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4. Praxis der Insulintherapie

  • 2015
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Besonderheiten des Kindes- und Jugendalters machen eine individualisierte Behandlung erforderlich. So variiert die Insulinempfindlichkeit ständig durch Einflüsse des Wachstums und der hormonellen Veränderungen. Daher ist die intensivierte Insulintherapie mit Injektionen und zunehmend der Insulinpumpe (CSII) der therapeutische Goldstandard. Die Trennung des basalen nahrungsunabhängigen Insulinbedarfs zur Regulation der Glukoseproduktion in der Leber vom nahrungsabhängigen „prandialen“ Insulinbedarf zur Regulation des Blutglukoseanstiegs nach dem Essen bietet die Grundlage für die differenzierte Basal- und Prandialinsulinsubstitution. Die Kombination der CSII mit der kontinuierlichen subkutanen Glukosemessung ermöglicht eine sensorunterstützte Pumpentherapie. Ausgehend von der Schwellenwertabschaltung der Insulinzufuhr bei drohender Hypoglykämie sind die weiteren Schritte zu einem automatisierten System einer „künstlichen Bauchspeicheldrüse“ experimentell absehbar.
Titel
Praxis der Insulintherapie
Verfasst von
Prof. Dr. med. Thomas Danne
Prof. Dr. med. Olga Kordonouri
Prof. Dr. rer. nat. Karin Lange
Copyright-Jahr
2015
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-642-24645-6_4
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