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Implantation einer inversen schaft- und zementfreien Schulterendoprothese

Erschienen in:

Zusammenfassung

Operationsziel

Sichere und knochensparende Implantation der schaft- und zementfreien inversen Schulterendoprothese.

Indikationen

Omarthrose mit Rotatorenmanschettendegeneration, Symptomatische Cuff-Arthropathie mit ausgereizter Therapie, Posttraumatische Omarthrose, Rheumatoide Arthritis, Humeruskopfnekrose, Revisionsoperation nach Implantation einer Oberflächenprothese

Kontraindikationen

Infektion, Läsion des N. axillaris und Insuffizienz des M. deltoideus, Nicht ausreichende zentrale glenoidale Knochensubstanz zur Fixierung der Glenoidschraube

Operationstechnik

Implantation der Schulterendoprothese über einen deltoideopektoralen Standardzugang. Präparation und Resektion des Humeruskopfes. Präparation des Glenoids, Weichteilrelease, Platzierung der Baseplate und der Glenosphäre. Implantation der Humerusschale und des Inlays.

Weiterbehandlung

Kurzzeitige Ruhigstellung im Gilchrist-Verband. Anschließend frühe funktionelle Nachbehandlung.

Ergebnisse

Die Operationstechnik wurde in der Autorenklinik bisher in 42 Fällen angewendet. Sowohl objektiv als auch subjektiv zeigen sich gute postoperative Ergebnisse und eine deutliche Schmerzreduktion bei den Patienten.
Titel
Implantation einer inversen schaft- und zementfreien Schulterendoprothese
Verfasst von
H. Wille
M. Szakacs
J. Zeichen
Publikationsdatum
12.03.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Operative Orthopädie und Traumatologie / Ausgabe 2/2025
Print ISSN: 0934-6694
Elektronische ISSN: 1439-0981
DOI
https://doi.org/10.1007/s00064-025-00891-z
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