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05.02.2018 | Übersichten | Sonderheft 1/2018

Trauma und Berufskrankheit 1/2018

Prothetische Versorgung der posttraumatischen oberen Sprunggelenkarthrose

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Sonderheft 1/2018
Autor:
Dr. J. Gabel

Zusammenfassung

Der Verlust der Integrität und Funktion des oberen Sprunggelenkes hat für die betroffenen Patienten gravierende Auswirkungen auf die Mobilität und Lebensqualität, die vergleichbar sind mit den Einschränkungen bei Hüftgelenkarthrose. Die weitaus häufigste Ursache von Sprunggelenkarthrosen sind Folgezustände nach Sprunggelenkverletzungen, für die in fortgeschrittenen Stadien mit einer Arthrodese des oberen Sprunggelenkes ein schmerzfreies Gangbild mit guten Ergebnissen auch im mittel- und langfristigen Verlauf wiederhergestellt werden kann. Die alternative Therapieoption des künstlichen Gelenkersatzes mit einer Spunggelenkendoprothese bleibt trotz insgesamt sinkender Fallzahlen in Deutschland aktuell, zumal in den letzten Jahren Neuentwicklungen von Prothesen auf den Markt gekommen sind. Neuere Daten aus den verschiedenen Prothesenregistern zeigen signifikant bessere Ergebnisse in der Standzeit der Prothesen, die als „Ersatz“ des für die Fußfunktion essenziellen Gelenkes unbestritten auch Vorteile für die Gelenkbeweglichkeit, das Abrollverhalten und den Gangzyklus im Vergleich zur Arthrodese des oberen Sprunggelenkes bieten. Auch gibt es Hinweise, dass das Risiko von Anschlussarthrosen von Gelenken des Fußes geringer ist. Unverändert ist die Datenlage der wissenschaftlichen Literatur für die Entscheidung Prothese vs. Arthrodese bei posttraumatischer oberer Sprunggelenkarthrose nicht schlüssig und klar entschieden. Der folgende Beitrag soll einen Überblick über das Thema geben und eine Hilfe bei der Indikationsstellung Arthrodese vs. Prothese sein.

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