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28.05.2020 | Pruritus | Leitthema | Ausgabe 7/2020

Der Hautarzt 7/2020

Antihistaminika bei Pruritus

Das Ende einer Ära?

Zeitschrift:
Der Hautarzt > Ausgabe 7/2020
Autor:
apl. Prof. Dr. med. E. Weisshaar

Zusammenfassung

Antihistaminika, in der Regel H1-Antihistaminika, sowohl topisch als auch systemisch appliziert, gehören zu den am meisten eingesetzten Medikamenten. Während systemisch anwendbare Antihistaminika in der Regel oral eingenommen oder i.v. appliziert werden, wird die lokale Therapie an Auge, Nase oder auf der Haut durchgeführt. Systemische Antihistaminika finden den häufigsten Einsatz während der Pollenflugsaison (Heuschnupfen, Asthma) oder werden ganzjährig, z. B. bei Hausstauballergie oder Tierhaarallergien, eingesetzt. Die Urtikaria stellt die Hauptindikation für eine orale H1-Antihistaminikatherapie dar, zumeist auch als Dauereinnahme. Obwohl Pruritus nicht zu den gelisteten Indikationen einer Antihistaminikatherapie zählt, werden H1-Antihistaminika bei Pruritus und Prurigo sehr häufig eingesetzt. Da jedoch bei diesen Erkrankungen der Histaminrezeptor keine entscheidende Rolle in der Pathogenese des Pruritus spielt, zeigen diese nur begrenzte Wirksamkeit. Gemäß zweier Cochrane-Reviews konnte gezeigt werden, dass H1-Antihistaminika als Einzeltherapie oder in Kombination, z. B. mit topischer Kortisontherapie, keine signifikante Reduktion des Pruritus beim atopischen Ekzem bewirken. Die sog. Hochdosistherapie mit nicht sedierenden Antihistaminika zeigte bei chronischem Pruritus in einer retrospektiven Fallserie eine gute Wirksamkeit. Dieser Beitrag fasst die Möglichkeiten der systemischen Antihistaminikatherapie bei Pruritus, insbesondere im Hinblick auf Limitationen und Zukunftsperspektiven, zusammen.

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