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20.06.2020 | Prothesen | Leitthema | Ausgabe 10/2020

Der Chirurg 10/2020

Periprothetische Frakturen: Grundlagen, Klassifikation und Therapieprinzipien

Zeitschrift:
Der Chirurg > Ausgabe 10/2020
Autoren:
Dr. J. Everding, PD. Dr. B. Schliemann, Univ.-Prof. Dr. M. J. Raschke
Wichtige Hinweise

Redaktion

Prof. Raschke

Zusammenfassung

Periprothetische Frakturen (PPFx) besitzen aufgrund der steigenden Zahlen von Endoprothesenimplantationen an den großen Gelenken einen zunehmenden Stellenwert im orthopädisch-unfallchirurgischen Klinikalltag. Mit dem Unified Classification System (UCS) wurden zahlreiche historische Klassifikationssysteme ersetzt und in Anlehnung an die AO- und Vancouver-Klassifikation ein neues Klassifikationssystem etabliert. Die Therapie der PPFx ist individuell unter Berücksichtigung patientenabhängiger und patientenunabhängiger Faktoren zu treffen. Die konservative Behandlung der PPFx stellt eher die Ausnahme dar. Hingegen ist für die Wahl der operativen Behandlung und Entscheidung zwischen Osteosynthese oder Revisionsendoprothese besonders die Beurteilung der Stabilität des Implantates wichtig. Um eine Frakturkonsolidierung mit darüber hinaus gutem funktionellem Outcome zu erreichen, ist die Kenntnis über biomechanische Grundprinzipien der operativen (osteosynthetischen oder endoprothetischen) Versorgung periprothetischer Frakturen notwendig.

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