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08.05.2020 | Leitthema

Prozessoptimierung im operativen Bereich

Zeitschrift:
Der Unfallchirurg
Autoren:
Dr. K. Welle, S. Täger, C. Prangenberg, M. Gathen, S. Scheidt, M. Wimmer, C. Burger, K. Kabir
Wichtige Hinweise

Redaktion

C. Burger, Bonn
K. Kabir, Bonn
Die Autoren K. Welle und S. Täger haben gleichermaßen zu diesem Projekt beigetragen und sollten als Koerstautoren betrachtet werden.

Zusammenfassung

Hintergrund

Der OP stellt den größten Kostenblock und Kern der Leistungserbringung einer operativen Klinik dar. Steigerungen von Behandlungsqualität und wirtschaftlichem Erfolg sind klassische Ziele der Prozessoptimierungen. Da der Abbau qualifizierten Personals jahrelang als erfolgversprechendster Faktor zur Kostenersparnis favorisiert wurde, bedroht der Mangel an Pflegekräften heutzutage den Betrieb in vielen deutschen Kliniken.

Fragestellung

Welche Verbesserungen sind möglich, bei bereits bestehender Einschränkung des OP-Betriebs? Was sind kritische Ressourcen, welche ihre kritische Belastung, und wie können diese optimiert werden?

Material und Methoden

Der Analyse der OP-Organisation einer orthopädisch-unfallchirurgischen Klinik mit bereits erfolgter Reduktion von OP-Kapazitäten aufgrund des Mangels an OP- und Anästhesiepflegekräften folgte die Evaluierung möglicher Veränderungen mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen. Nach Auswahl und Umsetzung wurden qualitative und quantitative Unterschiede vor und nach den Veränderungen untersucht.

Ergebnisse

Vielschichtige Problemfelder konnten identifiziert werden. Ausgewählt und umgesetzt wurden die Etablierung eines „Fast-track“-OP mit Konzentration zusätzlicher Ressourcen auf viele schnelle Eingriffe in einem OP statt auf wenige komplexe Fälle. Die Einrichtung einer „holding area“ für Patienten beseitigte transportbedingte Verzögerungen nahezu vollständig. Änderungen in der OP-Planung und -kapazitätszuteilungen am Abend reduzierten nächtliche Operationszeiten. Trotz Reduktion der OP-Kapazität konnten sowohl die Zahl der durchgeführten Operationen als auch die Schnitt-Naht-Zeit gesteigert werden.

Schlussfolgerung

Optimierungen der Prozesse im OP sind trotz Personalmangel möglich und notwendig. Bereits wenige strukturelle Veränderungen können Flaschenhälse beseitigen sowie qualitative und quantitative Verbesserungen erbringen.

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