Remote Maternity Care: Fernüberwachung bei Risikoschwangerschaften
- 25.11.2024
- Präeklampsie
- Leitthema
- Verfasst von
- Dr. Max Hackelöer
- Prof. Dr. Stefan Verlohren
- Erschienen in
- Die Gynäkologie | Ausgabe 12/2024
Zusammenfassung
Der Beitrag beschreibt den Einsatz von Telemedizin, insbesondere der Fernüberwachung mittels Heimblutdruckmessung (HBDM), zur Verbesserung der Versorgung von Risikoschwangeren, speziell bei hypertensiven Erkrankungen wie Präeklampsie. Fernüberwachungsmethoden erwiesen sich in Studien als sicher und effektiv, konnten Krankenhausaufenthalte von Risikoschwangeren reduzieren und die Patientenzufriedenheit erhöhen, ohne die Komplikationsraten zu erhöhen. Die an der Charité entwickelte PreFree-Anwendung, bestehend aus Algorithmus (basierend auf maschinellem Lernen), Patienten-App und Arzt-Anwendung, ermöglicht die Fernüberwachung bei hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen sowie eine präzise Risikoabschätzung und -vorhersage von Präeklampsie und assoziierten Komplikationen. Erste Studien konnten den Nutzen, insbesondere die hohe Genauigkeit des Algorithmus und die verbesserte Datenverfügbarkeit für die behandelnden Ärzte, nachweisen. Die Autoren betonen das Potenzial von Fernüberwachungsmethoden zur Optimierung der Schwangerenversorgung und fordern weitere multizentrische Studien zur Implementierung in die klinische Praxis.
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- Titel
- Remote Maternity Care: Fernüberwachung bei Risikoschwangerschaften
- Verfasst von
-
Dr. Max Hackelöer
Prof. Dr. Stefan Verlohren
- Publikationsdatum
- 25.11.2024
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Präeklampsie
Telemedizin
Telemedizin
Hypertonie
Hypertonie
Risikoschwangerschaft
Gynäkologie und Geburtshilfe - Erschienen in
-
Die Gynäkologie / Ausgabe 12/2024
Print ISSN: 2731-7102
Elektronische ISSN: 2731-7110 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00129-024-05298-8
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