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Nuklearmedizinische Optionen bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom in der Praxis

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Zusammenfassung

Diagnostische und therapeutische Fortschritte haben zu einer signifikanten Relevanz der PSMA(prostataspezifisches Membranantigen)-PET(Positronenemissionstomographie)/CT (Computertomographie) und der PSMA-Radioligandentherapie beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom (PCa) beigetragen. Die PSMA-PET/CT verfügt über eine höhere Genauigkeit für den Nachweis von Metastasen des PCa als die Kombination aus CT und Knochenszintigraphie. Auf Grundlage des theranostischen Ansatzes kann bei Patienten mit ausreichender PSMA-Expression der Tumorläsionen in der PSMA-PET/CT und Progress des PCa nach Chemotherapie und Therapie mit Abirateron oder einem Androgenrezeptorsignalweginhibitor eine PSMA-Radioligandentherapie im kastrationsresistenten Stadium durchgeführt werden. Im Verlauf der nächsten Jahre wird eine Vielzahl an Studien zur Effektivität der PSMA-Radioligandentherapie in früheren Stadien des PCa sowie im Rahmen von Kombinationstherapien mit anderen Medikamenten erwartet.
Titel
Nuklearmedizinische Optionen bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom in der Praxis
Verfasst von
Dr. med. Sophie Carina Siegmund, B.Sc.
Philipp M. Kazmierczak
Adrien Holzgreve
Christian G. Stief
Jozefina Casuscelli
Marcus Unterrainer
Lena M. Unterrainer
Publikationsdatum
18.09.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
best practice onkologie / Ausgabe 12/2025
Print ISSN: 0946-4565
Elektronische ISSN: 1862-8559
DOI
https://doi.org/10.1007/s11654-025-00690-9
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