit internationalen Leitlinien traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapien (Tf-KVT).

Evaluation der Lernplattform TF-KVT Web für psychotherapeutisch Tätige

Für Kinder und Jugendliche bestehen hohe Prävalenzraten im Hinblick auf eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Gleichzeitig ist bekannt, dass evidenzbasierte Methoden in der Behandlung von PTBS bei Kindern und Jugendlichen nur selten …

Personalisierte Psychotherapie der posttraumatischen Belastungsstörung

Menschen mit einer bei der posttraumatischen Belastungsstörung sprechen sehr verschieden auf die angebotenen Therapien an. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den aktuellen Forschungsstand zur personalisierten Auswahl bestimmter Psychotherapiemethoden zur Behandlung der PTBS darzustellen.

Theorie und Praxis der Trauma-fokussierten Mentalisierungsbasierten Therapie

Derzeit gibt es noch keine offiziellen Behandlungsrichtlinien für die komplexe posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS). Die kPTBS unterscheidet sich von der PTBS durch die Symptomatik, Dauer oder Häufigkeit der Traumaexposition und durch eine …

CME: Trauma und Psychose – mehr Zusammenhang als gedacht?

Lange Zeit galt die Behandlung mit traumazentrierten Ansätzen bei Menschen mit psychotischen Erkrankungen als kontraindiziert. Der Zusammenhang zwischen Trauma und Psychose ist jedoch vielfach gezeigt worden. Das könnte sich in Zukunft in Leitlinien und klinischen Routinen niederschlagen.

Erfahrungen mit Modellprojekt für psychisch belastete Geflüchtete

Geflüchtete mit psychischen Störungen sind mit Zugangsbarrieren zum psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgungssystem konfrontiert. Um diesen Barrieren zu begegnen, wurde in Konstanz ein Modellprojekt etabliert und in einer 3‑jährigen Modellphase evaluiert. Ein erfolgreiches Projekt?

Akute Traumareaktionen

Die Reaktion auf ein traumatisches Ereignis ist individuell und die diagnostischen Kriterien für die akuten Folgen sind nicht einheitlich. Die akute Belastungsreaktion (ABR) nach ICD-10 (bzw. ICD-11) kann innerhalb von Minuten auftreten und …

Älter werden vor dem Hintergrund einer traumatischen Kindheit

Missbrauchserfahrungen in frühen Lebensjahren können sich bis ins hohe Lebensalter negativ auf die Betroffenen auswirken. Heute existiert vergleichsweise wenig systematisches Wissen im Hinblick auf (un)spezifische Traumafolgen bei älteren …

CME: Update ICD-11 – die komplexe posttraumatische Belastungsstörung

Flashbacks, problematische Emotionsregulation und zwischenmenschliche Beziehungen – das sind nur einige Symptome der komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (KPTBS). Das Krankheitsbild wurde von den Persönlichkeitsstörungen abgegrenzt und erstmals in die ICD-11 aufgenommen. Ein Kurs zur Diagnose und geeigneten Therapien.

CME: Behandlung von Traumafolgestörungen

Gesunde Erwachsene können kurz andauernde Traumata meist selbst bewältigen. Doch bei wiederholten traumatischen Erlebnissen können langfristig Angst und Ohnmacht zu schweren körperlichen Beeinträchtigungen führen. An fünf Fällen wird erklärt, wie die Symptomatik aussehen kann und wie therapeutisch vorzugehen ist.

Häusliche Gewalt und ihre psychischen Folgen während der COVID-19-Pandemie – Zentrale Befunde aus dem deutschsprachigen Raum

Die Auswirkungen traumatischer Erfahrungen auf die psychische Gesundheit während der COVID-19-Pandemie sind im deutschsprachigen Raum bisher unzureichend diskutiert worden. Vor diesem Hintergrund wurde im Auftrag der Deutschsprachigen Gesellschaft …

Traumatische Erfahrungen und Belastungen im Leistungssport

Leistungssport ist mit zahlreichen Risikofaktoren für psychische Belastungen verbunden. Die wenigen vorliegenden Studien zur Häufigkeit von posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) bei Spitzensportler*innen deuten auf eine hohe Rate von …

Auch Väter können unter peripartalen psychischen Erkrankungen leiden

Die Geburt des eigenen Kindes und der Übergang zur Vaterschaft ist ein lebensveränderndes Ereignis, das eine erste psychische Erkrankung auslösen oder eine bestehende verschlimmern kann. Geburtsbedingte Traumafolgen, peripartale Depressionen und Ängste können die Folge sein. Wie häufig sie sind, was sie begünstigt und wie sie behandelt werden können, lesen Sie hier.

Traumatische Geburt und traumasensible Geburtsbegleitung

Eine Geburt ist für Frauen eine Erfahrung, die mit großen Glücksgefühlen und emotionaler Stärkung, aber auch mit Leid und Verzweiflung verbunden sein kann. Biografische traumatische Erfahrungen, insbesondere sexuelle, körperliche und emotionale …

CME: Diagnose und Therapie der anhaltenden Trauerstörung

Trauer ist eine natürliche Reaktion auf den Verlust einer nahestehenden Person, die mit der Zeit meist nachlässt. In etwa 3 bis 4 % der Fälle hält der emotionale Schmerz länger an, wird pathologisch und entwickelt sich zur anhaltenden Trauerstörung. Lesen Sie hier, was bei Diagnose und Therapie zu beachten ist und mit welchen Erkrankungen sie nicht verwechselt werden sollte.

Therapieresistenz bei Schizophrenie könnte an Kindheitstrauma liegen

In der Schizophrenie-Therapie kann es laut einer Studie einen großen Unterschied machen, ob Betroffene ein Kindheitstrauma haben oder nicht. An drei verschiedenen Antipsychotika wurde beobachtet, dass diese Gruppe von Betroffenen deutlich verzögerter auf Antipsychotika reagierten.

CME: Psychotherapie bei Störungen der Intelligenzentwicklung

Menschen mit einer Störung der Intelligenzentwicklung leiden überdurchschnittlich häufig an psychischen Erkrankungen. Besonders zu beachten gilt, dass die Psychotherapie sich an den kommunikativen, kognitiven und emotionalen Fähigkeiten der Person orientieren sollten. Wie das gelingt und welche Therapieformen sich besonders eignen, lesen Sie hier.

Aspekte der Psychosomatik und Psychotraumatologie bei Geflüchteten

Viele Menschen suchen in Deutschland Schutz vor Krieg und Gewalt. Flucht und Vertreibung bleiben oft nicht ohne Auswirkung auf die psychische Gesundheit. Die Situation im Ankunftsland, Trennung, Trauer und Verlust sowie die Sorge um die Zukunft …

D-ärztlich veranlasste Psychotherapie

In Deutschland werden jährlich etwa 1   Mio. meldepflichtige Arbeits- und Wegeunfälle erfasst, wobei diese Zahl in den letzten Jahren in etwa konstant blieb, 2020/2021 allerdings pandemiebedingt niedriger lag. Nicht selten kommt es dabei nicht nur …

CME: Dissoziation – ein transdiagnostisches Phänomen

Unter Dissoziation wird die Abspaltung sonst integrierter Gedächtnis-, Bewusstseins-, Identitäts- und Wahrnehmungsfunktionen verstanden. Sie ist ein klinisches Kriterium von Belastungsstörungen und der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung. Dieser CME-Beitrag gibt einen Überblick zu diagnostischen Kategorien, Differenzialdiagnosen und Behandlung.

Psychiatrie im Klimawandel: Handlungsempfehlungen der DGPPN

Der Klimawandel und damit häufiger auftretende Naturkatastrophen haben weitreichende Folgen für die psychische Gesundheit. Depressionen, Angst- und Traumafolgestörungen sind häufige Folgen. Für eine nachhaltige Psychiatrie ist es dabei wichtig, sich auf den steigenden und veränderten Bedarf einzustellen. Eine Task-Force der DGPPN hat dazu Ziele für die Versorgung und Forschung festgesetzt.

Wie belastet die COVID-19-Pandemie Frauen vor und nach der Geburt?

Eine Schwangerschaft und die Zeit vor, während und nach der Geburt sind für viele Frauen ein emotional bedeutsamer Lebensabschnitt. Die COVID-19-Pandemie hat das Setting für diese Ereignisse deutlich verändert. Welche Folgen hatte das für die psychische Gesundheit der Frauen? Ein Review hat diese Frage anhand von Symptomen bezüglich Stress, Angst, Depression und posttraumatischer Belastungsstörung untersucht.  

Psychische Folgen des Ukrainekriegs

Seit fast einem Jahr herrscht Krieg in der Ukraine - mit verheerendem Ausmaß für die Bevölkerung und Folgen für die physische und psychische Gesundheit. Hausärztinnen und Hausärzte in Deutschland sind meist die erste Anlaufstelle der leidtragenden Geflüchteten. Welche Symptome sind besonders wichtig und was kann man tun?

So erkennen Sie die Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung

Die „Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung“ wurde erstmalig in die ICD-11 aufgenommen, doch Überlappungen mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung und Posttraumatischen Belastungsstörung können die Diagnose erschweren. In diesem Beitrag werden abgrenzende Kriterien und erste Behandlungsoptionen zusammengefasst.

Versorgung traumatisierter Vorschulkinder

Fast ein Drittel der Asylanträge in Deutschland wird aktuell für Kinder im Alter bis zu 6 Jahren gestellt. Viele dieser Kinder waren potenziell traumatisierenden Situationen vor, während und nach der Flucht ausgesetzt. Hinzu kommt der Stress durch den Verlust der Heimat. Nach fachgerechter Diagnostik kann eine rechtzeitig und gezielt ansetzende Therapie einer frühen Traumatisierung entgegenwirken.

Gute, späte Wahl: Medizinisches Cannabis in der Praxis

Eine Therapie mit Cannabispräparaten erfolgt erst dann, wenn andere Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind. Meist haben die Patienten dann bereits einen langen Leidensweg hinter sich. Vier Schmerzmediziner beschreiben ihre Erfahrungen mit der …

Die Anwendung der Virtuellen Realität in der Behandlung psychischer Störungen

Virtuelle Realität (VR) beschreibt eine Mensch-Maschine-Schnittstelle, die es dem Nutzer ermöglicht, in eine computergenerierte, dreidimensionale Umgebung einzutauchen und mit ihr zu interagieren ([ 6 ]; Tab. 1 und 2 ). Seit den ersten Einsätzen …

Kontextveränderung und Resilienz bei posttraumatischer Belastungsstörung

Das Gefühl der Handlungsfähigkeit ist bei psychischen Erkrankungen oft beeinträchtigt, was zu dysfunktionalen Überzeugungen und anhaltenden Verhaltensmustern führt, die die Krankheit chronifizieren können. Soziale Engramme und empathisches …

Posttraumatische Intrusionen – eine psychopathologische Erörterung

Intrusionen sind zentrale und diagnoseweisende Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung. Ihre psychopathologische Einordnung jedoch ist eine ungelöste Frage.

Cannabinoide bei psychischen Erkrankungen

Immer wieder werden Cannabinoide zur Behandlung psychischer Erkrankungen diskutiert. Eine Studie untersuchte die Wirkung auf eine Reihe von Erkrankungen – Evidenz für einen Nutzen gab es nicht.

Psychische Erkrankungen und der Bedarf an Attesten von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in einer kinder- und jugendpsychiatrischen Ambulanz

Schätzungsweise 2 % der Patienten in psychiatrischer Behandlung haben einen Fluchthintergrund. Aufgrund wiederholter Traumatisierungen und wegen fehlender Schutzfaktoren sind unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eine Hochrisikogruppe für …

Die primäre und die psychiatrisch-„komorbide“, nichtorganische Insomnie in einem neurologisch geführten Schlaflabor

Patientinnen und Patienten, die in einem neurologischen Schlaflabor die Abschlussdiagnose nichtorganische Insomnie erhalten, leiden zu einem großen Teil (34 von 43 Personen) unter einer psychiatrischen Erkrankung: Persönlichkeitsstörungen, mit und …

Praktische Aspekte der Ketaminbehandlung bei Depressionen

Für eine antidepressive Therapie gelten Ketamine als gut untersucht, doch bezüglich deren Anwendung sind viele Fragen offen, besonders wenn Betroffene an Komorbiditäten leiden. Im folgenden Beitrag werden konkrete Angaben zur Applikation, Wirksamkeit und Verträglichkeit dargelegt.

Wie kann Müttern mit PTBS in postpartaler Phase geholfen werden?

Die postpartale Phase ist eine emotional dynamische Zeit. Wird sie von psychischen Erkrankungen begleitet, ist eine umfassende Versorgung wichtig, um das Wohl von Eltern und Kind sicherzustellen. Im Fall einer 39-jährigen Frau mit PTBS ist die Behandlung in einer Eltern-Kind-Einheit erfolgreich und führt zu einer verbesserten Ausgangslage.

Psychosomatische Aspekte von Long-Covid

Viele mit dem Coronavirus Infizierte klagen noch Wochen nach der initialen Erkrankung neben einer insgesamt verringerten Lebensqualität über psychische Symptome wie Ängste und Depressionen, Schlafstörungen oder posttraumatische …

Verbesserung der Schmerzerfassung und -therapie bei Überlebenden einer Folter

Unter Überlebenden einer Folter, die einen Arzt konsultieren, scheint die Prävalenz chronischer Schmerzen sehr hoch zu sein. Doch auch andere Auswirkungen der Foltererfahrung sollten bedacht werden.

Neu in den Fachgebieten Neurologie und Psychiatrie

DOAK-Spiegel bei Elektiveingriffen nur selten erhöht

8% der Personen mit DOAK-Therapie haben noch erhöhte Blutwerte der Substanzen, wenn sie sich einer elektiven Operation unterziehen. Besonders häufig sind Ausreißer unter Apixaban. Auf den intraoperativen Blutverlust hatten sie in einer Analyse jedoch keinen Einfluss.

Warum suizidgefährdete Ärztinnen und Ärzte keine Hilfe suchen

Gedanken an eine Selbsttötung gehen Ärztinnen und Ärzten vergleichsweise häufig durch den Kopf. Hilfe wäre möglich, wird aber selten gesucht. Warum eigentlich?

Elektronische Heilberufsausweise: Kartenaustausch jetzt beauftragen

Ärzte und Psychotherapeuten mit einem neuen Heilberufsausweis der Generation 2.1 müssen diesen jetzt mitunter nochmals tauschen. Die KBV appelliert an die Betroffenen, der Aufforderung ihres Anbieters nachzukommen und umgehend eine Austauschkarte zu beantragen.

Symptompersistenz bei CED als Folge komplexer Darm-Hirn-Interaktionen

Viele von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Betroffene leiden auch noch im Zustand der Remission unter persistierenden Symptomen. Diese zeigen oft große Ähnlichkeit zu funktionellen Syndromen wie dem Reizdarmsyndrom oder chronischen Schmerzsyndromen und scheinen weitgehend unabhängig von der inflammatorischen Aktivität zu entstehen.

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