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Erschienen in: Prävention und Gesundheitsförderung 4/2010

01.11.2010 | Bericht aus der Praxis

Praxis der Begleitung im Modellprojekt „Pro Kind“

Die Begleitungsbeziehung ist der Schlüssel für gelungene Prävention

verfasst von: Dipl. Psych. K. Adamaszek, MPH, R. Schneider

Erschienen in: Prävention und Gesundheitsförderung | Ausgabe 4/2010

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Zusammenfassung

Hintergrund

Die Wirksamkeit „Früher Hilfen“ wird nicht nur von inhaltlichen Schwerpunkten beeinflusst, sondern v. a. durch die Herangehensweise der Professionellen. Diese wirkt sich entscheidend auf die Bereitschaft und Möglichkeiten der Familien aus, von den Begleitungsangeboten zu profitieren. Pro Kind sieht den Schlüssel für seine Wirksamkeit in der Gestaltung der Begleitungsbeziehung.

Ziel

Der vorliegende Artikel illustriert den Begleitungsprozess von Pro Kind anhand eines Regelkreises und belegt diesen durch Beispiele aus dem Arbeitsmaterial. Ergänzend werden das Vorgehen bei den beiden Schwerpunkten des Programms – Förderung der Eltern-Kind-Beziehung (durch das amerikanische Curriculum „Partners in Parenting Education“) sowie Vernetzung mit anderen Angeboten – vorgestellt.

Ergebnis

Die beziehungsorientierte Vorgehensweise ist ein Qualitätsmerkmal „Früher Hilfen“. Wirkfaktoren umfassender Vernetzung sowie förderlicher Rahmenbedingungen bedürfen der weiteren Erforschung.
Fußnoten
1
Die hier und im Folgenden verwendete weibliche Form dient dem leichteren Lesen und bezieht sich ebenso auf männliche Begleiter.
 
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Metadaten
Titel
Praxis der Begleitung im Modellprojekt „Pro Kind“
Die Begleitungsbeziehung ist der Schlüssel für gelungene Prävention
verfasst von
Dipl. Psych. K. Adamaszek, MPH
R. Schneider
Publikationsdatum
01.11.2010
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Prävention und Gesundheitsförderung / Ausgabe 4/2010
Print ISSN: 1861-6755
Elektronische ISSN: 1861-6763
DOI
https://doi.org/10.1007/s11553-010-0260-3

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