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31.08.2017 | Posttraumatische Belastungsstörung | Originalien | Ausgabe 1/2018

Psychotherapeut 1/2018

Mimikveränderungen während einer Traumatherapie

Explorative Studie zum Zusammenhang mimisch-affektiver Veränderungen mit therapeutischen Outcomes

Zeitschrift:
Psychotherapeut > Ausgabe 1/2018
Autoren:
Dr. phil. Anke Kirsch, Jochen Spang, Sarah Katharina Schäfer, Monique Pfaltz, Rainer Krause, Ulrich Sachsse, Tanja Michael
Wichtige Hinweise

Redaktion

Manfred Cierpka, Heidelberg
Bernhard Strauß, Jena

Zusammenfassung

Hintergrund

Kliniker berichten häufig von einer Veränderung des mimisch-affektiven Verhaltens im Laufe der Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen (PTBS). Dabei wird die Zunahme der Mimik in Zusammenhang mit dem Rückgang der „Numbing“-Symptomatik gebracht.

Ziel der Arbeit

Die Zunahme des mimisch-affektiven Verhaltens (insbesondere des negativen Affekts) im Laufe einer Behandlung in Form des Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) sollte dokumentiert werden. Des Weiteren erfolgte eine explorative Analyse der Zusammenhänge der mimischen Veränderungen mit wichtigen Therapie-Outcomes.

Material und Methoden

Das mimisch-affektive Verhalten während der Therapiesitzungen wurde für 16 Patientinnen, die vor ihrem 18. Lebensjahr traumatisiert wurden, mithilfe des „facial action coding system“ (FACS) im Vorfeld, während und ein Jahr nach einer stationären EMDR-Behandlung codiert. Zur Quantifizierung der Symptombelastung kamen die Impact of Event Scale Revised (IES-R), die Symptomcheckliste (SCL-90®), das Beck-Depressions-Inventar (BDI-V) sowie der Fragebogen zu Dissoziativen Symptomen (FDS) zum Einsatz.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Es zeigt sich über die 3 Erhebungszeitpunkte hinweg eine bedeutsame Mimikveränderung, die eine Zunahme der Gesamtmimik und den Ausdruck negativen Affekts betraf. Zusammenhänge zu den Veränderungen der erhobenen Symptomschwere ließen sich jedoch nicht belegen. Anhand weiterer Untersuchungen wird geklärt werden müssen, inwiefern die Zunahme des mimisch-affektiven Verhaltens relevant ist, um insbesondere im Hinblick auf soziale Interaktionen von Behandlungserfolg sprechen zu können.

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