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Prostatakarzinom

Chronopharmakologie – Therapieplanung nach der inneren Uhr

Werden therapeutische Interventionen an den zirkadianen Rhythmus angepasst, kann das die Wirksamkeit von Krebstherapien verbessern und Nebenwirkungen mindern. Aber wann ist der optimale Zeitpunkt? Und welche Art von Therapie ist chronopharmakologisch besonders gut beeinflussbar? Aktuelle Erkenntnisse zu diesen Fragestellungen werden im Beitrag aufgearbeitet. 

Zwei Fachleute, zwei Meinungen? Bei Prostatakrebs stimmt’s oft

Bei Prostatakrebs gibt es verschiedene therapeutische Optionen. Welche Behandlung Expertinnen und Experten empfehlen, scheint jedoch eher von der Fachrichtung der beratenden Person abzuhängen als durch individuelle Patientencharakteristika begründet zu sein.

PSMA-PET: hohe Sensitivität – unklare Spezifität

Zur Lokalisation von Metastasen beim Prostatakarzinom steht mit dem Prostata-Spezifischen Membran Antigen (PSMA) eine neue, hochsensitive Radionuklidmethode (PET) zur Verfügung. Doch verschiedene Fehlerquellen können vor allem die Spezifität der Methode negativ beeinflussen.

PSA-basiertes Prostatakarzinomscreening bei Lynch-Syndrom – wirkungsvoll?

Ein risikoadaptiertes Vorgehen soll das Nutzen-Schaden-Verhältnis des PSA-Screenings verbessern. Die IMPACT-Studie liefert nun Daten dazu, dass die Inzidenz von Prostatakarzinomen bei Patienten mit Lynch-Syndrom – durch die Trägerschaft von MSH2 und MSH6 – signifikant erhöht ist.

Folgen operativer Therapien von BPH und PCA

CME: Blasenhalsenge und Anastomosenstenose nach Op.

Blasenhalsengen nach operativer Therapie der benignen Prostatahyperplasie und Anastomosenstenosen nach radikaler Prostatektomie beim Prostatakarzinom treten regelmäßig auf. Beide Entitäten werden in der Literatur oftmals gemeinsam betrachtet, sollten jedoch voneinander abgegrenzt werden. Denn Pathogenese, Risikofaktoren und therapeutische Erfolgsraten sind klar verschieden.

CME-Fortbildungsartikel

Open Access 15.06.2022 | Prostatakarzinom | CME

Hypofraktionierte Strahlentherapie – ein modernisierter Klassiker

Die Nutzung unterschiedlicher Fraktionierungskonzepte in der Strahlentherapie ist seit über 100 Jahren Gegenstand der präklinischen und klinischen Forschung. Als Hypofraktionierung bezeichnet man dabei die Nutzung höherer Einzeldosen als 2,0 Gy …

Operation

06.06.2022 | Operative Urologie | Zertifizierte Fortbildung

CME: Blasenhalsenge und Anastomosenstenose nach Op.

Blasenhalsengen nach operativer Therapie der benignen Prostatahyperplasie und Anastomosenstenosen nach radikaler Prostatektomie beim Prostatakarzinom treten regelmäßig auf. Beide Entitäten werden in der Literatur oftmals gemeinsam betrachtet, sollten jedoch voneinander abgegrenzt werden. Denn Pathogenese, Risikofaktoren und therapeutische Erfolgsraten sind klar verschieden.

Szintigraphie der Schilddrüse mit zwei Knoten.

18.05.2022 | Nuklearmedizinische Therapieplanung | CME

CME: Onkologische Theranostik in der Nuklearmedizin

Das Prinzip der Theranostik beschreibt die sowohl diagnostische als auch therapeutische Nutzung radioaktiver Nuklide, geknüpft an biochemisch aktive Liganden. Beim Schilddrüsenkarzinom ist die Methode schon lange im Einsatz, bei fibroblastischen, neuroendokrinen Tumoren oder beim Prostatakarzinom ergeben sich weitere Einsatzgebiete.

PET/CT von Prostatakarzinom und Bestrahlung

04.05.2022 | Uroradiologie | Zertifizierte Fortbildung

CME: Fortschritte der Radiotherapie beim Prostatakarzinom

In diesem Artikel wird die Rolle der Strahlentherapie in allen Krankheitsstadien des Prostatakarzinoms beleuchtet. Dabei liegt der Schwerpunkt auf neuen technischen und wissenschaftlichen Entwicklungen und wie diese das strahlentherapeutische Vorgehen und die Applikation der Bestrahlungsdosis beeinflussen.

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Zystischer Lymphknoteneinschluss in einem pelvinen Lymphknoten

16.12.2021 | Metastasen | Der besondere Fall

Metastasen-Mimikry bei Prostatakarzinom

Bei einem 68-jährigen Patienten mit stanzbioptisch gesichertem Adenokarzinom der Prostata wird die Indikation zur radikalen Prostatektomie mit Lymphadenektomie gestellt. Doch der Zelleinschluss im pelvinen Lymphknoten ist nicht maligne – auch wenn die kräftige Expression des Androgenrezeptors das auf den ersten Blick vermuten lässt.

Computertomographie (CT) Becken, axial. Erheblich vergrößerte Prostata ( B), eine Infiltration der Harnblase ( A) ist anzunehmen.

02.11.2021 | Diagnostik in der Onkologie | Bild und Fall

Fraktur nach Sturz bei geriatrischem Patient: Ein uroonkologischer Fall

Ein 87-jähriger, demenzieller Patient wird vom Rettungsdienst aufgrund immobilisierender Schmerzen in der linken Hüfte in die Notaufnahme eingeliefert. Er sei zuvor bei der Aufnahme in eine Tagespflege gestürzt. Eine Computertomographie des Beckens zeigt eine extrem vergrößerte Prostata, außerdem ist der PSA-Wert exorbitant erhöht.

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Open Access 04.04.2020 | Seltene Erkrankungen | Kasuistiken

Adenokarzinom der Prostata führt zu symptomatischer Hodenmetastase

Bislang wurden Hodenmetastasen von Prostatakarzinomen meist nur zufällig im Rahmen von therapeutischen Orchiektomien oder Autopsien entdeckt. In diesem Fall handelt es sich jedoch um eine symptomatische testikuläre Metastasierung durch ein azinäres Adenokarzinom der Prostata. 

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Chronopharmakologie – Therapieplanung nach der inneren Uhr

Der richtige Zeitpunkt kann entscheidend sein

Werden therapeutische Interventionen an den zirkadianen Rhythmus angepasst, kann das die Wirksamkeit von Krebstherapien verbessern und Nebenwirkungen mindern. Aber wann ist der optimale Zeitpunkt? Und welche Art von Therapie ist chronopharmakologisch besonders gut beeinflussbar? Aktuelle Erkenntnisse zu diesen Fragestellungen werden im Beitrag aufgearbeitet. 

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10.05.2022 | Prävention und Screening in der Hausarztpraxis | Schwerpunkt

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Obwohl es für Lutetium-177-PSMA-Liganden in Deutschland aktuell noch keine arzneimittelrechtliche Zulassung gibt, ist die Therapie mit diesem Radiopharmakon beim metastasierten Prostatakarzinom das nuklearmedizinische Verfahren der Stunde. Studienlage, Anwendungsmöglichkeiten und die Perspektiven dieser Therapieform im Überblick.

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Strahlentherapie eines Prostatakarzinoms

12.04.2022 | Prostatakarzinom | Journal club

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Seit einigen Jahren bietet die PSMA-PET/CT eine sehr gute Möglichkeit, Metastasen bei Prostatakarzinompatienten zu detektieren und so Einfluss auf Therapieentscheidungen zu nehmen. Eine aktuelle Studie untersuchte die diagnostische Genauigkeit des Verfahrens in der Primärdiagnostik.

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2014 | Prostatakarzinom | OriginalPaper | Buchkapitel

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In Deutschland ist das Prostatakarzinom die häufigste Krebsart bei Männern. Dieses Buchkapitel informiert umfassend über alle Aspekte von Prostatakrebs: vom PSA-Screening über Diagnostik und Staging bis hin zur Therapie

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