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Hautreaktionen unter Biologikatherapie

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Auszug

Biologika bieten einer Vielzahl von Patienten mit den unterschiedlichsten chronisch-entzündlichen und autoimmunen Erkrankungen eine Krankheitskontrolle, die teilweise bis vor wenigen Jahren noch unerreichbar schien. Gleichzeitig stellen sie behandelnde Ärzte vor neue Herausforderungen: Eine davon sind Hautreaktionen, die unter Biologikatherapie bei etwa 5–20 % der behandelten Patienten auftreten. Die Mehrzahl der kutanen Nebenwirkungen wird unter TNF (Tumornekrosefaktor)-α-Blockern beobachtet [1]. Adalimumab verursacht dabei im Durchschnitt die meisten Hautnebenwirkungen, gefolgt von Infliximab. Seltener werden Hautreaktionen unter Etanercept, Certolizumab und Golimumab beschrieben [2]. Die meisten Hautnebenwirkungen sind zwar nicht lebensbedrohlich, erfordern jedoch eine gezielte Behandlung und können eine Anpassung der laufenden Therapie notwendig machen. Hautreaktionen unter Biologikatherapien weisen ein breites Spektrum auf. Im Folgenden werden die für die rheumatologische Praxis relevantesten kutanen Nebenwirkungen unter Biologikatherapie kurz dargestellt: …
Titel
Hautreaktionen unter Biologikatherapie
Verfasst von
Prof. Dr. med. Wiebke Sondermann
Dr. med. Frederik Krefting
Publikationsdatum
01.09.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Rheumatologie / Ausgabe 1/2026
Print ISSN: 0340-1855
Elektronische ISSN: 1435-1250
DOI
https://doi.org/10.1007/s00393-025-01716-x
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Bildnachweise
Patientin im Gespräch mit Ärztin/© bnenin | AdobeStock (Symbolbild mit Fotomodellen), La Roche-Posay Anthelios UVMune 400/© La Roche-Posay, Hand im Handschuh greift Effaclar Dose/© La Roche-Posay , Bild für CH/© L'Oréal Deutschland GmbH