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13.08.2021 | Prävention und Rehabilitation in der Pneumologie | Schwerpunkt: Arbeit, Berufskrankheiten und Gesundheit | Ausgabe 9/2021

Der Internist 9/2021

Berufskrankheiten der Atemwege und der Lunge

Zeitschrift:
Der Internist > Ausgabe 9/2021
Autoren:
Prof. Dr. Dennis Nowak, Uta Ochmann, Ullrich G. Mueller-Lisse
Wichtige Hinweise

Redaktion

E. Märker-Hermann, Wiesbaden
D. Nowak, München
Der Artikel basiert auf einer Kürzung und inhaltlichen Überarbeitung von Nowak D, Ochmann U, Müller-Lisse U (2021) Arbeitsbedingte Lungen- und Atemwegserkrankungen. In: Kreuter M, Costabel U, Herth F, Kirsten D (Hrsg) Seltene Lungenerkrankungen. Springer, Berlin Heidelberg. DOI https://​doi.​org/​10.​1007/​978-3-662-63651-0 [25].
Das Comprehensive Pneumology Center (CPC) München ist Mitglied des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL).
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Zusammenfassung

Die attributablen Anteile berufsbedingter Einflüsse auf Atemwegs- und Lungenerkrankungen betragen 10–30 %. Bei obstruktiven Atemwegserkrankungen ist eine medizinische Dokumentation insbesondere noch zu Zeiten der atemwegsbelastenden Tätigkeit im Vergleich zu arbeitsfreien Zeiten erforderlich. Auch bei Rauchern kann eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) berufsbedingte (Teil‑)Ursachen haben. Bei berufsbedingten Infektionskrankheiten stand bis 2019 die Tuberkulose im Vordergrund, die Coronapandemie hat die „coronavirus disease 2019“ (COVID-19) zur häufigsten Berufskrankheit gemacht. Für die arbeitsmedizinische Beurteilung interstitieller und maligner Lungenerkrankungen können anamneseunterstützende Checklisten hilfreich sein.

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