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Findet Dokumente, in denen beide Begriffe in beliebiger Reihenfolge innerhalb von maximal n Worten zueinander stehen. Empfehlung: Wählen Sie zwischen 15 und 30 als maximale Wortanzahl (z.B. NEAR(hybrid, antrieb, 20)).
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Die multiparametrische Magnetresonanztomografie schien technische Defizite bei der Diagnostik des Prostatakarzinoms auszugleichen, ist aber teuer, nicht flächendeckend verfügbar und bringt für Patienten teils lange Wartezeiten mit sich. Nun könnte …
Die aktive Überwachung des Prostatakarzinoms hat sich zu einer etablierten Behandlungsoption entwickelt. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass Prostatakrebs häufig langsam wächst und bei Tumoren mit geringem Risiko selten zur Metastasierung neigt.
Bei der Diagnostik des Prostatakarzinoms gab es in der jüngsten Vergangenheit einen Paradigmenwechsel. Dieser wurde durch moderne Diagnostikmethoden ermöglicht, die immer häufiger eingesetzt werden. Der folgende Artikel bietet einen narrativen …
Vorangestellt werden muss eine Klärung der Begrifflichkeit der Symphysitis: Der Begriff Symphysitis beschreibt eine Entzündung der Symphyse (Schambeinfuge). Im Begriff Symphysitis werden üblicherweise abakterielle und bakterielle …
Diagnostische und therapeutische Fortschritte haben zu einer signifikanten Relevanz der PSMA(prostataspezifisches Membranantigen)-PET(Positronenemissionstomographie)/CT (Computertomographie) und der PSMA-Radioligandentherapie beim …
Dieser Beitrag basiert auf einer systematischen Literaturrecherche zu den Stichworten „patient-reported outcomes“, „robotic surgery“ und „breast cancer“ oder „prostate cancer“ (Suchstrings vergleiche Appendix 1, S1 und S2). Die Suche umfasste die …
Bei zahlreichen onkologischen Erkrankungen trägt die PET-Bildgebung entscheidend zur Therapieindividualisierung bei und verbessert potenziell die onkologischen Ergebnisse. Im Folgenden werden aktuelle Entwicklungen beim Prostatakarzinom, aber auch beim nichtkleinzelligen Lungenkarzinom sowie dem Glioblastom beleuchtet.
Diagnostische und therapeutische Fortschritte haben zu einer signifikanten Relevanz der PSMA(prostataspezifisches Membranantigen)-PET(Positronenemissionstomographie)/CT (Computertomographie) und der PSMA-Radioligandentherapie beim …
Die Einschlusskriterien für eine Aktive Überwachung (AS) bei neu diagnostiziertem PCa sowie die Verlaufsbeurteilung und das Monitoring haben sich durch die mpMRT und die MRT/TRUS-fusionierte Prostatabiopsie weiterentwickelt. Dieser Fortbildungsartikel fasst die aktuellen Indikationen, Verfahren und Abbruchkriterien für die AS zusammen.
Die Rolle der perioperativen Systemtherapie in der Uroonkologie nimmt weiter zu und umfasst vor allem neoadjuvante und adjuvante Ansätze. Doch nicht bei allen Tumoren sind beide Ansätze etabliert oder zugelassen. In diesem CME-Beitrag werden aktuelle Therapiekonzepte im perioperativen Setting dargestellt und zukünftige Entwicklungen beleuchtet.
Die Radioligandentherapie (RLT) mit [177Lu]Lu-PSMA-617 stellt einen innovativen Ansatz in der Behandlung des metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) dar. Diese Therapie nutzt radioaktiv markierte Liganden, die gezielt an …
Die PSMA-PET/CT und die PSMA-Radioligandentherapie haben sich als diagnostische und therapeutische Verfahren beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom etabliert. In diesem CME-Artikel finden Sie alles rund um die nuklearmedizinischen Diagnose- und Therapieoptionen, die Indikationen zur PSMA-Radioligandentherapie sowie das zugehörige Nebenwirkungsprofil.
Beim lokal fortgeschrittenen Prostatakarzinom (PCa) liegt definitionsgemäß ein T3- oder T4-Stadium und damit ein Hochrisikoprofil gemäß der Risikoklassifikation nach D’Amico, European Association of Urology (EAU) oder National Comprehensive Cancer …
Prostatakarzinome (PK) stellen bei Männern in Deutschland unter den invasiven Karzinomen die häufigste Krebserkrankung dar (mit Ausnahme von nichtmelanozytärem Hautkrebs). In Deutschland wurden im Jahr 2022 fast 75.000 PK bei Männern neu …
Großdrüsige Läsionen innerhalb der Prostata umfassen ein Spektrum von Entitäten, welches von gutartigen histoanatomischen Veränderungen bis hin zu invasiven, hochgradigen Karzinomen reicht. Trotz sich überschneidender morphologischer Merkmale ist …
Wesentlicher Treiber für die Entwicklung der Nuklearmedizin in den letzten Jahren war die Zulassung von Radiopharmaka für die Radioligandentherapie von neuroendokrinen Tumoren (NET) sowie von metastasierten kastrationsresistenten …
Der Behandlungsdruck auf den Androgenrezeptor (AR) ist beim Prostatakarzinom groß. Damit einher geht das Risiko einer frühzeitigen Resistenzentstehung vor allem in späteren Therapielinien. Ein vertieftes Verständnis der Tumorzellbiologie eröffnet jedoch neue Behandlungsoptionen – auch abseits des AR-Signaltransduktionswegs.
Das Prostatakarzinom (PCa) ist der solide Tumor des Erwachsenenalters mit dem wohl höchsten Anteil einer erblichen Belastung. Neben Alter und Umweltfaktoren spielt die genetische Prädisposition in einem Drittel der Fälle eine zentrale Rolle in der …
Neuroendokrine (NE) Zellen in der Prostata gehören zum diffusen neuroendokrinen System und finden sich in der normalen Prostata und in azinären Adenokarzinomen, teilweise auch mit Paneth-Zell-ähnlicher Morphologie.NE-Zellen produzieren …
Evidenzbasierte Komplementärmedizin kann in der Uroonkologie dazu beitragen, Nebenwirkungen zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern. Wie das gelingt und welche Möglichkeiten es gibt, lesen Sie in dieser Übersicht.
Patienten mit PSA-Rezidiv nach radikaler Prostatektomie (RP) haben durch eine Salvage-Strahlentherapie (SRT) eine kurative Therapieoption. Die frühzeitige SRT, der vorherige Ausschluss einer regionären Ausbreitung oder Fernmetastasierung durch …
Die zytoreduktive radikale Prostatektomie (zRPE) ist eine Therapieoption bei der Behandlung des hormonnaiven metastasierten Prostatakarzinoms (mHSPC), die alternativ zur perkutanen Strahlentherapie bei geeigneter Patientenselektion und …
Das lokal fortgeschrittene Prostatakarzinom (PC) stellt eine komplexe therapeutische Herausforderung dar, bei der multimodale Behandlungskonzepte zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die radikale Prostatektomie mit extendierter pelviner …
Das Gleason-Graduierungssystem bildet die Basis der Risikostratifizierung und der klinischen Entscheidungsfindung bei Prostatakrebspatienten. In den letzten zehn Jahren haben neue Erkenntnisse über die quantitative Einstufung und die Bedeutung …
Bei einem 84-Jährigen wird beim Hausarzt ein erhöhter PSA-Wert gemessen. Der Urologe bestätigt in der Stanzbiopsie ein malignes Adenokarzinom der Prostata. Sollte der Patient eine antiandrogene Therapie erhalten? Was muss speziell bei betagten Patienten beachtet werden? Und ab wann ist ein palliativer Ansatz zu wählen?
Die aktive Überwachung („active surveillance“, AS) ist die bevorzugte Strategie für lokal begrenztes Prostatakarzinom mit niedrigem Risiko (Einstufung gemäß International Society of Urological Pathology, ISUP: 1) und unter bestimmten Bedingungen …
Vom Erhalt der Levatorfaszie bis zur Retzius-sparenden Technik: Die Wahl der richtigen Op.-Strategie beeinflusst Kontinenz und Tumorfreiheit nach laparoskopischer roboterassistierter Prostatektomie. In einer aktuellen Literatur- und Videoanalyse stellten sich einige Modifikationen der Op.-Techniken als besonders bedeutsam heraus.
Es gibt zunehmende Evidenz für die stereotaktische Strahlentherapie (SBRT) sämtlicher Metastasen bei oligometastasierten Tumorerkrankungen wie beispielsweise Kopf-Hals-Tumoren. Zudem wird die Kombination aus Immuntherapie und SBRT auch bei Oligometastasierung geprüft. Und bei einigen Entitäten zeigt die Metastasenchirurgie Überlebensvorteile.
Das Prostatakarzinom zählt zu den malignen Erkrankungen mit der höchsten Erblichkeitskomponente – schätzungsweise lassen sich 58 % des Erkrankungsrisikos durch genetische Faktoren erklären. Daher gibt es immer mehr Ansätze, die genetische Veränderungen oder eine familiäre Belastung bei Therapieentscheidungen sowie im Rahmen des personalisierten Screenings berücksichtigen.
Das Netzwerk Deutsche Uro-Onkologen (d-uo) ist eine deutsche Erfolgsgeschichte in der Versorgungsforschung - so viel lässt sich nach acht Jahren sicher sagen. Warum und für wen, erklären die Macher in dieser Zwischenbilanz.
Extreme PSA-Werte von 100 bis ≥ 1000 ng/ml bedeuten eine ungünstige Prognose für die Patienten – so zumindest die bisherige Vermutung. Ein deutsches Studienteam ist dieser Annahme nun nachgegangen. Die Einflussfaktoren der hohen PSA-Werte auf das Gesamtüberleben sowie die Therapiemodalitäten sind in einem Graphic abstract für Sie zusammengestellt.
Die Hochpräzisionsbestrahlung bzw. Stereotaxie spielt eine zentrale Rolle bei oligometastatischen Tumoren. Relevante technischen und prozeduralen Anforderungen wurden durch entsprechende Fachgesellschaften definiert. Darüber hinaus spielen moderne bildgebende Verfahren eine zentrale Rolle bei der Ausbreitungsdiagnostik, Zielvolumendefinition und Beurteilung des Therapieansprechens.
Das oligometastasierte Prostatakarzinom bleibt eine Herausforderung, bei der es drei therapeutische Ansätze zu verfolgen gilt: Systemtherapie, Lokaltherapie sowie die Therapie von Metastasen. Die Intensivierung der diagnostischen Maßnahmen sollte anlassbezogen und nur bei entsprechender therapeutischer Konsequenz stattfinden.
Für einige Parameter der Versorgungsqualität ist die Einschätzung der Betroffenen die beste Informationsquelle. Hierzu gehören bestimmte Symptome oder Funktionseinschränkungen, die in standardisierten Befragungen über Patient-Reported Outcomes …
Neben dem häufigsten Prostatakarzinom, dem azinären Prostatakarzinom, existieren verschiedene Subtypen und seltene histologische Muster, die differenzialdiagnostisch von benignen Nachahmerläsionen abzugrenzen sind. Was in der Pathologie alles zu beachten ist, erfahren Sie in diesem Übersichtsbeitrag.
Die Befundung und der Zuschnitt radikaler Prostatektomiepräparate sind zentrale Themen in der Pathologie. Konsenskonferenzen haben klare Richtlinien für UICC/TNM-relevante Parameter definiert, während der Umfang des Zuschnitts weiterhin umstritten …
Die Lymphadenektomie im Rahmen der Prostatektomie stellt nach wie vor den Standard für den Nachweis eines Lymphknotenbefalls dar, der onkologische Nutzen konnte jedoch bisher nicht belegt werden. Durch die aktualisierte Leitlinienempfehlungen der European Urological Association steht der Stellenwert der Lymphadenektomie mehr denn je zur Debatte.
Patienten, die von Prostatakrebs betroffen sind, wollen oftmals mehr über die Erkrankung erfahren. Ein Studienteam ist nun der Frage nachgegangen, ob das KI-Tool ChatGPT bei der Kommunikation mit medizinischen Laien behilflich sein kann.
Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung ermöglicht es Patientinnen und Patienten im häuslichen Umfeld zu versterben und dabei die häufigsten Symptome der Palliativsituation zu kontrollieren. Ob das Modell bei urologischen Tumoren gewinnbringend sein kann, ist nun in einer Studie untersucht worden.
Krebs ist die häufigste Ursache eines vorzeitigen Todes von Menschen mit Typ-2-Diabetes (T2D). Dieser Beitrag gibt eine Übersicht über die Zusammenhänge zwischen Lebensstil und Krebsrisiko bei Menschen mit T2D sowie über die aktuellen Präventions- und Früherkennungsmöglichkeiten von T2D-assoziierten Karzinomen.
Bisher konnten zielgerichtete Therapien, die bei hämatologischen Neoplasien erfolgreich sind, bei Prostatakrebs wenig bewirken. Mit bispezifischen Antikörpern könnte sich das ändern. Verschiedene Wirkstoffe werden aktuell in klinischen Studien überprüft und zeigen erste positive Ergebnisse.
Die aktive Überwachung ist das Standardtherapiekonzept bei ausgewählten Patienten mit einem neu diagnostizierten Prostatakarzinom. In diesem CME-Beitrag erfahren Sie unter anderem, welche Risikogruppen aktiv überwacht werden können und welche Kontrolluntersuchungen sinnvoll sind.
Mehrere Radiopharmaka für die Theranostik, u.a. von neuroendokrinen Neoplasien und dem fortgeschrittenen Prostatakarzinom, sind zugelassen. Und auch bei anderen Entitäten können die Targets eingesetzt werden. Neben der Radioligandentherapie ist auch die PSMA-gezielte, strahlengeführte Chirurgie vielversprechend. Weitere relevante Targets werden intensiv beforscht und mit neuen Zulassung ist zeitnah zu rechnen.
Selten besteht ein neuroendokrines Prostatakarzinom (NEPC) bei Erstdiagnose, die meisten entstehen im Behandlungsverlauf. Im CME-Beitrag lesen Sie mehr zu den klinischen Merkmalen dieser aggressiven Krebsvariante im Vergleich zu den klassischen Adenokarzinomen, welche Therapiestrategien aktuell etabliert sind und welche klinisch geprüft werden.
Die Radionuklidtherapie etabliert sich zunehmend als fester Bestandteil bei der Behandlung des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms. Doch welche Rolle spielt die neue Therapieoption tatsächlich und welche aktuellen Entwicklungen gibt es?
Bei einigen urologischen Karzinomen sind Knochenmetastasen keine Seltenheit. In diesem CME-Beitrag lernen Sie die Indikationen, Risiken und optimalen Dosierungen für medikamentöse Osteoprotektiva kennen.
Der Androgensignalweg ist der zentrale Angriffspunkt in der Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms. Doch manchmal steuern alternative Signalwege das Zellwachstum. Der Krankheitsverlauf ist dann aggressiver, der PSA-Wert gering und das Ansprechen auf Standardtherapien meist schlecht. Vier Subgruppen werden unterschieden und neue Therapieansätze erprobt.
Antikörper-Wirkstoff-Konjugate ermöglichen eine zielgerichtete Therapie, weil sie spezifisch gegen molekulare Besonderheiten der Tumorzelle gerichtet sind. Doch wie genau wirken diese Therapien? Und bei welchen urologischen Entitäten sind sie zugelassen oder werden in klinischen Studien erprobt?
SARIFA (Akronym für „Stroma Areactive Invasion Front Areas“) ist ein neuer prognostischer Biomarker in Karzinomen. Im Wesentlich beschreibt SARIFA das Auftreten eines direkten Kontakts von mindestens 5 Tumorzellen mit ortsständigen Fettzellen.
Faktoren wie die Lokalisation oder das Wachstumsverhalten von Knochenmetastasen sowie die Schmerzen der Erkrankten sollten die Entscheidung für eine Strahlentherapie begründen. Neben der konventionellen Strahlentherapie stehen weitere moderne und effizientere Methoden zur Verfügung, die je nach Therapieziel Vorteile mitbringen.
Der Einzug der PSMA-PET (prostataspezifisches Membranantigen-Positronenemissionstomographie) in die klinische Routine hat das Staging des Prostatakarzinoms über alle Stadien hinweg revolutioniert. Im folgenden Artikel werden die Chancen und Limitationen dieses Verfahrens betrachtet.
Die Erstlinientherapie bei metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom basiert auf einer validen Datenlage. Schwieriger ist die Wahl der Zweitlinientherapie. Studien dazu basieren nämlich meist auf älteren Therapiekonzepten. Eine präzise, molekularbasierte Therapieplanung spielt hier eine wichtige Rolle.
Die Leitlinien fordern nach Versagen der systemischen Ersttherapie des metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinoms eine molekulare Analyse zur Identifikation therapierbarer Mutationen. Doch wie häufig kommen Mutationen vor?
Die weltweit häufigste nichtvirale Geschlechtskrankheit, Trichomoniasis, scheint in Deutschland wieder zuzunehmen – mit teils schwerwiegenden Komplikationen. Eine exakte und frühzeitige Diagnose ist notwendig, um rechtzeitig eine wirksame Therapie einzuleiten und so die Infektanfälligkeit für HSV und HIV zu minimieren.
Die Kombination aus einem PARP-Inhibitor und einer neuartigen hormonellen Therapie als auch Radioligandentherapien bringen Überlebensvorteile bei mCRPC mit sich. An Fallbeispielen wird verdeutlicht, wie und in welcher Sequenz die verschiedenen medikamentösen Therapieoptionen individualisiert zum Einsatz kommen können.
Bislang führen alle bekannten Screening-Strategien zum Prostatakarzinom zu vielen Überdiagnosen und Übertherapien. So wird auch das in Deutschland lange durchgeführte opportunistische PSA-Screening nicht mehr empfohlen. Die Datenlage spricht hingegen für ein organisiertes, personalisiertes Screening aus PSA-Test und MRT.
Versorgungsforschung ist die wissenschaftliche Untersuchung der Versorgung von Einzelnen und der Bevölkerung mit gesundheitsrelevanten Dienstleistungen und Produkten unter Alltagsbedingungen. Sie erforscht, ob in randomisierten kontrollierten …
Auch wenn im Zuge der Früherkennungsprogramme die meisten der neu diagnostizierten Prostatakarzinome in einem lokal begrenzten Stadium diagnostiziert werden, weisen 10-15% der Patienten bei Erstdiagnose bereits Fernmetastasen auf. Die …
Digital rektale Untersuchung, PSA-Test oder Magnetresonanztomographie: Bei den Screening-Optionen des Prostatakarzinoms fehlt es an einem strukturierten Früherkennungsprogramm. Ein organisiertes, risikoadaptiertes Screening könnte Abhilfe schaffen. Dabei werden verschiedene Testungsoptionen kombiniert und so das Nutzen-Risiko-Verhältnis verbessert.
Zur Behandlung des metachron oligometastasierten Prostatakarzinoms stehen einige lokale und systemische Optionen zur Verfügung. Welche Strategie in welcher Situation angewandt werden sollte, ist auch abhängig davon, ob eine lokoregionäre oder eine …
Zur Behandlung des metastasierten, hormonsensitiven Prostatakarzinoms gab es die letzten Jahre zahlreiche neue Daten. Neue Triplet-Therapien bestehend aus Androgendeprivationstherapie, einem Androgenrezeptorsignalweginhibitor und der Docetaxel-basierten Chemotherapie könnten den bisherigen Standard of Care ablösen.
Die optimale Behandlungsstrategie für ein kastrationsresistentes Prostatakarzinom zu finden, kann eine Herausforderung werden. Denn neben vielen Faktoren wie den vorliegenden genetischen Besonderheiten hängt die richtige Sequenztherapie auch davon ab, welche Behandlungsstrategie in der hormonsensitiven Situation zum Einsatz kam.
Die Testosteronsubstitution muss nicht nur bei der Behandlung des Hypogonadismus von therapeutischem Nutzen sein, sondern kann sogar auch bei der vermeintlichen Kontraindikation Prostatakarzinom unterstützen. Wichtig ist es jedoch, die potenziellen Risiken und einhergehenden Nebenwirkungen zu kennen.
Chemotherapie, Immuncheckpointinhibitoren und jetzt Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC): Diese Wirkstoffe könnten zukünftige onkologische Therapielinien prägen. ADC wurden kürzlich bei Urothelkarzinom zugelassen. Wie ist die Datenlage bei anderen urologischen Entitäten?
SARIFA (Akronym für „Stroma Areactive Invasion Front Areas“) ist ein neuer prognostischer Biomarker in Karzinomen. Im Wesentlich beschreibt SARIFA das Auftreten eines direkten Kontakts von mindestens 5 Tumorzellen mit ortsständigen Fettzellen.
Die Magnetresonanztomografie (MRT) deckt oft Anomalien oder Frühstadien auf, die nie symptomatisch oder lebensbedrohlich werden. Die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) könnte Überdiagnosen minimieren und Früherkennungsprogramme verbessern. Doch auch der Einsatz von KI birgt einige Hürden.
Nicht jeder Prostatakrebs muss erkannt werden, um Männer vor dem erkrankungsbedingten Tod zu bewahren. Daher ist es essenziell, Ihre Patienten ergebnisoffen über Vor- und Nachteile der Vorsorge zu beraten. Aktuelle Studiendaten und Leitlinien geben Hilfestellung.
Leise Beschwerden, lauter Einfluss. Dieses Fazit zieht das urologische Team aus München zu ihrer Studie. Darin haben sie Komorbiditäten und Einschränkungen von Langzeitüberlebenden nach radikaler Prostatektomie abgefragt und aufgeschlüsselt. Die Daten liefern erste wertvolle Informationen für die klinische Praxis.
Wie häufig wird in urologischen Praxen die primäre Androgendeprivationstherapie (ADT) bei Prostatakarzinom nach Kastrationsresistenz abgesetzt und wann weitergeführt? Eine retrospektive Analyse zeigt, dass bei einem relevanten Anteil der Patienten die Therapie nicht den Leitlinien folgt.
Die EAU-Leitlinien empfehlen zunehmend die transperineale Prostatabiopsie. Eine antibiotische Prophylaxe könnte damit für ausgewählte Patienten obsolet werden. Im CME-Beitrag lernen Sie die Vor- und Nachteile der perinealen im Vergleich zur transrektalen Biopsie kennen, untermauert durch aktuelle Studiendaten.
Bereits seit 10 Jahren ist bekannt, dass eine intensivierte Kombinationstherapie beim metastasierten hormonsensiblen Prostatakarzinoms wirksam ist. Doch wird die Therapie im medizinischen Alltag tatsächlich eingesetzt?
Obwohl die Effektivität eines organisierten PSA-basierten Prostatakrebs-Screenings nachgewiesen ist, übernehmen die gesetzlichen deutschen Krankenkassen die Kosten dafür bisher nicht. Ein Algorithmus der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) soll nun als Grundlage für die politische Diskussion sowie die kommende Aktualisierung der S3-Leitlinie dienen.
Nebenwirkungen von Therapien können bei geriatrischen Patienten zu Autonomieverlust führen. Screening-Instrumente lassen Handlungsbedarf erkennen und begründen auch mal die Entscheidung gegen die vermeintlich beste Therapie. Das zeigt auch das Beispiel eines 80-jährigen Patienten mit Prostatakarzinom.
Ärztinnen und Ärzte schätzen Symptome oft nicht korrekt ein, das belegen Studien. Warum also nicht einfach nachfragen? Viele Hürden stehen einer flächendeckenden Implementierung von Patienten-berichteten Endpunkten (PRO) noch im Weg. Die Vorteile sind jedoch zahlreich – für den klinischen Alltag aber auch die Prognose der Erkrankten.
Aufgrund einer Kommissionsempfehlung der Europäischen Union aus dem Jahr 2022, neue Screeningstrategien für das Bronchialkarzinom, das Magenkarzinom und das Prostatakarzinom zu entwickeln, ist auch Deutschland dazu aufgerufen, sein …
Ein Drittel aller Krebserkrankten wünscht sich eine professionelle psychoonkologische Betreuung – Tendenz steigend. In den vergangenen Jahren haben sich die Versorgungsangebote zwar verbessert, doch noch sind einige Hürden zu nehmen. Lesen Sie, welche psychoonkologischen Unterstützungsoptionen es bereits gibt und was zukünftig zu beachten ist.
Ein Test auf genetische Mutationen bei metastasiertem Prostatakarzinom liefert wertvolle Informationen. Beispielsweise zur Frage, welcher Patient von einem PARP-Inhibitor profitiert. Eine Testung kann jedoch mit vielen Fallstricken einhergehen und bedarf einer sorgfältigen Abwägung bezüglich des Testmaterials, Testzeitpunktes und der Testart.
Die Behandlung uroonkologischer Erkrankungen wird immer individueller und dadurch auch komplexer. Aktuelle Erkenntnisse zur Systemtherapie von Urothel‑, Prostata- und Nierenzellkarzinomen sowie zu chirurgischen und strahlentherapeutischen …
Aufgrund des multifaktoriellen Pathomechanismus der Belastungsinkontinenz, erscheint eine differenzierte präoperative Diagnostik Erfolg entscheidend für gute postoperative Ergebnisse. Verschiedene therapeutische Optionen stehen zur Auswahl. Ziel ist, das beste Verhältnis zwischen zu erwartender Kontinenzrate und möglichen Komplikationen zu erreichen.
Mit dem PSA-Wert erreicht man im Moment nur einen positiven prädiktiven Wert für Prostatakrebs von 25-35%, und auch die Spezifität ist gering. Um dies zu ändern, gibt es im Wesentlichen drei Ansätze. Einer davon wird in der PROBASE-Studie geprüft und die bisherigen Ergebnisse ändern bereits das Vorgehen in der Praxis.
Die präsentierten Daten der ProtecT-Studie zur Therapie des Prostatakarzinoms mit einem nun langen Follow-up können helfen, den Shared-Decision-Making-Prozess zu verbessern und mit den Patienten den Nutzen einer Therapie und mögliche Nebenwirkungen zu diskutieren. Ein Kommentar zur Studie.
Der Mehrwert des Prostatakrebsscreenings wird kontrovers diskutiert – vor allem im Hinblick auf die geringe Spezifität der Testung auf prostataspezifisches Antigen. Diese nichtsystematische Übersicht gibt einen aktuellen Überblick über die Evidenz zum Prostatakrebs-Screening mit Fokus auf der Rolle der Magnetresonanztomographie.
Die Prostatakarzinomtherapie beruht meist auf Ergebnissen von Studien zum azinären Adenokarzinom. Daten zu selteneren Histologien sind überwiegend retrospektiv. Ein aggressives Tumorwachstum und eine oft niedrige Sensitivität für androgenrezeptorgerichtete Therapien machen ein multidisziplinäres Vorgehen erforderlich.
Durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) zertifizierte Zentren behandeln Krebspatient*innen nach einheitlichen Vorgaben und registrieren Daten zu Tumorcharakteristik, Diagnostik, Therapie, Kennzahlen und Qualitätsindikatoren. Diese qualitativ …
Etwa ein Viertel der Lynch-Syndrom-Familien sind noch nicht erfasst, obwohl die Diagnosestellung prognostisch bedeutsam ist. Im CME-Beitrag lesen Sie, wann eine molekulargenetische Diagnostik angebracht ist und für welche Tumorentitäten das Risiko erhöht ist. Außerdem geht es um die risikoadaptierte Früherkennung und Neuigkeiten in Primärprävention und Therapie.
Tumoren nach Nierentransplantation (NTX) zählen zu den häufigsten Todesursachen betroffener Patienten. Dabei bilden urogenitale Tumoren die zweitgrößte Gruppe solider Malignome. Nach Hauttumoren als den geläufigsten Neoplasien gehören …
Ein positiver Nebeneffekt der Komplementärmedizin ist das partizipative Element, das Patienten ermöglicht, ihren Krankheitsverlauf aktiv mitzugestalten und Selbstwirksamkeit zu erfahren. Herausfordernd ist jedoch, das oft geringe Evidenzlevel für viele komplementärmedizinische Methoden. Auch Wechselwirkungen mit konventionellen Arzneimitteln und Therapien sind zu beachten – eine seriöse Beratung ist darum umso wichtiger.
Die kombinierte Androgendeprivation mit einem neuen Androgenrezeptorbiosyntheseinhibitor, dem Zytostatikum Docetaxel oder der Kombination mit Abirateron/Prednison plus Docetaxel bzw. Darolutamid plus Docetaxel stellen die Therapie der Wahl des …
Die Datenlage ist aktuell noch unzureichend, doch kleine prospektive Studien konnten bei einigen Subtypen des Prostatakarzinoms (PCa) Vorteile einer Metastasen-gerichtete Strahlentherapie zeigen. Besonders lohnenswert scheint dieser Ansatz bei metachronem oligometastasiertem hormonsensitivem PCa zu sein.
Prostatakrebs ist die am häufigsten diagnostizierte Tumorerkrankung des Mannes. Er nimmt mit fortschreitendem Alter an Bedeutung zu. Angesichts der hohen Prävalenz und der Tatsache, dass viele Männer ihren Hausarzt als primären Ansprechpartner für …
Wann bringt die Strahlentherapie der Prostata Vorteile für Patienten? Und wie steht es um den Nutzen der Chirurgie? Im Übersichtsbeitrag werden Studien aufgearbeitet, die relevante Entwicklungen und prinzipielle Konzepte von lokalen Therapien veranschaulichen.
Mithilfe der PSMA-basierten PET-Bildgebung kann bei vielen Patienten mit einem PSA-Rezidiv ein bildmorphologisches Korrelat identifiziert werden. Die Salvage-Lymphadenektomie als Möglichkeit der metastasengerichteten Therapie wird mittlerweile häufig durchgeführt. Im Beitrag werden praxisrelevante Daten zu Outcome und Patientenselektion zusammengetragen und operative Techniken sowie mögliche Komplikationen besprochen.
Die Positronenemissionscomputertomografie des prostataspezifischen Membran-Antigens hat die Diagnostik des Prostatakarzinoms in den letzten Jahren nahezu revolutioniert. Im Vergleich zu den konventionellen Bildgebungen ist die Genauigkeit der …
Das Prostatakarzinom (PCa) ist die zweithäufigste maligne Tumorerkrankung bei Männern weltweit und die häufigste in Deutschland [ 1 , 2 ]. Es bestehen regionale Unterschiede sowohl hinsichtlich der Inzidenz als auch der Mortalität des PCa. Die …
Knapp 50 % der Männer mit Prostatakarzinom hat bei Diagnosestellung das 75. Lebensjahr überschritten. Komorbiditäten, körperliche Gebrechlichkeit oder eine geringere Toleranz gegenüber Nebenwirkungen erfordern häufig eine angepasste Systemtherapie. Die aktuelle Datenlage, hilfreiche Screening-Werkzeugen sowie Therapieempfehlungen werden in diesem Beitrag beschrieben.
Thrombosen verhindern und Blutungen vermeiden – eine patientengerechte Behandlung krebsassoziierter Thrombosen (CAT) erfordert beides. Doch was gibt es bei der individuellen Abwägung zwischen VTE- und Blutungsrisiko zu beachten? Erfahren Sie im Video, welche klinischen Faktoren das Blutungsrisiko bestimmen, wie diese die Wahl der Antikoagulation beeinflussen und warum aktuelle Leitlinien für viele CAT-Patientenprofile niedermolekulare Heparine als Behandlungsoption empfehlen.
Antikoagulation und gastrointestinale Blutungen – zwei Seiten einer Medaille und Schwerpunkt des Frankfurter Gerinnungssymposiums. Sehen Sie, wie Prof. Dr. med. Martin Raithel und Prof. Dr. med. Sebastian Krug anhand anschaulicher Fallbeispiele und aktueller Leitlinien die Grenzen der oralen Antikoagulation, insbesondere im Kontext gastrointestinaler Tumorerkrankungen, beleuchten.
Angesichts der Herausforderungen bei der Dosierung renal eliminierter Medikamente und dem Risiko erhöhter Nebenwirkungen bietet Prof. Dr. Lutz Renders nützliche Einblicke in die sichere Anwendung von Antikoagulanzien. Erfahren Sie, welche Substanzen bei chronischer Nierenerkrankung geeignet sind, wie man Risiken minimiert und die Dosierungsfehler vermeidet. Nutzen Sie die praxisnahen Tipps zur optimalen Patientenversorgung.
Die Thromboembolie ist neben Infektionen die zweithäufigste Todesursache bei Krebspatienten. Die Behandlung der CAT (cancer associated thrombosis) ist komplex und orientiert sich am individuellen Patienten. Angesichts einer Vielzahl zur Verfügung stehender medikamentöser Behandlungsoptionen finden Sie hier viele Informationen zur Therapieentscheidung auf Basis von Expertenempfehlungen.