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Psychiatrie

Empfehlungen der Redaktion

Konzeptuelle 3D-Darstellung von Gehirnzellen

19.09.2022 | Melanom | Fortbildung

Wann sollten Sie an eine immunvermittelte Nebenwirkungen denken?

Neurologische Komplikationen unter Therapie mit Immuncheckpointinhibitoren

Die Behandlung mit Immuncheckpointinhibitoren gilt als gut verträglich. Dennoch kann sie ein breites Spektrum an immunvermittelten Nebenwirkungen hervorrufen, darunter auch neurologische. Diese sind zwar selten, bedürfen aufgrund ihres mitunter lebensbedrohlichen Verlaufs aber besonderer Beachtung.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Herwig Strik
Jüngere und ältere Frau nebeneinander

Open Access 14.09.2022 | Selbst- und Fremdgefährdung | Leitthema

Was die Betreuungsrechtsreform für die psychiatrische Praxis bedeutet

Die beschlossene Betreuungsrechtsreform tritt am 01.01.2023 in Kraft und setzt mehr Fokus auf die Selbstbestimmung Betroffener. So ist im Gesetz nicht mehr vom "Wohl" der Betroffenen die Rede sondern von der "Wunschbefolgung" – mit Einschränkungen. Neu ist auch das Ehegattenvertretungsrecht und scheint widersprüchlich zum Selbstbestimmungsgedanken zu sein. 

verfasst von:
LL.M. Prof. Dr. Tanja Henking
Mann schaut nachdenklich ins Leere

18.10.2022 | Gerontopsychiatrie | Übersichten

Psychotherapie bei Älteren – auch auf soziale Kognition achten

Die Fähigkeit zur Empathie ist eine zentrale Kategorie für das gesellschaftliche Zusammenleben. Im Alter scheinen sozialkognitive Fähigkeiten jedoch aufgrund körperlicher oder psychischer Einflüsse abzunehmen. Das kann psychische Erkrankungen komplex machen. Wie diese Komplexität in der Alterspsychotherapie berücksichtigt werden kann, wird an zwei Therapieformen erläutert.

verfasst von:
Prof. Dr. phil. Meinolf Peters
Ärztin tröstet Patient

13.10.2022 | Psychotherapie | Aus den Verbänden

Wie funktioniert die ambulante Komplexversorgung?

Die ambulante Komplexversorgung ist ein neues Versorgungsprogramm vor allem für schwer psychisch erkrankte Menschen. Betroffene werden darin ab 1. Oktober 2022 engmaschig durch berufsübergreifende Teams betreut. Im Folgenden werden Kernelemente, Einschlusskriterien, Behandlungsabläufe und neue EBM-Leistungen erläutert und von den Berufsverbänden kommentiert.

verfasst von:
Dr. med. Christa Roth-Sackenheim
Schlafanalyse

16.11.2022 | DGN-Kongress 2022 | Nachrichten

Wenn das Gehirn im Schlaf wach ist

Auch im Schlaf können Teile des Gehirns wach sein und im wachen Zustand schläft schon mal eine Hirnregion. Die Erkenntnisse unterstützen das klinische Verständnis einiger neuropsychiatrischer Störungen.

Neuer Inhalt

21.11.2022 | Leichte kognitive Störung | Journal club

Mit Computerspielen die Konzentration steigern

Computerspiele eignen sich scheinbar nicht nur für die Freizeitgestaltung Jugendlicher, sondern auch zur Konzentrationssteigerung depressiv Erkrankter. In einer Studie mit Menschen zwischen 25 und 55 Jahren konnte gezeigt werden, dass regelmäßiges Spielen einen positiven Effekt auf die kognitive Leistung hatte. 

verfasst von:
Prof. Dr. med. Michael Hüll
Illustration: Virus im Gehirn

16.11.2022 | DGN-Kongress 2022 | Nachrichten

Was uns die COVID-Forschung über Demenz verrät

Möglicherweise spielen Autoimmunprozesse bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer Demenz eine größere Rolle als bisher angenommen. Virusinfektionen stehen im Verdacht, solche Prozesse zu triggern. Neben den üblichen Verdächtigen wie HSV, EBV oder Influenza scheint auch SARS-CoV2 die Bildung antineuronaler Autoantikörper zu begünstigen.

ein Mann in der ärztlichen Sprechstunde

06.11.2022 | Fortbildungsveranstaltung für HNO-Ärzte 2022 | Redaktionstipp | Nachrichten

Wichtige psychosomatische Aspekte in der HNO

Von Tinnitus bis Globusgefühl können viele Beschwerden eine psychische Komponente aufweisen. Eine psychosomatische Grundversorgung bis hin zur Einleitung einer psychotherapeutischen oder psychiatrischen Therapie können daher auch in der HNO-Praxis notwendig werden.

Übersicht der Symptomcluster und Behandlungsstrategien

17.10.2022 | Posttraumatische Belastungsstörung | CME

So erkennen Sie die Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung

Die „Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung“ wurde erstmalig in die ICD-11 aufgenommen, doch Überlappungen mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung und Posttraumatischen Belastungsstörung können die Diagnose erschweren. In diesem Beitrag werden abgrenzende Kriterien und erste Behandlungsoptionen zusammengefasst.

verfasst von:
Dr. med. Ulrike Schmidt

Sucht? Burnout? Wer in Anästhesiologie oder Chirurgie arbeitet, ist zunehmend gefährdet

Mitarbeitende in Anästhesiologie und Chirurgie greifen besonders oft zu Drogen, Medikamenten oder Alkohol. Und in diesen Berufsgruppen sind auch die Raten an Burnout oder Suizid auffallend hoch. Das galt vor Corona – und die  Pandemie scheint die Lage noch verschlimmert zu haben. Eine Studie liefert aktuelle Zahlen, Hintergründe und Präventionsmöglichkeiten.

SOP Palliativmedizin – Angst

18.10.2022 | Angststörungen | SOP

SOP – Angst bei Krebs

Die SOP Angst soll als kurzgefasste Handlungsempfehlung Behandelnde dabei unterstützen, eine Angstsymptomatik bei Patientinnen und Patienten in palliativer Erkrankungs- und Therapiesituation differenziert zu diagnostizieren und individuell behandeln zu können.

verfasst von:
Dipl.-Psych. Beate Hornemann, B.Sc. Theresa Müller, Dipl.-Psych. Leopold Hentschel, Dr. Peter Esser, Dr. Elisabeth Jentschke, Prof. Dr. Jörg Wiltink, Prof. Dr. med. Jan Gärtner
Lachende Seniorin

21.10.2022 | Gerontopsychiatrie | Aktuell

100-Jährige mit mehr Bewältigungsstrategien sind zufriedener

Trotz vieler Gebrechen leben auch Hundertjährige noch sehr gerne. Um jedoch zufrieden alt zu werden, sind besondere Talente gefragt: Optimismus, Extroversion und die Fähigkeit, Unvermeidbares zu akzeptieren, so Professorin Daniela Jopp aus Lausanne.

verfasst von:
Thomas Müller
Eine Frau stützt sich am Türrahmen vor Schwindel

14.10.2022 | Schwindel | Zertifizierte Fortbildung

CME: Schwindel als Traumafolge

Kausal oder akzidentell - das ist die Frage

Klagen über Schwindel nach einem Unfall mit Kopfanstoß bekommt man in der Sprechstunde öfter zu hören - oft gefolgt durch das Verlangen nach einem ärztlichen Attest. Doch ist jeder nach einem Trauma angegebene Schwindel ein posttraumatischer Schwindel? Sicher nicht, denn für den Nachweis der Kausalität müssen einige Kriterien erfüllt sein.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Olaf Michel
Diagnostischer Algorithmus zur Liquordiagnostik bei neurodegenerativen Demenzerkrankungen

Open Access 07.06.2022 | Demenz | Übersichten

Liquorbefunde bei neurodegenerativen Demenzen richtig einordnen

Uneindeutige Biomarkerprofile und Mischbefunde bei primär neurodegenerativen Demenzursachen können in der klinischen Praxis die Befundinterpretation erschweren. Folgender Algorithmus gibt Anhaltspunkte für die Differenzialdiagnose.

verfasst von:
PD Dr. med. habil. R. Haußmann, P. Homeyer, M. D. Brandt, M. Donix
Ein Paragraph auf einem Papier mit binären Daten

04.10.2022 | Gesundheitspolitik | Praxis konkret

Kein Recht auf Einsicht der Behandlungsakte

Urteil zur behördlichen Prüfung des Betäubungsmittelverkehrs

Ein niedergelassener Allgemeinmediziner verschrieb über mehrere Jahre hinweg die Betäubungsmittel Methylphenidat und Fentanyl, unter anderem an seinen Sohn. Die zuständige Überwachungsbehörde wurde auf die hohe Zahl der Verschreibungen aufmerksam und verlangte zur Prüfung die dazugehörigen Behandlungsakte. Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass diese Einsicht nicht zulässig ist.

verfasst von:
M. A. Arno Zurstraßen
Ältere Frau mit Tablette

06.10.2022 | Arzneimitteltherapie in der Gendermedizin | Report

Medikamente für jederman(n)?

Geschlechterunterschiede in der Pharmakologie betreffen nahezu alle Phasen des Arzneimittel-Stoffwechsels. Das ist bekannt, aber es besteht bislang wenig Interesse, Konsequenzen für die Praxis zu ziehen. Frauen sind in klinischen Studien nach wie vor unterrepräsentiert. Dabei können die Unterschiede sehr gefährlich werden – für beide Geschlechter.

Das linke Ohr einer Frau

Open Access 14.09.2022 | Organische Halluzinose | Kurzbeiträge

Schwerhörige, vereinsamte Patientin mit musikalischen Halluzinationen – Ihre Diagnose?

Eine 92-jährige Patientin hat seit einem Sturz vor fünf Monaten musikalische Halluzinationen und höre vor allem nachts Lieder, die sie seit ihrer Jugend nicht mehr gehört hatte. Weder neurologische noch psychiatrische Störungen sind festzustellen. Dann wird in den Ohren der Patientin viel Zerumen gefunden und lenkt den Verdacht auf eine ganz andere Ursache.

verfasst von:
Dr. med. Nadia Bieler, Dr. med. Kariem-Noureldin Sharaf, PD Dr. Kristina Adorjan
SOP –Depression in der Palliativmedizin

08.06.2022 | Palliativmedizin | SOP

Depression in der Palliativmedizin

Die SOP Depression soll eine kurz gefasste Handlungsempfehlung darstellen, um Patientinnen und Patienten mit V. a. eine Depression diagnostizieren und adäquat behandeln zu können. Wichtig ist dabei die Abgrenzung zu anderen häufig vorkommenden Belastungen wie z. B. Angst und Trauer und die individuelle Abstimmung der Therapie im Hinblick auf die Prognose.

verfasst von:
Dr. med. Jacqueline Schwartz, Dr. med. Martin Neukirchen, Dipl.-Psych. Beate Hornemann, Prof. Dr. med. Jan Gärtner, Dr. rer. nat. Carolin Wolf, Prof. Dr. med. Michael Thomas
Modell eines ungeborenen menschlichen Embryos

22.09.2022 | Intelligenzminderung | Journal club

Welche Antiepileptika erhöhen das Risiko für kognitive Entwicklungsstörungen?

In einer skandinavischen Registerstudie wurde an fast 4,5 Millionen Kindern analysiert, ob das Risiko für Autismus und/oder eine Intelligenzminderung erhöht ist, wenn deren Mütter Antiepileptika in der Schwangerschaft einnahmen. Demnach erhöhen zwei Wirkstoffe und bestimmte Kombinationstherapien das Risiko erheblich.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Bernhard J. Steinhoff
Illustration eines Gehirns in einer Pille

04.10.2022 | Antidepressiva | Zertifizierte Fortbildung

Praktische Aspekte der antidepressiven Pharmakotherapie

Empfehlungen für nicht vorbehandelte und vorbehandelte Patienten

Die Pharmakotherapie stellt neben der Psychotherapie eine der beiden Hauptsäulen der antidepressiven Therapie dar. Wie die Therapie im Einzelnen durchgeführt wird, hängt jedoch von einigen Aspekten ab: Präferenz Betroffener, Schweregrad der Erkrankung sowie Wirk- und Sicherheitsprofil des Medikaments. Dieser Beitrag gibt eine umfassende Übersicht.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Hans-Peter Volz

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