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01.02.2007 | Leitthema | Ausgabe 2/2007

Der Urologe 2/2007

Prognostische Marker bei kongenitalen Harntransportstörungen

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 2/2007
Autor:
PD Dr. S. Conrad

Zusammenfassung

Die abwartende Verlaufsbeobachtung ist die Standardtherapie der meisten kongenitalen unilateralen Harntransportstörungen bei nicht eingeschränkter Nierenfunktion. Es wäre wünschenswert, verlässliche, einfach und nicht-invasiv zu bestimmende prognostische Parameter anwenden zu können, die entweder bereits in der Erstuntersuchung ein erhöhtes Risiko für einen Funktionsverlust signalisieren oder in der Verlaufskontrolle einen drohenden Verlust rechtzeitig anzeigen. Der Parameter mit der größten Aussagekraft ist zur Zeit die Dilatation des Nierenbeckens in der Sonographie und insbesondere ihre Zunahme, während die Aussage einer „obstruierten „Auswaschkurve im Furosemid-Isotopennephrogramm sehr begrenzt ist. Präklinische und erste klinische Studien weisen daraufhin, dass die Bestimmung von Molekülen der Signaltransduktion der hydronephrotischen Nierenschädigung wie TGF-β1 und MCP-1 im Urin der betroffenen Kinder in naher Zukunft eine wesentliche Rolle als prognostische Parameter spielen können.

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