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21.12.2016 | Prophylaxe | ProductNotes | Onlineartikel

Prophylaxe ist Teamsache

Prävention als gemeinsame Aufgabe von Zahnarzt, Praxisteam und Patienten

In Bezug auf die Mundgesundheit findet in der Zahnärzteschaft seit einiger Zeit ein Umdenken statt: So liegt der Fokus zahnärztlichen Handelns immer weniger auf der Reparatur und zunehmend auf der Implementierung von Prophylaxekonzepten. Wichtig ist, dass Prophylaxe als Teamsache verstanden wird: Sie erfordert ein schlüssiges Konzept mit einer entsprechend abgestimmten Praxisorganisation und ein speziell auf die Prophylaxe spezialisiertes Praxisteam. Doch ebenso entscheidend für eine erfolgreiche Prophylaxe ist die Mitarbeit und Compliance des Patienten. Ein auf die individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten des Patienten abgestimmtes Prophylaxekonzept kann den langfristigen Erhalt der Mundgesundheit entscheidend begünstigen. Neben regelmäßiger zahnärztlicher Vorsorge, professioneller Zahnreinigung, Fluoridierungsmaßnahmen und zahngesunder Ernährung ist die häusliche Mundhygiene der Patienten eine der tragenden Säulen der zahnmedizinischen Prophylaxe. Hierbei empfiehlt es sich, die mechanische Zahnreinigung mit Hilfe von Zahnbürste und Zahnseide oder Interdentalbürste durch die Anwendung einer Mundspülung mit ätherischen Ölen (z.B. Listerine®) zu ergänzen.

Wesentliche Voraussetzung zur erfolgreichen Integration von Prophylaxewissen in den Praxisalltag ist eine präventionsorientierte Haltung des gesamten Praxisteams. Die Umsetzung der Prophylaxe in der Praxis erfordert deshalb ein hochqualifiziertes Praxisteam sowie eine entsprechende Praxisphilosophie: Sowohl klinisch-zahnmedizinische als auch psychologisch-pädagogische Interventionen werden hierbei miteinbezogen. Ziel ist es, mit einem professionellen Risikomanagement die Mundgesundheit des Patienten zu erhalten.

Prävention als gemeinsame Aufgabe von Zahnarzt und Praxisteam

Bei der Implementierung einer systematischen Prophylaxe in der Zahnarztpraxis gilt vor allem der Grundsatz: Prophylaxe ist Teamsache. Zunächst ist es allerdings Aufgabe des Zahnarztes, als Chef des Prophylaxeteams, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Hierzu zählen räumliche Rahmenbedingungen, wie ein eigenes Prophylaxezimmer sowie der Zugang zu effizienten Fortbildungsangeboten für das Praxisteam. Auch das Festlegen des angewandten Prophylaxekonzepts und Recallsytems, die Definition eindeutiger Kompetenzen von Zahnarzt und Prophylaxeteam sowie vor allem das Treffen von Diagnose- und Therapieentscheidungen1 sind Aufgaben des Zahnarztes.
Für eine gelungene Umsetzung der Prophylaxestrategie spielen Prophylaxeassistentinnen (PA) eine zentrale Rolle. Anhand von erfassten Indizes und individuellen Mundhygieneproblemen erstellen die mitverantwortlichen Mitarbeiterinnen ein patientenindividuelles Mundhygieneprogramm. Die professionelle Reinigung der Zähne und die Kontrolle des Zahnfleisches zählen ebenso zu ihren Aufgaben wie das Durchführen von Bleaching-Maßnahmen.

Prophylaxe als gemeinsame Leistung von Praxisteam und Patient

Noch immer halten viele Patienten einen Zahnarztbesuch erst dann für notwendig, wenn Mundgesundheitsprobleme wie Zahnschmerzen, Karies oder Parodontitis auftreten. Ein Herzstück der Prophylaxearbeit mit dem Patienten stellt daher die Vermittlung umfassender und verständlicher Informationen zur Bedeutung der Mundgesundheit sowie deren Einfluss auf die Allgemeingesundheit und Lebensqualität dar. Zahlreiche Prophylaxemaßnahmen wie regelmäßige Kontrolluntersuchungen, professionelle Zahnreinigung oder Tipps zur richtigen Mundpflege und Ernährung lassen sich individuell an die Bedürfnisse und Möglichkeiten des Patienten anpassen. Eine einfühlsame und fachlich kompetente Prophylaxeberatung sorgt für Vertrauen und kann so die Compliance des Patienten erhöhen – sowie zugleich als besonderes Aushängeschild der Praxis die Weiterempfehlung im persönlichen Umfeld des Patienten begünstigen.2

Voraussetzung ist dabei die Kooperationsbereitschaft sowie eine Verbesserung des Mundgesundheitsverhaltens durch den Patienten. Zahnarzt und Praxisteam orientieren sich am Prinzip der „Oral Health Self Care“ (Hilfe zur Selbsthilfe), das sich als Unterstützung und Ergänzung zur häuslichen Mundhygiene versteht.3

Häusliche Mundhygiene als zentrale Säule der Prophylaxe

Neben regelmäßigen Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt, professioneller Zahnreinigung, Fluoridierung und zahnbewusster Ernährung ist die häusliche Mundhygiene eine der tragenden Säulen der zahnmedizinischen Prophylaxe. Eine umfassende häusliche Mundhygiene kann die Entstehung oraler Erkrankungen wie Karies oder Parodontitis vermindern und den langfristigen Erhalt der Zähne begünstigen.

Ergänzend zum täglichen Zähneputzen und der Interdentalpflege kann bei vielen Patienten zur Anwendung einer Mundspülung mit ätherischen Ölen geraten werden. Gemeinsam angewandt können diese Mundhygienehilfsmittel im Sinne einer 3-fach-Prophylaxe die Kontrolle des dentalen Biofilms deutlich verbessern. Mundspülungen auf der Basis ätherischer Öle (z.B. Listerine) sind in der Lage, den dentalen Biofilm zu durchdringen und können somit dabei helfen, pathogene Keime effektiv zu bekämpfen. Die ätherischen Öle zerstören die aus lipophilen Molekülen bestehenden bakteriellen Zellwände und zersetzen dadurch die Struktur des Biofilms.4,5 In-vitro und klinische Studien haben weiterhin nachgewiesen, dass ätherische Öle nicht nur im supra-, sondern auch im subgingivalen Raum in den Biofilm eindringen können und die Bakterienzahl reduzieren.5

Die Marke Listerine® ist im Vertrieb der Johnson & Johnson GmbH. Das Unternehmen ist die deutsche Tochter des gleichnamigen globalen Konzerns. Mit rund 127.000 Mitarbeitern in mehr als 250 Firmen zählt Johnson & Johnson zu den weltweit größten Gesundheitsunternehmen. Im Mittelpunkt steht eine starke Kultur der Fürsorge. Das Statement of Caring fasst dieses Selbstverständnis in Worte: „Für die Welt sorgen … beim Einzelnen beginnen©“. Mit den Geschäftsfeldern Consumer, Pharmaceuticals und Medical Devices setzte der 1886 gegründete Konzern 2015 weltweit rund 70 Milliarden US-Dollar um. In Deutschland ist das Unternehmen im Bereich Consumer mit einer Vielzahl bekannter Konsumgütermarken und rezeptfrei erhältlicher Arzneimittel vertreten, unter anderem in den Bereichen Frauenhygiene, Gesichts- und Körperpflege sowie Schmerzlinderung und Raucherentwöhnung.

Mehr zur Johnson & Johnson GmbH unter www.jnjgermany.de

Mehr zu Listerine unter www.listerine.de

Kontakt:
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Steinheilstraße 10
85737 Ismaning

Nathalie La Corte Tel.: +49 (0)89-96086-373
E-Mail: nathalie.lacorte@mwoffice.de

Agnes Hornyacsek Tel.: +49 (0)89-96086-370
E-Mail: agnes.hornyacsek@mwoffice.de

1 Bundeszahnärztekammer. Delegationsrahmen der Bundeszahnärztekammer für Zahnmedizinische Fachangestellte. 2009.

2 Köllner V, Rinke K, Weidner K, Reitemeier B: Kommunikation in der Zahnarztpraxis. Zahnmedizin up2date 2010 (1):43-66.

3 Bundeszahnärztekammer. Leitfaden der Bundeszahnärztekammer: Qualifizierte Prophylaxe in der Zahnarztpraxis. 2003: 7-8.

4 Fine DH et al. Effect of rinsing with an essential oil-containing mouthrinse on subgingival periodontopathogens. J Periodont 2007; 78: 1935–1942.

5 Pan PC et al. In-vitro evidence for efficacy of antimicrobial mouthrinses. Journal of dentistry 2010; 38: 16-20.

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