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01.09.2012 | Übersichten | Ausgabe 9/2012

Der Urologe 9/2012

Prolapschirurgie

Mit abdominal oder vaginal eingesetzten Netzen?

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 9/2012
Autoren:
PD Dr. H. Loertzer, P. Schneider, P. Thelen, R.H. Ringert, A. Strauß

Zusammenfassung

In der Prolapschirurgie stehen verschiedenen Operationstechniken zu Verfügung. Die unterschiedlichen Erfolgs- und Rezidivraten sowie operationspezifische Komplikationsrisiken kennzeichnen die verschiedenen offenen, laparoskopischen und vaginalen Techniken. Für eine sichere und optimale Therapie sollte sich der Beckenbodenrepair an den 3 Defektlevels nach DeLancy orientieren und auf jede Patientin individuell abgestimmt sein.
Der vaginale Zugangsweg hat bei jeder Form des weiblichen Genitalprolapses sein Einsatzgebiet und ist gegenüber den anderen Operationsverfahren eine weniger invasive Technik mit einer schnellen Rekonvaleszenz. Er kommt außer bei der Therapie der Belastungsinkontinenz in der primären Anwendung ohne synthetische Netze aus und erreicht sehr gute Ergebnisse mit einer geringen Komplikations- und Rezidivrate. Ein unkritischer Einsatz von Fremdmaterial beim vaginalen „Repair“ sollte vermieden werden. Die abdominalen Operationstechniken (offen oder laparoskopisch) haben ihre Stärken bei der Therapie der hinteren Schadenzone (Level-1-Defekt) und bei der Behandlung der Belastungsinkontinenz. Sie erreichen eine sehr gute funktionelle und anatomische Korrektur und verfügen über eine geringe Rezidivrate. Die abdomial eingesetzten Netze haben eine geringere Komplikationsrate als die vaginalen Meshes.

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