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3. Primärdiagnostik

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Magnetresonanztomografie ist bei der Beurteilung der Transitionalzone und der anterioren Anteile der Prostata dem Ultraschall überlegen. Weitere Vorteile sind deren Standardisierbarkeit und Untersucherunabhängigkeit. Ergänzend zu den anatomischen T2-gewichteten werden funktionelle Sequenzen zur Differenzierung benigner und maligner Läsionen durchgeführt. Eine Magnetresonanztomografie ist in erster Linie bei Patienten mit bereits stattgehabter negativer Biopsie und weiterhin bestehendem Tumorverdacht sowie zur Therapieplanung aggressiver Tumoren mit hohem Gleason Score oder in lokal fortgeschrittenem Stadium indiziert. Für die Untersuchung der Prostata ist der Ultraschall die wichtigste bildgebende Modalität. Die transrektale Sonografie dient sowohl diagnostischen als auch therapeutischen Zwecken und kann sowohl gut- als auch bösartige Veränderungen beurteilen und das therapeutische Vorgehen planen. In der Diagnostik des Prostatakarzinoms besitzt die transrektale Sonografie eine hohe Sensitivität bei eingeschränkter Spezifität.
Titel
Primärdiagnostik
Verfasst von
Dr. med. Anja Weidner
Dr. med. Ali Abaci
Ingrid, cand. med. Natalie Donk
Prof. Dr. med. Ulrike Attenberger
Copyright-Jahr
2017
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-50468-0_3
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Bildnachweise
Vortrag Renders/© Leo Pharma GmbH, Teaserbild Blutungsrisko managen bei Antikoagulation - Waage/© Leo Pharma GmbH, Vortrag Frankfurter Gerinnungssymposium/© LEO Pharma GmbH (Screenshot aus Vortrag), Thrombus und Patientin im Gespräch/© crevis / adobe.stock.com (Symbolbild mit Fotomodell)