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01.03.2019 | Medizinhistorische | Ausgabe 1/2020

Chinesische Medizin / Chinese Medicine 1/2020

Private Korrespondenz als medizinhistorische Quelle: Krankheit und Heilung in den Briefen des Kalligraphen Wang Xizhi — Teil 2

Zeitschrift:
Chinesische Medizin / Chinese Medicine > Ausgabe 1/2020
Autoren:
Prof. Antje Richter, Charles Chace
Wichtige Hinweise
Aus dem Englischen übersetzt von Sepp Leeb, München
Leider ist Charles Chace im November 2018 verstorben; seinen Nachruf finden Sie auf S. 58.

Zu den Autoren

Antje Richter wurde 1998 an der LMU München in Sinologie promoviert und habilitierte sich 2004 an der CAU Kiel. Seit 2007 ist sie Professorin an der University of Colorado, Boulder. Neben zwei Monographien (Das Bild des Schlafes in der altchinesischen Literatur, 2001; Letters and Epistolary Culture in Early Medieval China, 2013) und einigen Sammelbänden (darunter A History of Chinese Letters and Epistolary Culture, 2015), hat sie zahlreiche Artikel zur chinesischen Literatur und Kultur publiziert. Sie arbeitet momentan zur Reflexion von Krankheit und Heilung in der chinesischen Literatur des frühen Mittelalters.
Charles (Chip) Chace (1958–2018) graduierte 1984 an der New England School of Acupuncture und praktizierte seitdem in privater Praxis in Boulder, Colorado. Er war viele Jahre in der Lehre tätig, unter anderem seit 2005 als Dozent am Seattle Institute of Oriental Medicine. Eine große Zahl von Publikationen sowie Übersetzungen weisen Charles Chace als Spezialisten in der klassischen chinesischen Medizinliteratur aus, darunter An Exposition on the Eight Extraordinary Vessels: Acupuncture, Alchemy and Herbal Medicine (2010) und Fleshing out the Bones, Case Histories in the Practice of Chinese Medicine (1992).

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt: Antje Richter gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht. Dieser Beitrag beinhaltet keine Studien an Menschen oder Tieren.

Zusammenfassung

Die Briefe des Kalligraphen Wang Xizhi (303–361) können als der älteste Korpus persönlicher Krankheitsberichte in der chinesischen Geschichte beschrieben werden. Sie enthalten nicht nur zahlreiche Beschreibungen von Wangs eigenen Krankheiten und Heilversuchen, sondern auch Erkundigungen nach dem gesundheitlichen Ergehen seines Adressaten und gemeinsamer Bekannte. Die Briefe bilden dadurch eine wertvolle Quelle für das Studium der frühmittelalterlichen Briefkultur und Medizingeschichte. Dieser Artikel untersucht die medizinischen Ideen und Termini in Wang Xizhis Briefen, um einen Teil der facettenreichen, aber kaum dokumentierten Welt frühmittelalterlicher, chinesischer Heilungspraktiken zu beleuchten. Durch die Annäherung an den Körper des Kalligraphen, die uns Wangs Krankheitsberichte erlauben, wird es auch möglich, die körperlichen und mentalen Bedingungen des künstlerischen Prozesses in den Blick zu nehmen. Nach einem Überblick über Wangs Beschwerden im ersten Teil (in Chinesische Medizin 3/2018) werden im vorliegenden zweiten Teil seine Ätiologien und Erkrankungen im Licht der modernen medizinischen Literatur beleuchtet. Im dritten Teil (Chinesische Medizin 2/2019) beschreiben die Autoren die angewendeten Therapien.

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