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01.03.2012 | Leitthema | Ausgabe 2/2012

Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin 2/2012

Präeklampsie und HELLP-Syndrom als geburtshilfliche Notfälle

Zeitschrift:
Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin > Ausgabe 2/2012
Autoren:
A.-C. Tallarek, Prof. Dr. H. Stepan

Zusammenfassung

Die Präeklampsie und das HELLP-Syndrom sind Multisystemerkrankungen in der Schwangerschaft, für die es bisher keine ursächliche Therapie gibt. Klinisch wird das HELLP-Syndrom als besondere klinische Manifestationsform der Präeklampsie angesehen. Der Geburtshelfer bewegt sich beim klinischen Management beider Erkrankungen stets zwischen zwei Polen: Einerseits steht die Vermeidung von schwerwiegenden maternalen Komplikationen im Vordergrund, andererseits ist die Prolongation der Schwangerschaft insbesondere bei den „Early-onset“-Präeklampsien vor der 34. Schwangerschaftswoche aus fetaler Sicht erstrebenswert. Da beide Erkrankungen in ihrer klinischen Schwere und Progression nur schwer vorhersagbar sind, können sich kritische Notfallsituationen entwickeln. Eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Geburtshelfer und Anästhesiologe garantiert in diesen Situationen das optimale Outcome für die Schwangere. Der vorliegende Beitrag gibt einen Einblick in beide Krankheitsbilder und deren klinisches Management.

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