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HNO

Prognostischer Einfluss der Infiltrationstiefe von Mundhöhlen- und Oropharynxkarzinomen

Retrospektive Analyse bei fortgeschrittenen Tumoren mit N+-Hals

  • 01.07.2004
  • Originalien
Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Der vielfach dokumentierte prognostische Einfluss der Infiltrationstiefe von Mundhöhlen- und Oropharynxkarzinomen sollte anhand fortgeschrittener bereits lymphogen metastasierter Tumoren untersucht und dieses mit den etablierten Einflussgrößen T-Kategorie und Kapselruptur von Lymphknotenmetastasen verglichen werden.

Methode

Der 5-jährige postoperative Verlauf von 66 konsekutiv operierten Patienten wurde retrospektiv untersucht.

Ergebnisse

Für die Infiltrationstiefe konnte keine statistische Signifikanz ermittelt werden. Die T-Kategorie hatte nur auf die Überlebensrate einen signifikanten Einfluss.

Schlussfolgerung

Bei Vorliegen von Lymphknotenmetastasen und insbesondere der Kapselruptur verlieren T-Kategorie und Infiltrationstiefe ihren prognostischen Einfluss. Die prognostische Aussagekraft von Merkmalen des Primärtumors wie Größe und Infiltrationstiefe beschränkt sich auf nichtmetastasierte Mundhöhlen- und Oropharynxkarzinome.
Titel
Prognostischer Einfluss der Infiltrationstiefe von Mundhöhlen- und Oropharynxkarzinomen
Retrospektive Analyse bei fortgeschrittenen Tumoren mit N+-Hals
Verfasst von
Dr. S. Wenzel
C. Sagowski
W. Kehrl
F. U. Metternich
Publikationsdatum
01.07.2004
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
HNO / Ausgabe 7/2004
Print ISSN: 0017-6192
Elektronische ISSN: 1433-0458
DOI
https://doi.org/10.1007/s00106-003-0962-3
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