Im vorliegenden Beitrag werden zentrale Grundannahmen psychologischer Schmerztherapie aus der Patientenperspektive reflektiert, insbesondere die überwiegend negative Haltung gegenüber chronischem Schmerz sowie die Vorstellung seiner prinzipiellen Kontrollierbarkeit. Ein alternatives Schmerzverständnis wird beschrieben, bei dem Schmerz als Bestandteil menschlicher Existenz anerkannt wird, mit dem es zu leben gilt. Abschließend werden 3 therapeutische Grundhaltungen diskutiert, die Betroffenen dabei helfen können, der Herausforderung durch ihren Schmerz zu begegnen.