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Psychiatrie

Kommentierte Studien

17.12.2018 | Morbus Alzheimer | journal club | Ausgabe 12/2018

Kann körperliches Training das Fortschreiten der Demenz aufhalten?

Menschen, die sich regelmäßig körperlich betätigen, scheinen ein geringeres Risiko für eine Demenz zu haben. Zudem dürfte bei ihnen die Krankheit langsamer fortschreiten. Ob ein regelmäßiges körperliches Belastungsprogramm die Prognose verbessert, wurde jetzt in einer kleinen Studie in Oxford untersucht.

Autor:
Springer Medizin

17.12.2018 | Schizophrenie | journal club | Ausgabe 12/2018

Hilft Amisulprid bei Alterspsychosen?

Selten treten schizophrenieartige Psychosen erstmals nach dem 60. Lebensjahr auf. Randomisierte Behandlungsstudien mit Antipsychotika fehlen in dieser Patientengruppe vollständig. Für die Abschätzung von Nutzen und Risiken werden entsprechende Studien aber dringend benötigt.

Autor:
Prof. Dr. med. Michael Hüll

17.12.2018 | Angststörungen | journal club | Ausgabe 12/2018

Therapie von Angststörungen: Auch Medikamente wirken anhaltend

Allgemein wird davon ausgegangen, dass medikamentös behandelte Patienten mit Angststörungen relativ rasch nach dem Absetzen des Medikaments einen Rückfall erleiden, während die Effekte der Psychotherapie nach deren Ende mehrere Monate oder sogar Jahre anhalten. Doch dem ist nicht so. Auch medikamentöse Effekte halten an.

Autor:
Dr. hum. biol. Stefanie Wagner

17.12.2018 | Antidepressiva | journal club | Ausgabe 12/2018

Wirkung von Citalopram und Paroxetin durch Nebenwirkungen erklärbar?

Immer wurde wieder argumentiert, dass die Wirkung von Antidepressiva darauf zurückzuführen ist, dass Patienten in randomisierten, placebokontrollierten Studien wegen Nebenwirkungen realisieren, ob sie in der Verum- oder Placebogruppe sind und daher höhere Erwartungen an die Wirksamkeit der Substanzen haben. Was ist dran?

Autor:
Prof. Dr. med. Klaus Lieb

01.12.2018 | ADHS | Literatur kompakt | Ausgabe 6/2018

ADHS und das Mikrobiom – wie sind die Zusammenhänge?

Der Zusammenhang zwischen einem veränderten Mikrobiom und psychischen Erkrankungen wurde in den vergangenen Jahren immer wieder diskutiert. Auch im Fall von ADHS haben die Erkenntnisse zur Kommunikation zwischen ZNS und dem Nervensystem des Magen-Darm-Traktes Konsequenzen für Prävention und Therapie.

Autoren:
Prof. Dr. med. Sibylle C. Roll, Prof. Dr. rer. physiol. Martina Hahn

23.11.2018 | Borderline Typus | journal club | Ausgabe 11/2018

Sicher – aber unwirksam: Lamotrigin bei Borderline

Impulsivität, Ärger und Depressivität – häufig wird Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen dagegen ein Stimmungsstabilisierer wie Lamotrigin verschrieben. Eine Studie fand heraus: das ist zwar sicher, aber weder klinisch wirksam noch kosteneffektiv. Ändert das die gängige Verschreibungspraxis?

Autor:
Dipl.-Psych. Jutta Stoffers-Winterling

08.11.2018 | Psychoonkologie | journal club | Ausgabe 7/2018

Wie wirken sich psychosoziale Interventionen bei Krebspatienten auf die Lebensqualität aus?

Welche Effekte haben psychosoziale Interventionen auf Lebensqualität, emotionale und soziale Funktion bei Krebspatienten? In einer entsprechenden Metaanalyse wurden demographische, klinische, persönliche und interventionsbezogene Faktoren berücksichtigt, die diesen Zusammenhang beeinflussen.

Autoren:
Prof. Dr. Joachim Weis, Rene Markovits-Hopii

21.09.2018 | EKT | journal club | Ausgabe 9/2018

Beeinflusst die EKT das Demenzrisiko?

Eine Elektrokrampftherapie (EKT) gilt als sehr effektive und leitliniengerechte Methode schwere depressive Episoden zu behandeln. Kognitive Nebenwirkungen treten – altersabhängig – häufig auf, gelten aber als vollständig reversibel. Nun wurde untersucht, ob eine EKT das Risiko erhöht, eine Demenz zu entwickeln.

Autor:
Prof. Dr. med. Dipl. Phys. Alexander Sartorius

07.08.2018 | Neonatologie | Literatur kompakt | Ausgabe 4/2018

Neurologische Entwicklung von Frühgeborenen besser abschätzen

Fast jedem Kinderarzt ist die bange Frage von Eltern nach der längerfristigen neurologischen Entwicklung eines Frühgeborenen vertraut. Um die Vorhersage verbessern zu können, kombinierten nun Forscher zwei Verfahren in einer Studie. Mit Erfolg?

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

20.06.2018 | Morbus Alzheimer | journal club | Ausgabe 6/2018

Verzögern SSRI den Übergang in die manifeste Alzheimer-Erkrankung?

Depressive Erkrankungen sind mit einem erhöhten Risiko für eine Alzheimer-Demenz assoziiert. Eine Studie untersuchte, ob eine längerfristige Behandlung mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) den Übergang von einer leichten kognitiven Störung in eine manifeste Demenz vom Alzheimer-Typ beeinflusst.

Autor:
Prof. Dr. med. Andreas Broocks

16.06.2018 | Folgeerkrankungen bei Diabetes mellitus | journal club | Ausgabe 3/2018

Ebnen schlechte HbA1c-Werte den Weg zur Demenz?

In der alternden Gesellschaft ist die Zunahme der Demenzkranken eine Herausforderung. Der Zusammenhang zwischen Diabetes und Demenz ist gut belegt. Inwiefern der Diabetes und dessen Güte der Einstellung kognitive Defizite als Vorstufen der Demenz beeinflusst, ist weniger bekannt.

Autor:
PD Dr. med. Ovidiu Alin Stirban

31.05.2018 | Affektive Störungen | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Weiterhin deutlich erhöhtes Mortalitätsrisiko bei depressiven Patienten

Wie hat sich das Sterblichkeitsrisiko nach einer depressiven Erkrankung in den letzten 60 Jahren entwickelt? Und welchen Einfluss haben Geschlecht und verschiedene Risikofaktoren auf die Sterblichkeit? Eine Studie ist diesen Fragen nachgegangen.

Autor:
Anna Birkenstock

31.05.2018 | Affektive Störungen | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Assoziation von zerebraler Mirkoangiopathie und Altersdepression

Die Altersdepression oder auch „Late-Life-Depression“ stellt insbesondere aufgrund des höheren Rückfallrisikos eine Herausforderung für die psychiatrische Praxis dar. Eine aktuelle Metaanalyse liefert nun weitere Erkenntnisse zur Unterstützung der Hypothese einer vaskulären Genese.

Autor:
Dr. Alexandra Neyazi

31.05.2018 | Affektive Störungen | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Vagusnervstimulation – Langzeitalternative für therapieresistente Depressionen?

Nach dem vierten Therapieversuch remittieren nur 10 – 15 % der Patienten mit einer schweren depressiven Störung. Die American Psychological Association (APA) empfiehlt die Vagusnervstimulation als mögliche zusätzliche Option nach vier adäquat durchgeführten antidepressiven Therapieversuchen.

Autor:
Hannah Maier

31.05.2018 | Psychopharmakotherapie | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Wirksamkeit verschiedener Antidepressiva: es gibt doch Unterschiede!

Die Nationale Versorgungsleitlinie Unipolare Depression geht davon aus, dass es keine wesentlichen Unterschiede in der Wirksamkeit verschiedener Antidepressiva gibt. Diese Sicht wird jetzt erneut durch eine Netzwerk-Metaanalyse der Gruppe von Andrea Cipriani infrage gestellt.

Autor:
Prof. Dr. Helge Frieling

31.05.2018 | Depression postnatal oder postpartal | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2018

Schnelle Besserung einer postpartalen Depression durch Brexanolon

Postpartale Depressionen treten weltweit bei etwa 10 – 20 % aller Mütter auf, wovon wiederum 5 – 10 % unter den Symptomen einer schweren Depression, häufig auch kombiniert mit ausgeprägten Ängsten, leiden. Mit Brexanolon steht nun eine wirkungsvolle Therapieoption zur Verfügung.

Autor:
Anna Birkenstock

15.05.2018 | Affektive Störungen | journal club | Ausgabe 5/2018

Lässt sich ein sinnvolles Ranking von Antidepressiva erstellen?

Welche vergleichende Wirksamkeit und Akzeptanz haben Antidepressiva in der Akutbehandlung der Majoren Depression Erwachsener? Und: Lässt sich ein sinnvolles Ranking der Antidepressiva nach Wirksamkeit und Akzeptanz erstellen? Was fünf Kommentatoren über die entsprechende Studie denken, lesen Sie hier.

Autoren:
Dr. med. Hauke Wiegand, Prof. Dr. med. Tom Bschor, Prof. Dr. phil. Elisabeth Schramm, Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl, Prof. Dr. med. Dr. phil. Martin Härter

15.05.2018 | Affektive Störungen | journal club | Ausgabe 5/2018

Ein Nasenspray zur Depressionsbehandlung

Der NMDA-Rezeptor-Antagonist Esketamin ist gut antidepressiv wirksam. Bisher konnte er aber nur intravenös angewendet werden, was risikobehaftet und umständlich ist. Nun gibt es Esketamin als Nasenspray – eine wirksame und sichere Darreichungsform bei therapieresistenter Depression?

Autor:
Julie-Marie Nickel

02.05.2018 | Morbus Alzheimer | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 8/2018

Nahrungsergänzung bremst Alzheimer nicht

In einer auf zwei Jahre angelegten Studie konnte ein Mix diverser Nahrungsergänzungsstoffe das Fortschreiten der Alzheimer-Demenz nicht aufhalten. Trotzdem gibt es eine Lektion für den Praxisalltag.

Autor:
Prof. Dr. med. H. -C. Diener

02.05.2018 | Kinder in der Hausarztpraxis | FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN | Ausgabe 8/2018

Schlafrhythmus etabliert sich schon früh

Viele Eltern nervt es, wenn ihre Kinder ständig zu spät einschlafen oder zu früh aufwachen. Eine finnische Studie zeigt nun, dass dies keine Störung sein muss – sondern bereits ein individueller Biorhythmus.

Autor:
Prof. Dr. med. Dr. h. c. D. Reinhardt

Neu im Fachgebiet Psychiatrie

Meistgelesene Bücher aus dem Fachgebiet

2017 | Buch

Pocket Guide Psychopharmaka von A bis Z

Im Pocket Guide finden Sie von A bis Z schnell und übersichtlich die "Erste-Hilfe"-Information rund um alle Psychopharmaka, die Sie auf Station und im Praxisalltag brauchen. Das Pocket-Buch passt bestens in die Kitteltasche. Auf eine ausführliche Darstellung der Störungen wurde bewusst verzichtet.

Autoren:
Prof. Dr. med. Otto Benkert, Prof. Dr. med. I.-G. Anghelescu, Prof. Dr. med. G. Gründer, Prof. Dr. med. P. Heiser, Prof. Dr. rer. Nat. C. Hiemke, Prof. Dr. med. H. Himmerich, Prof. Dr. med. F. Kiefer, Prof. Dr. med. C. Lange-Asschenfeldt, Prof. Dr. med., Dr. rer. nat., Dipl.-Psych. M.J. Müller, Dr. med., Dipl.-Kfm. M. Paulzen, Dr. med. F. Regen, Prof. Dr. med. A. Steiger, Prof. Dr. med. F. Weber

2016 | Buch

Klinikmanual Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Dieses Kitteltaschenbuch enthält übersichtlich und systematisch alle notwendigen Informationen zum schnellen Nachschlagen auf Station, in der Ambulanz oder im Konsildienst: Klare Handlungsanweisungen, Therapieempfehlungen und die notwendigen rechtlichen Hintergründe.

Herausgeber:
Prof. Dr. Dr. Frank Schneider
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