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01.09.2009 | Leitthema | Ausgabe 9/2009

Der Urologe 9/2009

PSA – Quo vadis?

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 9/2009
Autoren:
Dr. C. Börgermann, H. Loertzer, H.-J. Luboldt, P. Hammerer, P. Fornara, M. Graefen, H. Rübben

Zusammenfassung

Das Prostatakarzinom ist die häufigste maligne Erkrankung bei Männern. Ziel der Früherkennung ist es, Patienten mit organbegrenztem Prostatakarzinom zu identifizieren, um möglichst hohe Heilungschancen erzielen zu können. Das Eintrittsalter in die jährliche Früherkennung liegt bisher bei 50 Jahren. Die Früherkennung wird bis zu einer Restlebenserwartung von 10 Jahren fortgesetzt. Die digital-rektale Palpation wird durch die Bestimmung des PSA-Wertes ergänzt. Vor der ersten PSA-Bestimmung ist die Aufklärung über nachfolgend notwendig werdende Maßnahmen wie Biopsie der Prostata, die Behandlung und deren Risiken notwendig. Der Schwellenwert von 4,0 ng/ml wird zzt. als Indikation zu einer weiteren Abklärung durch Biopsie gesehen. Bildgebende Verfahren spielen aufgrund der geringen Sensitivität und Spezifität keine Rolle in der Früherkennung eines Prostatakarzinoms. Bei der Früherkennung werden jedoch viele sog. latente Prostatakarzinome diagnostiziert und Patienten einer möglichen Übertherapie zugeführt. Ein Lösungsansatz ist ein Paradigmenwechsel in der Früherkennung weg von der Detektion aller hin zur Identifikation der therapiebedürftigen Prostatakarzinome. In der vorliegenden Arbeit wird die aktuelle Literatur vor diesem Hintergrund diskutiert.

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