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01.10.2017 | Leitthema | Ausgabe 10/2017

Der Chirurg 10/2017

Prä- und innerklinisches Management bei MANV und Terroranschlag

Zeitschrift:
Der Chirurg > Ausgabe 10/2017
Autoren:
A. Franke, D. Bieler, B. Friemert, E. Kollig, S. Flohe
Wichtige Hinweise
D. Bieler und A. Franke haben zu gleichen Teilen bei der Erstellung dieses Beitrages mitgewirkt.

Zusammenfassung

Durch die terroristischen Anschläge in Paris, Brüssel, Ansbach, München, Berlin, zuletzt Manchester und London ist eine mögliche terroristische Attacke als Bedrohung für unsere Gesellschaft und als Herausforderung für die medizinischen Versorgungsstrukturen in Deutschland greifbar und möglich geworden. Ohne Ängste zu schüren, gilt es, für die Thematik zu sensibilisieren und mit den Besonderheiten der typischen Verletzungen und den Prioritäten der Einsatztaktik und prä- und innerklinischen medizinischen Versorgung vertraut zu machen. Es gilt die Funktionsfähigkeit vorhandener Strukturen zur Versorgung eines Massenanfalls von Verletzten bezüglich der neuen gesellschaftlichen Bedrohung durch terroristische Ereignisse zu prüfen und ggf. zu verbessern. Ziel dieser Arbeit ist es, Herausforderungen in der präklinischen Versorgung von nach einem terroristischen Anschlag typischen Verletzten von der Auffangstelle über die Übergabe am Sichtungspunkt der Klinik aus chirurgischer Sicht darzustellen. Es werden die medizinischen und organisatorischen Aspekte der Erstversorgung in einer Klinik beschrieben und, sofern vorhanden, Lösungs- und Handlungsoptionen aufgezeigt.

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