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04.07.2016 | Übersichten | Sonderheft 5/2016

Trauma und Berufskrankheit 5/2016

Posttraumatische Korrekturen und Revisionen bei proximaler Humerusfraktur

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Sonderheft 5/2016
Autoren:
J. Christoph Katthagen, Alexander Ellwein, Prof. Dr. med. Helmut Lill

Zusammenfassung

Hintergrund

In bis zu 20 % der Behandlungsfälle kommt es nach proximaler Humerusfraktur zu sog. posttraumatischen Frakturfolgen wie avaskulärer Humeruskopfnekrose, verhakter Luxationsfehlstellung, Pseudarthrose oder Fehlstellung der Tuberkula.

Ziel der Arbeit

Ziel war die Erstellung einer Zusammenfassung der relevanten und aktuellen Erkenntnisse zu posttraumatischen Korrekturen und Revisionen proximaler Humerusfrakturen.

Material und Methoden

Es erfolgte eine Analyse der Literatur zum Thema Frakturfolgen bei proximaler Humerusfraktur mit Darstellung aktueller Behandlungsempfehlungen, Indikationskriterien sowie zu erwartender Ergebnisse.

Ergebnisse

Frakturfolgen proximaler Humerusfrakturen können gut nach Boileau klassifiziert werden (Typ I–IV). Die Therapie symptomatischer Frakturfolgen ist in der Regel operativ. Bei der Frakturfolge Typ I ist mit Kollaps der Humeruskopfgelenkfläche meist eine Prothesenimplantation erforderlich. Frakturfolgen Typ II–IV können bei Patienten <60 Jahren mit befriedigenden Ergebnissen mittels Korrekturosteosynthese gelenkerhaltend behandelt werden. Bei Patienten >60 Jahre werden zunehmend schaftlose Prothesen sowie inverse Prothesen implantiert. Eine arthroskopische Arthrolyse und Materialentfernung empfiehlt sich bei Schultersteife, artikulärer Schraubenperforation oder mechanischem Materialimpingement.

Diskussion

Die Therapie von Frakturfolgen proximaler Humerusfrakturen ist anspruchsvoll und erfordert eine den Frakturfolgen angepasste Herangehensweise. Bei Humeruskopf-erhaltender Therapie ist bei einem Großteil der Fälle eine Osteotomie und/oder Augmentation des proximalen Humerus erforderlich. Bei Behandlung von Frakturfolgen mit Implantation von Schulterprothesen stellen die Heilung der Tuberkula und die Vermeidung von Instabilitäten die größten Probleme dar.

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