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Psychiatrie

Kommentierte Studien

20.06.2018 | Morbus Alzheimer | journal club | Ausgabe 6/2018

Verzögern SSRI den Übergang in die manifeste Alzheimer-Erkrankung?

Depressive Erkrankungen sind mit einem erhöhten Risiko für eine Alzheimer-Demenz assoziiert. Eine Studie untersuchte, ob eine längerfristige Behandlung mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) den Übergang von einer leichten kognitiven Störung in eine manifeste Demenz vom Alzheimer-Typ beeinflusst.

Autor:
Prof. Dr. med. Andreas Broocks

31.05.2018 | Depression postnatal oder postpartal | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Schnelle Besserung einer postpartalen Depression durch Brexanolon

Postpartale Depressionen treten weltweit bei etwa 10 – 20 % aller Mütter auf, wovon wiederum 5 – 10 % unter den Symptomen einer schweren Depression, häufig auch kombiniert mit ausgeprägten Ängsten, leiden. Mit Brexanolon steht nun eine wirkungsvolle Therapieoption zur Verfügung.

Autor:
Anna Birkenstock

31.05.2018 | Affektive Störungen | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Assoziation von zerebraler Mirkoangiopathie und Altersdepression

Die Altersdepression oder auch „Late-Life-Depression“ stellt insbesondere aufgrund des höheren Rückfallrisikos eine Herausforderung für die psychiatrische Praxis dar. Eine aktuelle Metaanalyse liefert nun weitere Erkenntnisse zur Unterstützung der Hypothese einer vaskulären Genese.

Autor:
Dr. Alexandra Neyazi

31.05.2018 | Affektive Störungen | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Weiterhin deutlich erhöhtes Mortalitätsrisiko bei depressiven Patienten

Wie hat sich das Sterblichkeitsrisiko nach einer depressiven Erkrankung in den letzten 60 Jahren entwickelt? Und welchen Einfluss haben Geschlecht und verschiedene Risikofaktoren auf die Sterblichkeit? Eine Studie ist diesen Fragen nachgegangen.

Autor:
Anna Birkenstock

31.05.2018 | Psychopharmakotherapie | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Wirksamkeit verschiedener Antidepressiva: es gibt doch Unterschiede!

Die Nationale Versorgungsleitlinie Unipolare Depression geht davon aus, dass es keine wesentlichen Unterschiede in der Wirksamkeit verschiedener Antidepressiva gibt. Diese Sicht wird jetzt erneut durch eine Netzwerk-Metaanalyse der Gruppe von Andrea Cipriani infrage gestellt.

Autor:
Prof. Dr. Helge Frieling

31.05.2018 | Affektive Störungen | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Vagusnervstimulation – Langzeitalternative für therapieresistente Depressionen?

Nach dem vierten Therapieversuch remittieren nur 10 – 15 % der Patienten mit einer schweren depressiven Störung. Die American Psychological Association (APA) empfiehlt die Vagusnervstimulation als mögliche zusätzliche Option nach vier adäquat durchgeführten antidepressiven Therapieversuchen.

Autor:
Hannah Maier

15.05.2018 | Affektive Störungen | journal club | Ausgabe 5/2018

Ein Nasenspray zur Depressionsbehandlung

Der NMDA-Rezeptor-Antagonist Esketamin ist gut antidepressiv wirksam. Bisher konnte er aber nur intravenös angewendet werden, was risikobehaftet und umständlich ist. Nun gibt es Esketamin als Nasenspray – eine wirksame und sichere Darreichungsform bei therapieresistenter Depression?

Autor:
Julie-Marie Nickel

15.05.2018 | Affektive Störungen | journal club | Ausgabe 5/2018

Lässt sich ein sinnvolles Ranking von Antidepressiva erstellen?

Welche vergleichende Wirksamkeit und Akzeptanz haben Antidepressiva in der Akutbehandlung der Majoren Depression Erwachsener? Und: Lässt sich ein sinnvolles Ranking der Antidepressiva nach Wirksamkeit und Akzeptanz erstellen? Was fünf Kommentatoren über die entsprechende Studie denken, lesen Sie hier.

Autoren:
Dr. med. Hauke Wiegand, Prof. Dr. med. Tom Bschor, Prof. Dr. phil. Elisabeth Schramm, Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl, Prof. Dr. med. Dr. phil. Martin Härter

02.05.2018 | Kinder in der Hausarztpraxis | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 8/2018

Schlafrhythmus etabliert sich schon früh

Viele Eltern nervt es, wenn ihre Kinder ständig zu spät einschlafen oder zu früh aufwachen. Eine finnische Studie zeigt nun, dass dies keine Störung sein muss – sondern bereits ein individueller Biorhythmus.

Autor:
Prof. Dr. med. Dr. h. c. D. Reinhardt

02.05.2018 | Morbus Alzheimer | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 8/2018

Nahrungsergänzung bremst Alzheimer nicht

In einer auf zwei Jahre angelegten Studie konnte ein Mix diverser Nahrungsergänzungsstoffe das Fortschreiten der Alzheimer-Demenz nicht aufhalten. Trotzdem gibt es eine Lektion für den Praxisalltag.

Autor:
Prof. Dr. med. H. -C. Diener

22.02.2018 | Bipolare affektive Störung | journal club | Ausgabe 2/2018

Lithium oder Valproat für Ältere mit Manie?

Grundsätzlich gibt es viele Studien zur Maniebehandlung, es fehlen jedoch prospektiv kontrollierte zu spezifischen Patientengruppen. Eine Studie untersuchte nun die Wirksam- und Verträglichkeit von Lithium oder Valproat bei Patienten ab 60 Jahren mit einer hypomanen, manischen oder gemischten Episode.

Autor:
Prof. Dr. med Martin Schäfer

22.02.2018 | Morbus Alzheimer | journal club | Ausgabe 2/2018

Methylphenidat gegen Apathie bei leichtem Alzheimer?

Apathie, als tiefgreifender Motivationsverlust, ist die häufigste Verhaltensstörung bei der Alzheimer-Krankheit. Sie ist mit einer höheren Sterblichkeit verbunden und hat auch für das Pflegepersonal schwere Konsequenzen. Eine Studie untersuchte den Einfluss von Methylphenidat.

Autor:
Prof. Dr. med. Markus Weih

20.02.2018 | Hypertonie in der Hausarztpraxis | FORTBILDUNG | Ausgabe 3/2018

Marihuana –> Hypertonie –> Tod?

Beim Thema Cannabis stehen die Zeichen auf Legalisierung. Da lässt eine Studie aufhorchen, die das Rauchkraut mit einer Häufung hypertoniebedingter Todesfälle in Verbindung bringt.

Autor:
Prof. Dr. med. W. Zidek

29.01.2018 | Schizophrenie | Literatur kompakt | Ausgabe 1/2018

Ungenügendes Ansprechen bei Schizophrenie: zweite psychotrope Substanz dazu?

Ein großes Problem bei der Psychopharmakotherapie schizophrener Störungen ist die oftmals nur mangelhafte Response. Insofern werden häufig Kombinationstherapien angewandt. Deren Nutzen beruht allerdings auf einem schwachen empirischen Fundament.

Autor:
Prof. Dr. Hans-Peter Volz

29.01.2018 | Schizophrenie | Literatur kompakt | Ausgabe 1/2018

Sinkt unter Clozapin die Mortalitätsrate bei schizophrenen Patienten?

Schon seit einigen Jahren wird der Mortalität bei schizophrenen Patienten, insbesondere wenn sie mit Antipsychotika behandelt werden, erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet. Ein Antipsychotikum erweist sich hier als günstig.

Autor:
Prof. Dr. Hans-Peter Volz

22.01.2018 | Bipolare affektive Störung | journal club | Ausgabe 1/2018

Wann ist das Switch-Risiko in eine Hypomanie am geringsten?

Patienten mit Bipolar-II-Störung sehen die Hypomanie oft als nicht behandlungsbedürftig an. Unter welcher Therapie besteht bei depressiven Patienten mit Bipolar-II-Störung ein höheres Switch-Risiko in eine Hypomanie? Bei einer Monotherapie mit Sertralin bzw. Lithium oder einer Kombination von beiden?

Autor:
Eva Müller

22.01.2018 | Schizophrenie | journal club | Ausgabe 1/2018

Was schützt bei Schizophrenie am besten vor Rückfällen?

Die meisten Daten zur Wirksamkeit von Antipsychotika liegen aus randomisierten kontrollierten Studien vor. Der Nachteil: Sie bilden die normale Behandlungssituation schizophrener Patienten nur ungenügend ab. „Real World“-Studien zur vergleichenden Wirksamkeit von Antipsychotika sind daher sinnvoll.

Autor:
Prof. Dr. med. Klaus Lieb

22.01.2018 | Psychiatrie und Psychosomatik | journal club | Ausgabe 1/2018

Hohes Suizidrisiko direkt nach der Entlassung

Nahezu alle psychischen Störungen weisen eine erhöhte Suizidmortalität auf. Patienten, die kürzlich aus stationärer psychiatrischer Behandlung entlassen wurden, scheinen ein besonders hohes Suizidrisiko zu haben. Welche Lösungsmöglichkeiten unser Kommentator sieht, lesen Sie hier.

Autor:
Prof. Dr. med. Christian Lange-Asschenfeldt

19.12.2017 | Chemotherapie | Evidenzbasierte Medizin | Ausgabe 1/2018

Einsatz von Cannabinoiden bei chemotherapieinduzierter Übelkeit und Erbrechen

Eine Chochrane-Analyse hat die Wirksamkeit und die Verträglichkeit von Cannabis-basierten Medikamenten für chemotherapieinduzierte Übelkeit und Erbrechen bei erwachsenen Krebspatienten evaluiert. Unsere Expertin fasst die Ergebnisse für Sie zusammen und ordnet sie ein.

Autor:
Dr. Désirée Louise Dräger

16.12.2017 | Schizophrenie | journal club | Ausgabe 12/2017

Wie wirksam ist eine Kombinationstherapie bei Schizophrenie?

Viele Schizophrenie-Patienten sprechen nicht ausreichend auf das erste Antipsychotikum an. Daher werden oft zwei oder gar mehr Antipsychotika oder diese mit anderen Substanzgruppen kombiniert. Eine Meta-Metaanalyse untersuchte die Wirksamkeit von 42 Kombinationen.

Autor:
Springer Medizin

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2017 | Buch

Pocket Guide Psychopharmaka von A bis Z

Im Pocket Guide finden Sie von A bis Z schnell und übersichtlich die "Erste-Hilfe"-Information rund um alle Psychopharmaka, die Sie auf Station und im Praxisalltag brauchen. Das Pocket-Buch passt bestens in die Kitteltasche. Auf eine ausführliche Darstellung der Störungen wurde bewusst verzichtet.

Autoren:
Prof. Dr. med. Otto Benkert, Prof. Dr. med. I.-G. Anghelescu, Prof. Dr. med. G. Gründer, Prof. Dr. med. P. Heiser, Prof. Dr. rer. Nat. C. Hiemke, Prof. Dr. med. H. Himmerich, Prof. Dr. med. F. Kiefer, Prof. Dr. med. C. Lange-Asschenfeldt, Prof. Dr. med., Dr. rer. nat., Dipl.-Psych. M.J. Müller, Dr. med., Dipl.-Kfm. M. Paulzen, Dr. med. F. Regen, Prof. Dr. med. A. Steiger, Prof. Dr. med. F. Weber

2016 | Buch

Klinikmanual Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Dieses Kitteltaschenbuch enthält übersichtlich und systematisch alle notwendigen Informationen zum schnellen Nachschlagen auf Station, in der Ambulanz oder im Konsildienst: Klare Handlungsanweisungen, Therapieempfehlungen und die notwendigen rechtlichen Hintergründe.

Herausgeber:
Prof. Dr. Dr. Frank Schneider
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