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01.05.2013 | Leitthema | Ausgabe 5-6/2013

Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 5-6/2013

Prävalenz von Sensibilisierungen gegen Inhalations- und Nahrungsmittelallergene

Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)

Zeitschrift:
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz > Ausgabe 5-6/2013
Autoren:
M. Haftenberger, D. Laußmann, U. Ellert, M. Kalcklösch, U. Langen, M. Schlaud, R. Schmitz, M. Thamm
Wichtige Hinweise
Zusatzmaterial online: Zu diesem Beitrag sind unter 10.​1007/​s00103-012-1658-1 für autorisierte Leser zusätzliche Dateien abrufbar.

Zusammenfassung

Aufgrund der Zunahme von Allergien in Deutschland sind aktuelle Daten zur Prävalenz allergischer Sensibilisierungen von großem Interesse. Im Rahmen der „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)“ (2008–2011) wurden an einer bevölkerungsbezogenen Stichprobe von 7025 18- bis 79-Jährigen Blutproben auf spezifische IgE-Antikörper gegen 50 verbreitete Einzelallergene untersucht sowie 2 Tests mit jeweils einer Mischung aus Inhalationsallergenen (SX1) und Gräserpollen (GX1) durchgeführt. 48,6% der Teilnehmer wiesen mindestens eine Sensibilisierung auf. Mehr Männer als Frauen waren gegen mindestens ein Allergen sensibilisiert. Zudem waren mehr jüngere als ältere Teilnehmer und mehr Personen mit höherem Sozialstatus von mindestens einer Sensibilisierung betroffen. Gegen Inhalationsallergene waren 33,6% der Teilnehmer sensibilisiert, gegen Nahrungsmittelallergene 25,5% und gegen Insektengifte 22,5%. Im Vergleich zum Bundes-Gesundheitssurvey 1998 (BGS98) hat die Prävalenz einer Sensibilisierung gegen Inhalationsallergene von 29,8% auf 33,6% zugenommen. Dieser Trend war nur bei Frauen signifikant. Die Ergebnisse des DEGS1 zeigen eine nach wie vor hohe Prävalenz allergischer Sensibilisierungen.

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