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Erschienen in: Die Gynäkologie 9/2022

20.08.2022 | Praxisrelevante Urteile | Medizinrecht

Forensische Risiken bei der hebammengeleiteten Geburt

verfasst von: Rechtsanwältin Dr. Carolin Wever

Erschienen in: Die Gynäkologie | Ausgabe 9/2022

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Auszug

Das Konzept der hebammengeleiteten Geburt wird gesundheitspolitisch unterstützt und im Klinikalltag vermehrt implementiert. Der Beitrag beleuchtet haftungsrechtliche Risiken und mögliche Fallstricke bei diesem Konzept und gibt konkrete Handlungsempfehlungen zur Haftungsvermeidung. …
Fußnoten
1
Im Artikel wird einheitlich die Berufsbezeichnung „Hebamme“ in Übereinstimmung mit der gesetzlichen Regelung des § 3 Abs. 2 Hebammengesetz für alle Berufsangehörigen gleich welchen Geschlechtes verwendet. Auch im Übrigen wird jeweils zur besseren Lesbarkeit auf die Nutzung der weiblichen Form verzichtet.
 
2
vgl. nur Deutschlandfunk Kultur, 03.08.2015: „Geburten sind für Hebammen zu teuer“; sz.de, 20.03.2014: „Wenn die Geburtshilfe im Sterben liegt“; Weser Kurier, 02.03.2020: „Geburtshelferin ohne Geburten“.
 
4
Knehe, Die Haftung der Hebamme, S. 152.
 
5
vgl. Anlage 1 zur Studien- und Prüfungsverordnung für Hebammen, Ziffer 2: „Die Absolventinnen und Absolventen […] b) leiten physiologisch verlaufende Geburten bei Schädellage, führen bedarfsabhängig einen Scheidendammschnitt aus und vernähen die Wunde oder unkomplizierte Geburtsverletzungen, untersuchen und überwachen nach der Geburt die Frau und das Neugeborene und fördern die Eltern-Kind-Bindung sowie die Aufnahme des Stillens, […] d) erkennen Anzeichen von Regelwidrigkeiten, die eine ärztliche Behandlung erforderlich machen und ergreifen die im jeweiligen Fall angemessenen Maßnahmen für eine ärztliche Behandlung, e) erklären der Frau und ihrer Begleitperson bei Bedarf die Notwendigkeit einer ärztlichen Behandlung […]“.
 
6
Knehe, Die Haftung der Hebamme, S. 153.
 
7
Merz, Medizinische Sicherheit des Versorgungskonzepts hebammengeleiteter Kreißsaal: Retrospektive Kohortenstudie am Zentrum für Geburtshilfe des Universitätsklinikums Bonn, S. 7.
 
8
Merz, Bestandsaufnahme der Hebammenkreißsäle in Nordrhein-Westfalen unter Annäherung an eine „best practice“-Modell hebammengeleiteter Kreißsaal, S. 6.
 
9
Brocklehurst, Hardy, Hollowell, Linsell, Macfarlane, Mc Court at. Perinatal and maternal outcomes by planned place of birth for healthy women with low risk pregnancies: the Birthplace in England national prospective cohort study: Birthplace in England collaborative group. BMJ 2011, 343.
 
10
vgl. dazu bereits Wever, KH‑J 2021, 112.
 
11
Knehe, Die Haftung der Hebamme, S. 129.
 
12
vgl. nur Terbille/Feifel, Münchener Anwaltshandbuch Medizinrecht, § 1 Rn. 580.
 
13
BGH, Urteil vom 14.02.1995, VI ZR 272/93; OLG Düsseldorf, Urteil vom 25.11.1999, 8 U 126/98, Wever, KH‑J 2021, 113; Knehe, Die Haftung der Hebamme, S. 129.
 
14
OLG Frankfurt aM, Urteil vom 24.05.2016, Az.: 8 U 159/14.
 
15
Knehe, Die Haftung der Hebamme, S. 129.
 
16
vgl. dazu bereits Wever, KH‑J 2021, 112.
 
17
OLG Rostock, Urteil vom 05.11.2021, 5 U 119/13.
 
18
vgl. dazu bereits Wever, MedR 2022, 176.
 
Metadaten
Titel
Forensische Risiken bei der hebammengeleiteten Geburt
verfasst von
Rechtsanwältin Dr. Carolin Wever
Publikationsdatum
20.08.2022
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Gynäkologie / Ausgabe 9/2022
Print ISSN: 2731-7102
Elektronische ISSN: 2731-7110
DOI
https://doi.org/10.1007/s00129-022-04985-8

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