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01.08.2009 | Originalarbeit | Ausgabe 4/2009

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 4/2009

Prä-Therapie in der Altenpflege

Neue Zugänge zu Menschen mit schwerer Demenz

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 4/2009
Autor:
Prof. Dr. Ulrich Pfeifer-Schaupp
Wichtige Hinweise
* Ich danke Ursula Deinhart und Juliane Weerenbeck, Dozentinnen an der Caritasakademie für Gesundheits- und Sozialberufe in Freiburg, herzlich für die gute Kooperation, der Leitung der Akademie, für die Unterstützung und besonders den Pflegekräften, die sich mit großem Engagement auf neue Wege eingelassen und ihre Erfahrungen dokumentiert und zur Verfügung gestellt haben.

Zusammenfassung

In dem Beitrag werden die Ergebnisse einer deskriptiven explorativen Studie vorgestellt, in der untersucht wurde, welche Bedeutung der von Garry Prouty entwickelte Ansatz der Prä-Therapie für den Bereich der Pflege von Menschen mit Demenz hat. Im Rahmen des Projekts wurde das Konzept der Prä-Therapie bzw. der Kontaktarbeit in Weiterbildungskursen für Gerontopsychiatrie an Fachkräfte im Bereich der stationären Altenpflege und der Gerontopsychiatrie vermittelt und anschließend von insgesamt 111 Pflegekräften im Alltag erprobt. Der Beitrag stellt das theoretische Konzept der Prä-Therapie als Weiterentwicklung des personzentrierten Ansatzes (Rogers) vor und systematisiert die Erfahrungen und Ergebnisse beim Transfer in die Pflege-Praxis. Zehn Vignetten aus dem Pflegealltag veranschaulichen das konkrete Vorgehen bei dieser Methode und zeigen das Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten. Das Projekt kommt zu dem Ergebnis, dass Prä-Therapie einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Pflege von Menschen mit schwerer Demenz leisten kann.

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