Zum Inhalt

Professionelle Begleitung adipöser Schwangerer

Möglichkeiten zur Prävention und Gesundheitsförderung

  • 01.05.2012
  • Berichte aus der Praxis
Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Adipositas gilt als Risikofaktor für das Auftreten von Komplikationen in der Schwangerschaft. Unter dem Aspekt der Vermeidung von Risiken, aber auch im Hinblick auf Möglichkeiten zur Gesundheitsförderung ist der geburtshilflichen Versorgungsgestaltung adipöser Schwangerer besondere Beachtung zu schenken.

Ziel

Basierend auf den Ergebnissen qualitativer Interviews mit Hebammen und Ärzten werden zentrale Aspekte der geburtshilflichen Versorgungsgestaltung adipöser Frauen erfasst. Die Studie zielt darauf ab aufzudecken, inwieweit die geburtshilfliche Versorgung und Beratung adipöser Frauen zur systematischen Gesundheitsförderung genutzt wird.

Ergebnisse

Die Analyse der Daten zeigt, dass im Zentrum der Betreuung adipöser Schwangerer die frühzeitige Erkennung von Risiken und Vermeidung von Komplikationen stehen. Auf gezielte Konzepte zur Betreuung und Beratung adipöser Schwangerer, die auf Gesundheitsförderung unter Beachtung mütterlicher und kindlicher biopsychosozialer Aspekte von Gesundheit abzielen, greifen Hebammen und Ärzte nicht zurück. Vielmehr wird angestrebt, die Adipositas im Betreuungskontext nicht anzusprechen.
Titel
Professionelle Begleitung adipöser Schwangerer
Möglichkeiten zur Prävention und Gesundheitsförderung
Verfasst von
Prof. Dr. K. Makowsky
B.A. Schücking
Publikationsdatum
01.05.2012
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Prävention und Gesundheitsförderung / Ausgabe 2/2012
Print ISSN: 1861-6755
Elektronische ISSN: 1861-6763
DOI
https://doi.org/10.1007/s11553-011-0324-z
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Kompaktes Leitlinien-Wissen Allgemeinmedizin (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Neu im Fachgebiet Allgemeinmedizin

Wie riskant ist ein Zungenkuss bei Zöliakie?

Die Angst vor unbemerkter Glutenzufuhr ist für viele Zöliakiekranke ein dauernder Begleiter. Ob die Sorge auch bei intensivem Küssen angebracht ist, wurde an der Columbia University unter (fast) standardisierten Bedingungen untersucht.

Von einer Mandelallergie, die keine mehr war

Ein zweijähriger Junge mit bekannter Mandelallergie und auffälligen Reaktionen auf Mückenstiche soll auf weitere Allergien getestet werden – eigentlich ein klarer Fall. Doch ein unerwartet erhöhter Tryptase-Wert lässt den Kinderpneumologen aufhorchen. Was steckt hinter diesem Laborergebnis?

Konjunktivaler Provokationstest gelingt leicht in der Praxis

Die aktualisierte S2k-Leitlinie zur Provokationstestung bei allergischen oberen Atemwegserkrankungen steht kurz vor der Verabschiedung. Hinzugekommen ist nun auch die konjunktivale Provokation.

Kein Grund, auf RAS-Inhibitoren zu verzichten!

Einen RAS-Inhibitor abzusetzen, weil es nach Therapiebeginn zu einem Abfall der eGFR kommt, ist nicht nur unnötig, sondern auch schädlicher als die Fortsetzung der Behandlung.

EKG Essentials: EKG befunden mit System

In diesem CME-Kurs können Sie Ihr Wissen zur EKG-Befundung anhand von zwölf Video-Tutorials auffrischen und 10 CME-Punkte sammeln.
Praxisnah, relevant und mit vielen Tipps & Tricks vom Profi.

Update Allgemeinmedizin

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Mann und Frau küssen sich/© AS/peopleimages.com / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Mandeln in und neben einem Holzschälchen/© onairjiw / Getty Images / iStock (Symbolbild), Kind erhält Augentropfen/© Nadzeya Haroshka / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), EKG befunden mit System - EKG Essential/© Springer Medizin Verlag GmbH