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Prinzipien der pharmakologischen Tumorschmerztherapie

  • 09.04.2013
  • Topic
Erschienen in:

Zusammenfassung

Bis zu 2 Drittel der Tumorpatienten berichten in den letzten Lebensmonaten über teils erhebliche Schmerzen, obwohl Tumorschmerzen bei konsequenter medikamentöser Schmerztherapie zu einem hohen Prozentsatz erfolgreich behandelt werden können. Dies setzt allerdings immer ein Gesamtkonzept unter Einbeziehung palliativer, tumorspezifischer Verfahren und Berücksichtigung psychosozialer und spiritueller Bedürfnisse des Patienten voraus. In diesem Übersichtsbeitrag werden die Grundlagen der Einteilung von Tumorschmerzen, die Differenzialdiagnostik von nozizeptiven und neuropathischen Schmerzen sowie die Schmerzmessung behandelt. Im Anschluss wird die Verwendung von Nichtopioidanalgetika, Opioiden, Koanalgetika und N-Methyl-D-Aspartat(NMDA)-Rezeptorantagonisten beschrieben. Besonderes Augenmerk liegt auf der Behandlung von Durchbruchschmerzen, der Durchführung einer Opioidrotation sowie der Prophylaxe und Behandlung von unerwünschten Wirkungen. Tabellen ermöglichen einen schnellen Überblick über Dosierungen und Besonderheiten einzelner Substanzen.
Titel
Prinzipien der pharmakologischen Tumorschmerztherapie
Verfasst von
A. Zimmer
PD Dr
Publikationsdatum
09.04.2013
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
best practice onkologie / Ausgabe 2/2013
Print ISSN: 0946-4565
Elektronische ISSN: 1862-8559
DOI
https://doi.org/10.1007/s11654-013-0043-3
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Inflammatorisches Mammakarzinom/© Springer Medizin Verlag GmbH