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22.12.2017 | CME | Ausgabe 1/2018

Der Ophthalmologe 1/2018

Prüfung und Vorgehen bei Verdacht auf nichtorganische Sehstörung

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 1/2018
Autoren:
Dr. Anna Sophie Mursch-Edlmayr, D. Mojon, M. Bolz
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Redaktion

F. Grehn, Würzburg

Unter ständiger Mitarbeit von:

H. Helbig, Regensburg
A. Kampik, München
W.A. Lagrèze, Freiburg
U. Pleyer, Berlin
B. Seitz, Homburg/Saar

Zusammenfassung

Etwa 5 % der Patienten in der ophthalmologischen Praxis leiden an einer nichtorganischen Sehstörung. Bei Kindern können nichtorganische Sehstörungen bereits im Schulalter auftreten. Um diese rasch diagnostizieren zu können, ist das Wissen um die relevanten klinischen Tests ausschlaggebend. Am häufigsten schilden die Patienten eine Sehschärfenminderung mit oder ohne Gesichtsfelddefekt. Meistens werden die Symptome beidseits angegeben. Je nach Symptom stehen verschiedene Tests zu Verfügung, um zwischen einer organischen und einer nichtorganischen Sehstörung unterscheiden zu können. Aus ökonomischen und therapeutischen Gründen sollten nichtorganische Störungen möglichst rasch diagnostiziert werden. Bei Verdacht auf bewusste Simulation sollte der Patient direkt darauf angesprochen werden. Liegt den Symptomen jedoch eine somatoforme Störung zugrunde, sollte behutsamer vorgegangen werden.

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