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01.09.2009 | Originalien | Ausgabe 9/2009

Der Unfallchirurg 9/2009

Primäre Alloarthroplastik des frakturierten Ellenbogens beim hochbetagten Patienten

Zeitschrift:
Der Unfallchirurg > Ausgabe 9/2009
Autoren:
Dr. O. Weber, C. Burger, K. Kabir, D.C. Wirtz, H. Goost

Zusammenfassung

Studienziel

Die distale intraartikuläre Humerusfraktur führt bei unzureichender Versorgung zu einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung oder Gelenkfehlstellung. Eine Alternative kann beim geriatrischen Patient der totalendoprothetische Ersatz des Ellenbogengelenks sein.

Material und Methode

Bei 12 Patienten erfolgte die Implantation einer zementierten Prothese vom Typ Coonrad-Morrey. Zugrunde lagen in allen Fällen distale Humerusfrakturen. Die Nachuntersuchung erfolgte über 13 Monate anhand des Mayo-Scores.

Ergebnisse

In 6 Fällen erfolgte zur Indikationsstellung eine zusätzliche Computertomographie. Die K-Draht-Osteosynthese zeigte einen postoperativen Korrekturverlust. Beim Fixateur externe können die ulnaren Pinlöcher eine Sollbruchstelle bilden. Die Ruhigstellung in der Oberarmgipsschale bis zur Prothesenimplantation wird deshalb favorisiert. Der Mayo-Score lag im Schnitt bei 90,5 Punkten und der Bewegungsumfang bei 84,5°.

Schlussfolgerung

Beim älteren Menschen kann die primär endoprothetische Versorgung einer distalen intraartikulären Humerusfraktur mit der teilgekoppelten zementierten Prothese eine Alternative zur Osteosynthese sein.

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