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31.05.2016 | Prostatakarzinom | CME | Ausgabe 7/2016

Der Onkologe 7/2016

Kurative perkutane Strahlentherapie des Prostatakarzinoms

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 7/2016
Autoren:
PD Dr. med. Robert Michael Hermann, Hans Christiansen
Wichtige Hinweise

Redaktion

I.A. Adamietz, Herne
W.O. Bechstein, Frankfurt a. M.
H. Christiansen, Hannover
C. Doehn, Lübeck
A. Hochhaus, Jena
R. Hofheinz, Mannheim
W. Lichtenegger, Berlin
F. Lordick, Leipzig
D. Schadendorf, Essen
M. Untch, Berlin
C. Wittekind, Leipzig

Zusammenfassung

Hintergrund

Die perkutane Bestrahlung (EBRT) stellt eine kurative Therapieoption beim Prostatakarzinom dar.

Kurative Intention

Patienten mit niedrigem Risikoprofil können mit einer EBRT geheilt werden. Bei mittlerem Risiko kann diese mit einer hormonablativen Therapie (HAT) über 4 Monate kombiniert werden. Bei hohem Risiko soll die HAT möglichst über 2–3 Jahre erfolgen, hierbei wird die EBRT-Dosis eskaliert. Derzeit wird die Hypofraktionierung der EBRT geprüft, ist aber noch kein klinischer Standard.

Rezidiv

Als Rezidiv nach primärer EBRT wird ein 2-malig mehr als 2 ng/ml über dem Post-EBRT-Nadir liegender PSA-Wert (PSA: prostataspezifisches Antigen) definiert.

Adjuvante perkutane Bestrahlung

Bei pT3 und/oder R1-Resektion ist eine adjuvante EBRT indiziert. Alternativ kann – insbesondere bei niedrigeren Tumorstadien oder höherer Komorbidität – eine engmaschige PSA-Kontrolle eingeleitet und die EBRT erst bei einem Wiederanstieg der PSA-Werte, die aber noch < 0,5 ng/ml betragen sollten, begonnen werden.

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Literatur
Über diesen Artikel

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