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06.08.2020 | Pseudarthrosen | Leitthema | Ausgabe 9/2020

Der Unfallchirurg 9/2020

Diamond-Konzept zur Behandlung von Pseudarthrosen und Knochendefekten

Zeitschrift:
Der Unfallchirurg > Ausgabe 9/2020
Autoren:
Dr. Matthias Miska, Prof. Dr. Gerhard Schmidmaier
Wichtige Hinweise

Redaktion

G. Schmidmaier, Heidelberg

Zusammenfassung

Pseudarthrosen stellen ein sehr heterogenes, seltenes und mitunter sehr komplexes Krankheitsbild dar. Die Ursachen, die Lokalisation und der Grad der Ausprägung zeigen eine hohe Varianz, was die Etablierung von einheitlichen Behandlungsstandards erschwert. Trotzdem unterliegt der Prozess der Knochenheilung einigen wesentlichen Faktoren, die für einen Behandlungserfolg gewährleistet sein sollten. Diese Faktoren wurden im Laufe der Jahre immer besser erforscht und fanden Berücksichtigung in dem Diamond-Konzept, das 2007 erstmals von Giannoudis et al. publiziert wurde. Damit steht dem Behandler nun ein Konzept zur Verfügung, das die Heterogenität des Krankheitsbildes nicht außer Acht lässt und eine Entscheidungshilfe für ein Therapieregime im individuellen Fall bietet, um die besten biologischen und mechanischen Bedingungen zu gewährleisten. Das Diamond-Konzept findet mittlerweile eine breite Verwendung, und zahlreiche Studien haben bereits eine erfolgreiche Anwendung demonstriert. Es versteht sich eher als ein Rahmenwerk, bei dem die unterschiedlichen verfügbaren Therapieoptionen (Knochenersatzstoffe, mesenchymale Stammzellen, Osteosyntheseverfahren etc.) in die einzelnen Faktoren einfließen, und bietet dem Behandler damit einen gewissen Freiraum in der Wahl seiner Werkzeuge. Zudem ist es kein starres Korsett und in seinen Faktoren dem medizinisch-wissenschaftlichen Fortschritt unterworfen, sodass es spannend bleibt, welche neuen Entwicklungen in Zukunft einfließen werden.

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