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19.08.2020 | PSA-Screening | CME | Ausgabe 11/2020

Der Onkologe 11/2020

Aktive Überwachung des Prostatakarzinoms

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 11/2020
Autoren:
Prof. Dr. Peter Hammerer, Dr. Lukas Manka
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

I.A. Adamietz, Herne
H. Christiansen, Hannover
​I. Gockel, Leipzig
M.-O. Grimm, Jena
A. Hasenburg, Mainz
A. Hochhaus, Jena
R. Hofheinz, Mannheim
F. Lordick, Leipzig
C. Röcken, Kiel
D. Schadendorf, Essen
M. Untch, Berlin

Zusammenfassung

Die Diagnostik des Prostatakarzinoms basiert auf der digital-rektalen Palpation und dem Wert des prostataspezifischen Antigens (PSA). Die PSA-Bestimmung als Screeningtest wird wegen des potenziellen Risikos einer Überdiagnose und Übertherapie kritisiert. Daher sollte die Indikation für eine invasive Prostatakarzinomdiagnostik sowie die Therapieempfehlung in Abhängigkeit von der Tumorbiologie und Lebenserwartung gestellt werden. Bei einer Lebenserwartung von über 10 Jahren und Niedrig-Risikoprostatakarzinom sollte eine aktive Überwachung als Therapieoption angeboten werden. Die Kriterien für den Einschluss in ein aktives Überwachungsprogramm beinhalten u. a. die Höhe des PSA-Wertes, die Tumorausdehnung und Aggressivität in den Prostatastanzbiopsien sowie das Ergebnis der rektalen Prostatapalpation. Die aktive Überwachung ist bei richtiger Patientenklassifizierung sicher, das Risiko für eine Tumorprogression mit Beendigung der aktiven Überwachung liegt bei etwa 50 % innerhalb von 10 Jahren.

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Literatur
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