Selbstführung in Klinik und Praxis - Modul Konfliktmanagement
Führungskompetenzen in der Medizin
- 15.09.2025
- Praxis und Beruf
- CME-Kurs
- CME-Punkte
- 4
- Für
- Ärzte
- Zertifizierende Institution
- Bayerische Landesärztekammer
- Zertifiziert bis
- 15.09.2026
- Anzahl Versuche
- 2
Ungelöste Konflikte und schwelende Konfliktpotenziale wirken sich im Berufsalltag nicht nur auf das Wohlbefinden des Einzelnen aus, sondern werden rasch zum Kostenfaktor für das gesamte Unternehmen. Häufige Krankenstände, verminderte Leistungsfähigkeit, Mobbing, Burnout, hohe Personalfluktuation und Imageverlust sind nur einige Folgeerscheinungen. In dem vorliegenden Kurs wird diese Problematik eingehend erörtert und entsprechender Handlungsbedarf von Führungskräften aufgezeigt. Zunächst erfolgt die Definition des Begriffs Konflikt, um anschließend auf seine Auslöser, Ursachen und seine unschönen und negativen Folgen einzugehen. Daran schließen sich die Merkmale und Phasen sowie ein exemplarischer Ablauf eines Problem- und Konfliktlösungsprozesses an. Da Persönlichkeitsmerkmale einen Einfluss auf die Wahrnehmung und die Reaktion auf Konflikte haben, lernen die Teilnehmer*innen die fünf Kerndimensionen einer Person nach dem Big-Five-Modell kennen. Den Abschluss des Kurses bildet eine Abhandlung zum Thema Moderation. Es werden Ablauf und Regeln der Moderation dargestellt, moderierenden Führungskräften nützliche Verhaltenstipps an die Hand gegeben sowie demonstriert, wie Moderatoren mit Konflikten während der Moderation bestmöglich umgehen können.
Wenn Sie diese Lerneinheit beendet haben ...
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wissen Sie, welche Ursachen und welche Auswirkungen Konflikte haben, und
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dass sich Konflikte zu einer Konfliktspirale hochschaukeln können,
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wissen Sie, durch welche Merkmale ein Problem- und Konfliktlösungsprozess gekennzeichnet ist und in welchen Phasen dieser Prozess abläuft,
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wissen Sie, dass Persönlichkeitsmerkmale von Personen den Konfliktstil beeinflussen können,
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kennen Sie Moderationstechniken und -methoden zur Konfliktbeilegung,
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können Sie das Gelernte in Ihrer beruflichen Praxis anwenden.
Die Bayerische Landesärztekammer vergibt für diese Fortbildungseinheit der Kategorie I 4 Fortbildungspunkte. Die Fortbildung ist damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Anerkennung in Österreich: Für das Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die von deutschen Landesärztekammern anerkannten Fortbildungspunkte aufgrund der Gleichwertigkeit im gleichen Umfang als DFP-Punkte anerkannt [§ 14, Abschnitt 1, Verordnung über ärztliche Fortbildung, Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) 2013].