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01.03.2012 | Leitthema | Ausgabe 3/2012

Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 3/2012

Problematik „versteckter Allergene“ in Lebensmitteln aus Sicht des allergischen Verbrauchers

Zeitschrift:
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz > Ausgabe 3/2012
Autor:
Dipl. oec-troph. S. Schnadt

Zusammenfassung

Trotz verbesserter Kennzeichnung von Allergieauslösern und sorgfältiger Vermeidungsstrategie stellen versteckte Allergene in Lebensmitteln ein Risiko für Lebensmittelallergiker dar. Unveröffentlichte Daten aus einer Befragung des Deutschen Allergie und Asthmabundes zeigen, dass 85% von 738 befragten Lebensmittellallergikern mindestens eine allergische Reaktion sowohl auf verpackte als auch auf lose Ware erlebt haben. Fast die Hälfte der Befragten gab an, keinen Hinweis zum Vorkommen des Allergieauslösers auf der Verpackung erhalten zu haben. Im vorliegenden Beitrag werden insgesamt sieben Gründe dafür erörtert, dass Lebensmittelallergene von Betroffenen in verarbeiteten Produkten nicht erkannt werden können. Hierzu zählen zum Beispiel die Verwendung unverständlicher Begrifflichkeiten für allergene Zutaten, Kennzeichnungslücken oder das Vorliegen von Kreuzkontaminationen. Es werden praktische Beispiele für versteckte Allergenquellen vorgestellt und Vorschläge zur Verbesserung der Situation aus Verbrauchersicht gemacht. Ziel ist es, der Politik und Industrie Möglichkeiten und Maßnahmen aufzuzeigen, um es allergischen Verbrauchern und ihrem sozialen Umfeld zu ermöglichen, eine informierte Kaufentscheidung über gesundheitlich unbedenkliche Produkte zu treffen und sich vor unbeabsichtigten allergischen Reaktionen zu schützen.

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