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22.06.2020 | Prämedikation | Leitthema | Ausgabe 11/2020

Der Anaesthesist 11/2020

Perioperative medikamentöse Kreislaufunterstützung in der täglichen Routine

Zeitschrift:
Der Anaesthesist > Ausgabe 11/2020
Autoren:
Dr. med. A. Haas, Univ.-Prof. Dr. med. T. Schürholz, Univ.-Prof. Dr. D. A. Reuter

Zusammenfassung

Perioperative hypotensive Phasen sind mit der Zunahme von postoperativen Komplikationen und Organschäden assoziiert. Während noch vor einigen Jahren die hämodynamische Stabilisierung in erster Linie durch Volumengaben geprägt war, haben in letzter Zeit der Einsatz und auch die Dosierung kardiovaskulär aktiver Substanzen deutlich zugenommen. Wie für die intravasale Volumentherapie gilt auch für die Therapie mithilfe Herz-Kreislauf-wirksamer Substanzen, dass diese aufgrund ihrer geringen therapeutischen Breite Nebenwirkungen haben. Im vorliegenden Übersichtsbeitrag werden konkrete Indikationen der einzelnen kardiovaskulär aktiven Wirkstoffe mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen diskutiert. Besonderer Fokus liegt auf der Fragestellung der Applikationsform: zentraler Venenkatheter vs. periphere Venenverweilkanüle. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass sich nicht die Frage stellt, ob es prinzipiell erlaubt ist, Herz-Kreislauf wirksame Medikamente periphervenös zu applizieren, sondern vielmehr, was dabei zu beachten ist. Der Beitrag gibt entsprechende Empfehlungen.

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