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Prostatakarzinom

Artikel aus unseren Fachzeitschriften zum Thema

Alte Methode, neue Präzision

Die multiparametrische Magnetresonanztomografie schien technische Defizite bei der Diagnostik des Prostatakarzinoms auszugleichen, ist aber teuer, nicht flächendeckend verfügbar und bringt für Patienten teils lange Wartezeiten mit sich. Nun könnte …

Aktive Überwachung beim Prostatakarzinom

Die aktive Überwachung des Prostatakarzinoms hat sich zu einer etablierten Behandlungsoption entwickelt. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass Prostatakrebs häufig langsam wächst und bei Tumoren mit geringem Risiko selten zur Metastasierung neigt.

Individualisierte und risikoadaptierte Strategien beim Prostatakarzinom

Bei der Diagnostik des Prostatakarzinoms gab es in der jüngsten Vergangenheit einen Paradigmenwechsel. Dieser wurde durch moderne Diagnostikmethoden ermöglicht, die immer häufiger eingesetzt werden. Der folgende Artikel bietet einen narrativen …

Die infektiöse bakterielle Symphysitis (IBS; Symphysitis pubis purulenta) im urologischen Setting – eine deskriptive Studie und Einführung eines Therapiealgorithmus

Vorangestellt werden muss eine Klärung der Begrifflichkeit der Symphysitis: Der Begriff Symphysitis beschreibt eine Entzündung der Symphyse (Schambeinfuge). Im Begriff Symphysitis werden üblicherweise abakterielle und bakterielle …

Nuklearmedizinische Optionen bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom in der Praxis

Diagnostische und therapeutische Fortschritte haben zu einer signifikanten Relevanz der PSMA(prostataspezifisches Membranantigen)-PET(Positronenemissionstomographie)/CT (Computertomographie) und der PSMA-Radioligandentherapie beim …

Patient-Reported Outcomes in der robotischen Chirurgie – wo stehen wir in der Urologie und Senologie?

Dieser Beitrag basiert auf einer systematischen Literaturrecherche zu den Stichworten „patient-reported outcomes“, „robotic surgery“ und „breast cancer“ oder „prostate cancer“ (Suchstrings vergleiche Appendix 1, S1 und S2). Die Suche umfasste die …

Einsatz von funktioneller Bildgebung zur Therapieplanung

Bei zahlreichen onkologischen Erkrankungen trägt die PET-Bildgebung entscheidend zur Therapieindividualisierung bei und verbessert potenziell die onkologischen Ergebnisse. Im Folgenden werden aktuelle Entwicklungen beim Prostatakarzinom, aber auch beim nichtkleinzelligen Lungenkarzinom sowie dem Glioblastom beleuchtet.

Nuklearmedizinische Optionen bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom in der Praxis

Diagnostische und therapeutische Fortschritte haben zu einer signifikanten Relevanz der PSMA(prostataspezifisches Membranantigen)-PET(Positronenemissionstomographie)/CT (Computertomographie) und der PSMA-Radioligandentherapie beim …

CME: Aktive Überwachung des Prostatakarzinoms

Die Einschlusskriterien für eine Aktive Überwachung (AS) bei neu diagnostiziertem PCa sowie die Verlaufsbeurteilung und das Monitoring haben sich durch die mpMRT und die MRT/TRUS-fusionierte Prostatabiopsie weiterentwickelt. Dieser Fortbildungsartikel fasst die aktuellen Indikationen, Verfahren und Abbruchkriterien für die AS zusammen.

CME: Perioperative Systemtherapie in der Uroonkologie

Die Rolle der perioperativen Systemtherapie in der Uroonkologie nimmt weiter zu und umfasst vor allem neoadjuvante und adjuvante Ansätze. Doch nicht bei allen Tumoren sind beide Ansätze etabliert oder zugelassen. In diesem CME-Beitrag werden aktuelle Therapiekonzepte im perioperativen Setting dargestellt und zukünftige Entwicklungen beleuchtet.

PSMA-Radioligandentherapie – State of the Art

Die Radioligandentherapie (RLT) mit [177Lu]Lu-PSMA-617 stellt einen innovativen Ansatz in der Behandlung des metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) dar. Diese Therapie nutzt radioaktiv markierte Liganden, die gezielt an …

CME: Nuklearmedizin bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom

Die PSMA-PET/CT und die PSMA-Radioligandentherapie haben sich als diagnostische und therapeutische Verfahren beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom etabliert. In diesem CME-Artikel finden Sie alles rund um die nuklearmedizinischen Diagnose- und Therapieoptionen, die Indikationen zur PSMA-Radioligandentherapie sowie das zugehörige Nebenwirkungsprofil.

Lokal fortgeschrittenes Prostatakarzinom – radioonkologische Aspekte

Beim lokal fortgeschrittenen Prostatakarzinom (PCa) liegt definitionsgemäß ein T3- oder T4-Stadium und damit ein Hochrisikoprofil gemäß der Risikoklassifikation nach D’Amico, European Association of Urology (EAU) oder National Comprehensive Cancer …

Inzidenz und Mortalität des Prostatakarzinoms und 5-Jahres-Überleben – aktuelle Ergebnisse aus dem Krebsregister Saarland

Prostatakarzinome (PK) stellen bei Männern in Deutschland unter den invasiven Karzinomen die häufigste Krebserkrankung dar (mit Ausnahme von nichtmelanozytärem Hautkrebs). In Deutschland wurden im Jahr 2022 fast 75.000 PK bei Männern neu …

Das morphologische und klinische Spektrum von großdrüsigen Läsionen innerhalb der Prostata

Großdrüsige Läsionen innerhalb der Prostata umfassen ein Spektrum von Entitäten, welches von gutartigen histoanatomischen Veränderungen bis hin zu invasiven, hochgradigen Karzinomen reicht. Trotz sich überschneidender morphologischer Merkmale ist …

Update Nuklearmedizin 2025: Theranostik

Wesentlicher Treiber für die Entwicklung der Nuklearmedizin in den letzten Jahren war die Zulassung von Radiopharmaka für die Radioligandentherapie von neuroendokrinen Tumoren (NET) sowie von metastasierten kastrationsresistenten …

Wie wird sich die Therapielandschaft des Prostatakarzinoms verändern?

Der Behandlungsdruck auf den Androgenrezeptor (AR) ist beim Prostatakarzinom groß. Damit einher geht das Risiko einer frühzeitigen Resistenzentstehung vor allem in späteren Therapielinien. Ein vertieftes Verständnis der Tumorzellbiologie eröffnet jedoch neue Behandlungsoptionen – auch abseits des AR-Signaltransduktionswegs.

Familiäres (hereditäres) Prostatakarzinom – notwendiges Grundlagenwissen

Das Prostatakarzinom (PCa) ist der solide Tumor des Erwachsenenalters mit dem wohl höchsten Anteil einer erblichen Belastung. Neben Alter und Umweltfaktoren spielt die genetische Prädisposition in einem Drittel der Fälle eine zentrale Rolle in der …

Neuroendokrine Differenzierung in Neoplasien der Prostata

Neuroendokrine (NE) Zellen in der Prostata gehören zum diffusen neuroendokrinen System und finden sich in der normalen Prostata und in azinären Adenokarzinomen, teilweise auch mit Paneth-Zell-ähnlicher Morphologie.NE-Zellen produzieren …

Komplementärmedizin in der Uroonkologie – so klappt’s

Evidenzbasierte Komplementärmedizin kann in der Uroonkologie dazu beitragen, Nebenwirkungen zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern. Wie das gelingt und welche Möglichkeiten es gibt, lesen Sie in dieser Übersicht. 

Salvage-Strahlentherapie nach radikaler Prostatektomie

Patienten mit PSA-Rezidiv nach radikaler Prostatektomie (RP) haben durch eine Salvage-Strahlentherapie (SRT) eine kurative Therapieoption. Die frühzeitige SRT, der vorherige Ausschluss einer regionären Ausbreitung oder Fernmetastasierung durch …

Indikation und Ergebnisse der zytoreduktiven radikalen Prostatektomie

Die zytoreduktive radikale Prostatektomie (zRPE) ist eine Therapieoption bei der Behandlung des hormonnaiven metastasierten Prostatakarzinoms (mHSPC), die alternativ zur perkutanen Strahlentherapie bei geeigneter Patientenselektion und …

Lokal fortgeschrittenes Prostatakarzinom – chirurgische Aspekte

Das lokal fortgeschrittene Prostatakarzinom (PC) stellt eine komplexe therapeutische Herausforderung dar, bei der multimodale Behandlungskonzepte zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die radikale Prostatektomie mit extendierter pelviner …

Aktuelle Graduierung des Prostatakarzinoms

Das Gleason-Graduierungssystem bildet die Basis der Risikostratifizierung und der klinischen Entscheidungsfindung bei Prostatakrebspatienten. In den letzten zehn Jahren haben neue Erkenntnisse über die quantitative Einstufung und die Bedeutung …

CME: Prostatakarzinom-Therapie im fortgeschrittenen Alter

Bei einem 84-Jährigen wird beim Hausarzt ein erhöhter PSA-Wert gemessen. Der Urologe bestätigt in der Stanzbiopsie ein malignes Adenokarzinom der Prostata. Sollte der Patient eine antiandrogene Therapie erhalten? Was muss speziell bei betagten Patienten beachtet werden? Und ab wann ist ein palliativer Ansatz zu wählen?

„Active surveillance“ als Standard beim organbegrenzten Prostatakarzinom des niedrigen und intermediären Risikos

Die aktive Überwachung („active surveillance“, AS) ist die bevorzugte Strategie für lokal begrenztes Prostatakarzinom mit niedrigem Risiko (Einstufung gemäß International Society of Urological Pathology, ISUP: 1) und unter bestimmten Bedingungen …

Kontinenz nach Prostatektomie: Diese Op.-Techniken überzeugen

Vom Erhalt der Levatorfaszie bis zur Retzius-sparenden Technik: Die Wahl der richtigen Op.-Strategie beeinflusst Kontinenz und Tumorfreiheit nach laparoskopischer roboterassistierter Prostatektomie. In einer aktuellen Literatur- und Videoanalyse stellten sich einige Modifikationen der Op.-Techniken als besonders bedeutsam heraus. 

Neue therapeutische Entwicklungen bei Oligometastasierung

Es gibt zunehmende Evidenz für die stereotaktische Strahlentherapie (SBRT) sämtlicher Metastasen bei oligometastasierten Tumorerkrankungen wie beispielsweise Kopf-Hals-Tumoren. Zudem wird die Kombination aus Immuntherapie und SBRT auch bei Oligometastasierung geprüft. Und bei einigen Entitäten zeigt die Metastasenchirurgie Überlebensvorteile. 


Prostatakarzinom: Sagen Gene mehr als der PSA-Wert?

Das Prostatakarzinom zählt zu den malignen Erkrankungen mit der höchsten Erblichkeitskomponente – schätzungsweise lassen sich 58 % des Erkrankungsrisikos durch genetische Faktoren erklären. Daher gibt es immer mehr Ansätze, die genetische Veränderungen oder eine familiäre Belastung bei Therapieentscheidungen sowie im Rahmen des personalisierten Screenings berücksichtigen.

Keep it simple!

Das Netzwerk Deutsche Uro-Onkologen (d-uo) ist eine deutsche Erfolgsgeschichte in der Versorgungsforschung - so viel lässt sich nach acht Jahren sicher sagen. Warum und für wen, erklären die Macher in dieser Zwischenbilanz.

PSA im Extrembereich – Wie steht es um die Prognose?

Extreme PSA-Werte von 100 bis ≥ 1000 ng/ml bedeuten eine ungünstige Prognose für die Patienten – so zumindest die bisherige Vermutung. Ein deutsches Studienteam ist dieser Annahme nun nachgegangen. Die Einflussfaktoren der hohen PSA-Werte auf das Gesamtüberleben sowie die Therapiemodalitäten sind in einem Graphic abstract für Sie zusammengestellt. 


Wie gelingt eine erfolgreiche Stereotaxie bei Oligometastasierung?

Die Hochpräzisionsbestrahlung bzw. Stereotaxie spielt eine zentrale Rolle bei oligometastatischen Tumoren. Relevante technischen und prozeduralen Anforderungen wurden durch entsprechende Fachgesellschaften definiert. Darüber hinaus spielen moderne bildgebende Verfahren eine zentrale Rolle bei der Ausbreitungsdiagnostik, Zielvolumendefinition und Beurteilung des Therapieansprechens.

Oligometastasiertes Prostatakarzinom: Eine Lokaltherapie sollte immer diskutiert werden

Das oligometastasierte Prostatakarzinom bleibt eine Herausforderung, bei der es drei therapeutische Ansätze zu verfolgen gilt: Systemtherapie, Lokaltherapie sowie die Therapie von Metastasen. Die Intensivierung der diagnostischen Maßnahmen sollte anlassbezogen und nur bei entsprechender therapeutischer Konsequenz stattfinden.  

Patient-Reported Outcomes zur Messung der Ergebnisqualität bei Prostata- und Darmkrebs – die PCO- und EDIUM-Studien in zertifizierten Krebszentren

Für einige Parameter der Versorgungsqualität ist die Einschätzung der Betroffenen die beste Informationsquelle. Hierzu gehören bestimmte Symptome oder Funktionseinschränkungen, die in standardisierten Befragungen über Patient-Reported Outcomes …

Das Prostatakarzinom im Stanzbiopsat

Neben dem häufigsten Prostatakarzinom, dem azinären Prostatakarzinom, existieren verschiedene Subtypen und seltene histologische Muster, die differenzialdiagnostisch von benignen Nachahmerläsionen abzugrenzen sind. Was in der Pathologie alles zu beachten ist, erfahren Sie in diesem Übersichtsbeitrag.

Zuschnitt und Befundung des radikalen Prostatektomiepräparates

Die Befundung und der Zuschnitt radikaler Prostatektomiepräparate sind zentrale Themen in der Pathologie. Konsenskonferenzen haben klare Richtlinien für UICC/TNM-relevante Parameter definiert, während der Umfang des Zuschnitts weiterhin umstritten …

Ist die Lymphadenektomie beim Prostatakarzinom noch zeitgemäß?

Die Lymphadenektomie im Rahmen der Prostatektomie stellt nach wie vor den Standard für den Nachweis eines Lymphknotenbefalls dar, der onkologische Nutzen konnte jedoch bisher nicht belegt werden. Durch die aktualisierte Leitlinienempfehlungen der European Urological Association steht der Stellenwert der Lymphadenektomie mehr denn je zur Debatte.

KI erklärt Patienten das Prostatakarzinom

Patienten, die von Prostatakrebs betroffen sind, wollen oftmals mehr über die Erkrankung erfahren. Ein Studienteam ist nun der Frage nachgegangen, ob das KI-Tool ChatGPT bei der Kommunikation mit medizinischen Laien behilflich sein kann.

Ambulante Palliativversorgung bei urologischen Tumoren

Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung ermöglicht es Patientinnen und Patienten im häuslichen Umfeld zu versterben und dabei die häufigsten Symptome der Palliativsituation zu kontrollieren. Ob das Modell bei urologischen Tumoren gewinnbringend sein kann, ist nun in einer Studie untersucht worden.

CME: Krebsvorsorge und -früherkennung bei Typ-2-Diabetes

Krebs ist die häufigste Ursache eines vorzeitigen Todes von Menschen mit Typ-2-Diabetes (T2D). Dieser Beitrag gibt eine Übersicht über die Zusammenhänge zwischen Lebensstil und Krebsrisiko bei Menschen mit T2D sowie über die aktuellen Präventions- und Früherkennungsmöglichkeiten von T2D-assoziierten Karzinomen.

Warum bispezifische Antikörper auch bei Prostatakrebs vielversprechend sind

Bisher konnten zielgerichtete Therapien, die bei hämatologischen Neoplasien erfolgreich sind, bei Prostatakrebs wenig bewirken. Mit bispezifischen Antikörpern könnte sich das ändern. Verschiedene Wirkstoffe werden aktuell in klinischen Studien überprüft und zeigen erste positive Ergebnisse.

CME: Aktive Überwachung des Prostatakarzinoms

Die aktive Überwachung ist das Standardtherapiekonzept bei ausgewählten Patienten mit einem neu diagnostizierten Prostatakarzinom. In diesem CME-Beitrag erfahren Sie unter anderem, welche Risikogruppen aktiv überwacht werden können und welche Kontrolluntersuchungen sinnvoll sind.

Theranostik in der Nuklearmedizin

Mehrere Radiopharmaka für die Theranostik, u.a. von neuroendokrinen Neoplasien und dem fortgeschrittenen Prostatakarzinom, sind zugelassen. Und auch bei anderen Entitäten können die Targets eingesetzt werden. Neben der Radioligandentherapie ist auch die PSMA-gezielte, strahlengeführte Chirurgie vielversprechend. Weitere relevante Targets werden intensiv beforscht und mit neuen Zulassung ist zeitnah zu rechnen.

CME: Neuroendokrines Prostatakarzinom – verstehen, diagnostizieren, therapieren

Selten besteht ein neuroendokrines Prostatakarzinom (NEPC) bei Erstdiagnose, die meisten entstehen im Behandlungsverlauf. Im CME-Beitrag lesen Sie mehr zu den klinischen Merkmalen dieser aggressiven Krebsvariante im Vergleich zu den klassischen Adenokarzinomen, welche Therapiestrategien aktuell etabliert sind und welche klinisch geprüft werden.

Nuklearmedizin beim Prostatakrebs: Das ist der aktuelle Stand

Die Radionuklidtherapie etabliert sich zunehmend als fester Bestandteil bei der Behandlung des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms. Doch welche Rolle spielt die neue Therapieoption tatsächlich und welche aktuellen Entwicklungen gibt es?

CME: Medikamentöse Osteoprotektion in der Uroonkologie

Bei einigen urologischen Karzinomen sind Knochenmetastasen keine Seltenheit. In diesem CME-Beitrag lernen Sie die Indikationen, Risiken und optimalen Dosierungen für medikamentöse Osteoprotektiva kennen.

Wie Sie aggressive Varianten des Prostatakarzinoms erkennen

Der Androgensignalweg ist der zentrale Angriffspunkt in der Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms. Doch manchmal steuern alternative Signalwege das Zellwachstum. Der Krankheitsverlauf ist dann aggressiver, der PSA-Wert gering und das Ansprechen auf Standardtherapien meist schlecht. Vier Subgruppen werden unterschieden und neue Therapieansätze erprobt.

Antikörper-Wirkstoff-Konjugate in der Uroonkologie

Antikörper-Wirkstoff-Konjugate ermöglichen eine zielgerichtete Therapie, weil sie spezifisch gegen molekulare Besonderheiten der Tumorzelle gerichtet sind. Doch wie genau wirken diese Therapien? Und bei welchen urologischen Entitäten sind sie zugelassen oder werden in klinischen Studien erprobt?

SARIFA – ein neuer entitätenübergreifender Biomarker

SARIFA (Akronym für „Stroma Areactive Invasion Front Areas“) ist ein neuer prognostischer Biomarker in Karzinomen. Im Wesentlich beschreibt SARIFA das Auftreten eines direkten Kontakts von mindestens 5 Tumorzellen mit ortsständigen Fettzellen.

Strahlentherapie ossärer Metastasen

Faktoren wie die Lokalisation oder das Wachstumsverhalten von Knochenmetastasen sowie die Schmerzen der Erkrankten sollten die Entscheidung für eine Strahlentherapie begründen. Neben der konventionellen Strahlentherapie stehen weitere moderne und effizientere Methoden zur Verfügung, die je nach Therapieziel Vorteile mitbringen.

Prostatakarzinom: Was leistet die PSMA-PET?

Der Einzug der PSMA-PET (prostataspezifisches Membranantigen-Positronenemissionstomographie) in die klinische Routine hat das Staging des Prostatakarzinoms über alle Stadien hinweg revolutioniert. Im folgenden Artikel werden die Chancen und Limitationen dieses Verfahrens betrachtet.

Metastasiertes Prostatakarzinom – Algorithmus nach Versagen der Erstlinie

Die Erstlinientherapie bei metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom basiert auf einer validen Datenlage. Schwieriger ist die Wahl der Zweitlinientherapie. Studien dazu basieren nämlich meist auf älteren Therapiekonzepten. Eine präzise, molekularbasierte Therapieplanung spielt hier eine wichtige Rolle. 

Wenn das Prostatakarzinom mutiert

Die Leitlinien fordern nach Versagen der systemischen Ersttherapie des metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinoms eine molekulare Analyse zur Identifikation therapierbarer Mutationen. Doch wie häufig kommen Mutationen vor? 

Trichomonas vaginalis rückt wieder ins Rampenlicht

Die weltweit häufigste nichtvirale Geschlechtskrankheit, Trichomoniasis, scheint in Deutschland wieder zuzunehmen – mit teils schwerwiegenden Komplikationen. Eine exakte und frühzeitige Diagnose ist notwendig, um rechtzeitig eine wirksame Therapie einzuleiten und so die Infektanfälligkeit für HSV und HIV zu minimieren.

CME: Neue Therapieoptionen des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms

Die Kombination aus einem PARP-Inhibitor und einer neuartigen hormonellen Therapie als auch Radioligandentherapien bringen Überlebensvorteile bei mCRPC mit sich. An Fallbeispielen wird verdeutlicht, wie und in welcher Sequenz die verschiedenen medikamentösen Therapieoptionen individualisiert zum Einsatz kommen können.

Die aktuelle Evidenz zum Prostatakrebs-Screening

Bislang führen alle bekannten Screening-Strategien zum Prostatakarzinom zu vielen Überdiagnosen und Übertherapien. So wird auch das in Deutschland lange durchgeführte opportunistische PSA-Screening nicht mehr empfohlen. Die Datenlage spricht hingegen für ein organisiertes, personalisiertes Screening aus PSA-Test und MRT.

Neues von d-uo: Was kann die Versorgungsforschung beim Nierenzellkarzinom leisten?

Versorgungsforschung ist die wissenschaftliche Untersuchung der Versorgung von Einzelnen und der Bevölkerung mit gesundheitsrelevanten Dienstleistungen und Produkten unter Alltagsbedingungen. Sie erforscht, ob in randomisierten kontrollierten …

Die Systemtherapie des metastasierten Prostata-Ca.

Auch wenn im Zuge der Früherkennungsprogramme die meisten der neu diagnostizierten Prostatakarzinome in einem lokal begrenzten Stadium diagnostiziert werden, weisen 10-15% der Patienten bei Erstdiagnose bereits Fernmetastasen auf. Die …

So könnte ein effektives Screening des Prostatakarzinoms aussehen

Digital rektale Untersuchung, PSA-Test oder Magnetresonanztomographie: Bei den Screening-Optionen des Prostatakarzinoms fehlt es an einem strukturierten Früherkennungsprogramm. Ein organisiertes, risikoadaptiertes Screening könnte Abhilfe schaffen. Dabei werden verschiedene Testungsoptionen kombiniert und so das Nutzen-Risiko-Verhältnis verbessert. 

Therapieoptionen beim metachron oligometastasierten Prostatakarzinom

Zur Behandlung des metachron oligometastasierten Prostatakarzinoms stehen einige lokale und systemische Optionen zur Verfügung. Welche Strategie in welcher Situation angewandt werden sollte, ist auch abhängig davon, ob eine lokoregionäre oder eine …

Systemtherapie beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom

Zur Behandlung des metastasierten, hormonsensitiven Prostatakarzinoms gab es die letzten Jahre zahlreiche neue Daten. Neue Triplet-Therapien bestehend aus Androgendeprivationstherapie, einem Androgenrezeptorsignalweginhibitor und der Docetaxel-basierten Chemotherapie könnten den bisherigen Standard of Care ablösen.

Sequenztherapie des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms

Die optimale Behandlungsstrategie für ein kastrationsresistentes Prostatakarzinom zu finden, kann eine Herausforderung werden. Denn neben vielen Faktoren wie den vorliegenden genetischen Besonderheiten hängt die richtige Sequenztherapie auch davon ab, welche Behandlungsstrategie in der hormonsensitiven Situation zum Einsatz kam.

Testosteronsubstitution: potenzielle Risiken und therapeutischer Nutzen

Die Testosteronsubstitution muss nicht nur bei der Behandlung des Hypogonadismus von therapeutischem Nutzen sein, sondern kann sogar auch bei der vermeintlichen Kontraindikation Prostatakarzinom unterstützen. Wichtig ist es jedoch, die potenziellen Risiken und einhergehenden Nebenwirkungen zu kennen.

Das Potenzial von Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten in der Uroonkologie

Chemotherapie, Immuncheckpointinhibitoren und jetzt Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC): Diese Wirkstoffe könnten zukünftige onkologische Therapielinien prägen. ADC wurden kürzlich bei Urothelkarzinom zugelassen. Wie ist die Datenlage bei anderen urologischen Entitäten?

SARIFA – ein neuer entitätenübergreifender Biomarker

SARIFA (Akronym für „Stroma Areactive Invasion Front Areas“) ist ein neuer prognostischer Biomarker in Karzinomen. Im Wesentlich beschreibt SARIFA das Auftreten eines direkten Kontakts von mindestens 5 Tumorzellen mit ortsständigen Fettzellen.

MRT und künstliche Intelligenz – die Zukunft des Krebsscreening?

Die Magnetresonanztomografie (MRT) deckt oft Anomalien oder Frühstadien auf, die nie symptomatisch oder lebensbedrohlich werden. Die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) könnte Überdiagnosen minimieren und Früherkennungsprogramme verbessern. Doch auch der Einsatz von KI birgt einige Hürden.

Aktuelle Empfehlungen zur Früherkennung von Prostatakrebs

Nicht jeder Prostatakrebs muss erkannt werden, um Männer vor dem erkrankungsbedingten Tod zu bewahren. Daher ist es essenziell, Ihre Patienten ergebnisoffen über Vor- und Nachteile der Vorsorge zu beraten. Aktuelle Studiendaten und Leitlinien geben Hilfestellung.

Gesundheitsprobleme nach radikaler Prostatektomie

Leise Beschwerden, lauter Einfluss. Dieses Fazit zieht das urologische Team aus München zu ihrer Studie. Darin haben sie Komorbiditäten und Einschränkungen von Langzeitüberlebenden nach radikaler Prostatektomie abgefragt und aufgeschlüsselt. Die Daten liefern erste wertvolle Informationen für die klinische Praxis.

Primäre ADT bei Prostatakarzinom zu selten weitergeführt

Wie häufig wird in urologischen Praxen die primäre Androgendeprivationstherapie (ADT) bei Prostatakarzinom nach Kastrationsresistenz abgesetzt und wann weitergeführt? Eine retrospektive Analyse zeigt, dass bei einem relevanten Anteil der Patienten die Therapie nicht den Leitlinien folgt.

CME: Perineale Prostatabiopsie – die neue Methode der 1. Wahl?

Die EAU-Leitlinien empfehlen zunehmend die transperineale Prostatabiopsie. Eine antibiotische Prophylaxe könnte damit für ausgewählte Patienten obsolet werden. Im CME-Beitrag lernen Sie die Vor- und Nachteile der perinealen im Vergleich zur transrektalen Biopsie kennen, untermauert durch aktuelle Studiendaten.

Prostatakarzinom: Kombinations- statt Androgendeprivationstherapie

Bereits seit 10 Jahren ist bekannt, dass eine intensivierte Kombinationstherapie beim metastasierten hormonsensiblen Prostatakarzinoms wirksam ist. Doch wird die Therapie im medizinischen Alltag tatsächlich eingesetzt? 

Prostatakarzinomfrüherkennung 2.0 – DGU-Positionspapier

Obwohl die Effektivität eines organisierten PSA-basierten Prostatakrebs-Screenings nachgewiesen ist, übernehmen die gesetzlichen deutschen Krankenkassen die Kosten dafür bisher nicht. Ein Algorithmus der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) soll nun als Grundlage für die politische Diskussion sowie die kommende Aktualisierung der S3-Leitlinie dienen.

Urogeriatrisches Denken – lassen Sie sich nicht vom "overall survival" blenden!

Nebenwirkungen von Therapien können bei geriatrischen Patienten zu Autonomieverlust führen. Screening-Instrumente lassen Handlungsbedarf erkennen und begründen auch mal die Entscheidung gegen die vermeintlich beste Therapie. Das zeigt auch das Beispiel eines 80-jährigen Patienten mit Prostatakarzinom.

Mit Hilfe der Patientenperspektive die klinische Versorgung verbessern

Ärztinnen und Ärzte schätzen Symptome oft nicht korrekt ein, das belegen Studien. Warum also nicht einfach nachfragen? Viele Hürden stehen einer flächendeckenden Implementierung von Patienten-berichteten Endpunkten (PRO) noch im Weg. Die Vorteile sind jedoch zahlreich – für den klinischen Alltag aber auch die Prognose der Erkrankten.

Prostatakarzinom-Screening? Nur evidenzbasiert, risikoadaptiert und organisiert!

Aufgrund einer Kommissionsempfehlung der Europäischen Union aus dem Jahr 2022, neue Screeningstrategien für das Bronchialkarzinom, das Magenkarzinom und das Prostatakarzinom zu entwickeln, ist auch Deutschland dazu aufgerufen, sein …

Psychoonkologie – psychosoziale Belastungen und Versorgungsbedarfe

Ein Drittel aller Krebserkrankten wünscht sich eine professionelle psychoonkologische Betreuung – Tendenz steigend. In den vergangenen Jahren haben sich die Versorgungsangebote zwar verbessert, doch noch sind einige Hürden zu nehmen. Lesen Sie, welche psychoonkologischen Unterstützungsoptionen es bereits gibt und was zukünftig zu beachten ist.

Gene Sequencing bei Prostata-Ca.: Wie, was und wieso teste ich?

Ein Test auf genetische Mutationen bei metastasiertem Prostatakarzinom liefert wertvolle Informationen. Beispielsweise zur Frage, welcher Patient von einem PARP-Inhibitor profitiert. Eine Testung kann jedoch mit vielen Fallstricken einhergehen und bedarf einer sorgfältigen Abwägung bezüglich des Testmaterials, Testzeitpunktes und der Testart.

Behandlung uroonkologischer Patienten

Die Behandlung uroonkologischer Erkrankungen wird immer individueller und dadurch auch komplexer. Aktuelle Erkenntnisse zur Systemtherapie von Urothel‑, Prostata- und Nierenzellkarzinomen sowie zu chirurgischen und strahlentherapeutischen …

Belastungsinkontinenz des Mannes – Kontinenzrate vs. Komplikationen

Aufgrund des multifaktoriellen Pathomechanismus der Belastungsinkontinenz, erscheint eine differenzierte präoperative Diagnostik Erfolg entscheidend für gute postoperative Ergebnisse. Verschiedene therapeutische Optionen stehen zur Auswahl. Ziel ist, das beste Verhältnis zwischen zu erwartender Kontinenzrate und möglichen Komplikationen zu erreichen.

Neuer Ansatz bei der Prostatakarzinom-Früherkennung

Mit dem PSA-Wert erreicht man im Moment nur einen positiven prädiktiven Wert für Prostatakrebs von 25-35%, und auch die Spezifität ist gering. Um dies zu ändern, gibt es im Wesentlichen drei Ansätze. Einer davon wird in der PROBASE-Studie geprüft und die bisherigen Ergebnisse ändern bereits das Vorgehen in der Praxis.

15-Jahres-Ergebnisse der ProtecT-Studie: Wichtig und richtungsweisend!

Die präsentierten Daten der ProtecT-Studie zur Therapie des Prostatakarzinoms mit einem nun langen Follow-up können helfen, den Shared-Decision-Making-Prozess zu verbessern und mit den Patienten den Nutzen einer Therapie und mögliche Nebenwirkungen zu diskutieren. Ein Kommentar zur Studie.

Das Prostatakarzinom-Screening – aktueller Überblick

Der Mehrwert des Prostatakrebsscreenings wird kontrovers diskutiert – vor allem im Hinblick auf die geringe Spezifität der Testung auf prostataspezifisches Antigen. Diese nichtsystematische Übersicht gibt einen aktuellen Überblick über die Evidenz zum Prostatakrebs-Screening mit Fokus auf der Rolle der Magnetresonanztomographie.

Seltene Prostatakarzinom-Entitäten – ungewöhnliche Histologien im Überblick

Die Prostatakarzinomtherapie beruht meist auf Ergebnissen von Studien zum azinären Adenokarzinom. Daten zu selteneren Histologien sind überwiegend retrospektiv. Ein aggressives Tumorwachstum und eine oft niedrige Sensitivität für androgenrezeptorgerichtete Therapien machen ein multidisziplinäres Vorgehen erforderlich.

Perspektiven für die registerbasierte Krebsforschung in DKG-zertifizierten Zentren

Durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) zertifizierte Zentren behandeln Krebspatient*innen nach einheitlichen Vorgaben und registrieren Daten zu Tumorcharakteristik, Diagnostik, Therapie, Kennzahlen und Qualitätsindikatoren. Diese qualitativ …

CME: Wann Sie an ein Lynch-Syndrom denken sollten

Etwa ein Viertel der Lynch-Syndrom-Familien sind noch nicht erfasst, obwohl die Diagnosestellung prognostisch bedeutsam ist. Im CME-Beitrag lesen Sie, wann eine molekulargenetische Diagnostik angebracht ist und für welche Tumorentitäten das Risiko erhöht ist. Außerdem geht es um die risikoadaptierte Früherkennung und Neuigkeiten in Primärprävention und Therapie.

Urogenitale Tumoren nach Nierentransplantation – monozentrische Aufarbeitung der Inzidenzen und Überblick urologischer Vorsorgemaßnahmen

Tumoren nach Nierentransplantation (NTX) zählen zu den häufigsten Todesursachen betroffener Patienten. Dabei bilden urogenitale Tumoren die zweitgrößte Gruppe solider Malignome. Nach Hauttumoren als den geläufigsten Neoplasien gehören …

CME: Evidenzbasierte Komplementärmedizin in der Urologie

Ein positiver Nebeneffekt der Komplementärmedizin ist das partizipative Element, das Patienten ermöglicht, ihren Krankheitsverlauf aktiv mitzugestalten und Selbstwirksamkeit zu erfahren. Herausfordernd ist jedoch, das oft geringe Evidenzlevel für viele komplementärmedizinische Methoden. Auch Wechselwirkungen mit konventionellen Arzneimitteln und Therapien sind zu beachten – eine seriöse Beratung ist darum umso wichtiger.

Palliative Chirurgie des metastasierten Prostatakarzinoms

Die kombinierte Androgendeprivation mit einem neuen Androgenrezeptorbiosyntheseinhibitor, dem Zytostatikum Docetaxel oder der Kombination mit Abirateron/Prednison plus Docetaxel bzw. Darolutamid plus Docetaxel stellen die Therapie der Wahl des …

Metastasen-gerichtete Strahlentherapie bei PCa wird wichtiger

Die Datenlage ist aktuell noch unzureichend, doch kleine prospektive Studien konnten bei einigen Subtypen des Prostatakarzinoms (PCa) Vorteile einer Metastasen-gerichtete Strahlentherapie zeigen. Besonders lohnenswert scheint dieser Ansatz bei metachronem oligometastasiertem hormonsensitivem PCa zu sein.

Update Prostatakarzinom

Prostatakrebs ist die am häufigsten diagnostizierte Tumorerkrankung des Mannes. Er nimmt mit fortschreitendem Alter an Bedeutung zu. Angesichts der hohen Prävalenz und der Tatsache, dass viele Männer ihren Hausarzt als primären Ansprechpartner für …

Stellenwert der lokalen Therapien beim oligometastasierten, hormonsensitiven Prostatakarzinom

Wann bringt die Strahlentherapie der Prostata Vorteile für Patienten? Und wie steht es um den Nutzen der Chirurgie? Im Übersichtsbeitrag werden Studien aufgearbeitet, die relevante Entwicklungen und prinzipielle Konzepte von lokalen Therapien veranschaulichen.

Der "ideale Kandidat" für eine Salvage-Lymphadenektomie bei Prostatakarzinom

Mithilfe der PSMA-basierten PET-Bildgebung kann bei vielen Patienten mit einem PSA-Rezidiv ein bildmorphologisches Korrelat identifiziert werden. Die Salvage-Lymphadenektomie als Möglichkeit der metastasengerichteten Therapie wird mittlerweile häufig durchgeführt. Im Beitrag werden praxisrelevante Daten zu Outcome und Patientenselektion zusammengetragen und operative Techniken sowie mögliche Komplikationen besprochen.

PSMA-PET/CT beim Prostatakarzinom*

Die Positronenemissionscomputertomografie des prostataspezifischen Membran-Antigens hat die Diagnostik des Prostatakarzinoms in den letzten Jahren nahezu revolutioniert. Im Vergleich zu den konventionellen Bildgebungen ist die Genauigkeit der …

Inzidenz, Behandlung und Prognose des Prostatakarzinoms in Baden-Württemberg: Analyse anhand von Krebsregisterdaten

Das Prostatakarzinom (PCa) ist die zweithäufigste maligne Tumorerkrankung bei Männern weltweit und die häufigste in Deutschland [ 1 , 2 ]. Es bestehen regionale Unterschiede sowohl hinsichtlich der Inzidenz als auch der Mortalität des PCa. Die …

Systemtherapie des Prostatakarzinoms im hohen Alter

Knapp 50 % der Männer mit Prostatakarzinom hat bei Diagnosestellung das 75. Lebensjahr überschritten. Komorbiditäten, körperliche Gebrechlichkeit oder eine geringere Toleranz gegenüber Nebenwirkungen erfordern häufig eine angepasste Systemtherapie. Die aktuelle Datenlage, hilfreiche Screening-Werkzeugen sowie Therapieempfehlungen werden in diesem Beitrag beschrieben.

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3 Empfehlungen für niereninsuffiziente Patienten

Angesichts der Herausforderungen bei der Dosierung renal eliminierter Medikamente und dem Risiko erhöhter Nebenwirkungen bietet Prof. Dr. Lutz Renders nützliche Einblicke in die sichere Anwendung von Antikoagulanzien. Erfahren Sie, welche Substanzen bei chronischer Nierenerkrankung geeignet sind, wie man Risiken minimiert und die Dosierungsfehler vermeidet. Nutzen Sie die praxisnahen Tipps zur optimalen Patientenversorgung.

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Management von Thromboembolien bei Krebspatienten

Die Thromboembolie ist neben Infektionen die zweithäufigste Todesursache bei Krebspatienten. Die Behandlung der CAT (cancer associated thrombosis) ist komplex und orientiert sich am individuellen Patienten. Angesichts einer Vielzahl zur Verfügung stehender medikamentöser Behandlungsoptionen finden Sie hier viele Informationen zur Therapieentscheidung auf Basis von Expertenempfehlungen.

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Bildnachweise
PET-basierte Planung der primären Radio(chemo)therapie eines NSCLC/© Waibel, P.M.A. et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Tabletten und Kräuter/© tinlinx / Fotolia (Ausschnitt), Roboterassistierte radikale Prostatektomie mit Schonung der Detrusor-Schürze (Apron)/© Rassweiler J, Sander S. doi.org/10.1007/s00120-025-02627-0 unter CC-BY 4.0, Einem Mann wird Blut abgenommen/© auremar / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Jüngere Hand hält ältere Hand/© Joel bubble ben / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Mann nimmt eine Tablette ein/© Jelena Stanojkovic / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Mann nimmt Tablette ein/© Ridofranz / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Älterer Mann mit Tabletten in der Hand/© vorDa / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Stereotaktische Strahlentherapie (SBRT) einer solitären ossären Metastase in dem Brustwirbelkörper/© Springer Medizin Verlag GmbH, Blut wird abgenommen/© geargodz / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Ga-PSMA-PET MRT Verdacht auf Prostatakarzinom/© Springer Medizin Verlag GmbH, mpMRT der Prostata (aktive Überwachung)/© Bolenz C. et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Muzinöses Prostatakarzinom/© Garzaro JRR et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Hypertrophe, teils pseudopolypös anmutende Schleimhautfalten, mit Koagel, Sickerblutung und Hämatin/© H. Lutz, PSMA-spezifische Traceranreicherung zweier Lymphknoten tief linkszervikal/© Lingl, J.P., Böhm, F., Wiegel, T. et al., Ein Mann erhält eine Infusion/© Denis / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Search Icon, Teaserbild Blutungsrisko managen bei Antikoagulation - Waage/© Leo Pharma GmbH, Vortrag Frankfurter Gerinnungssymposium/© LEO Pharma GmbH (Screenshot aus Vortrag), 3 Empfehlungen für niereninsuffiziente Patienten/© LEO Pharma GmbH, Thrombus und Patientin im Gespräch/© crevis / adobe.stock.com (Symbolbild mit Fotomodell)