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Die Serotonin-Hypothese ist tot – es lebe die Serotonin-Hypothese?

Die Serotonin-Hypothese ist tot – es lebe die Serotonin-Hypothese?

Die Serotonin-Hypothese ist tot – es lebe die Serotonin-Hypothese?

Ältere Theorien zur Neurobiologie depressiver Erkrankungen wie die Serotoninmangelhypothese konnten bislang nicht bestätigt werden. Seitdem gibt es hitzige Diskussionen über die Wirksamkeit von SSRI. Nun erschien eine Arbeit, in der es Forschenden dank neuer nuklearmedizinischer Methoden erstmals gelang, doch einen Serotoninmangel bei Depressiven nachzuweisen.

Kinder erhalten immer häufiger Antipsychotika

Die Prävalenz von Antipsychotikaverordnungen bei Kindern hat sich in Großbritannien innerhalb von 20 Jahren verdoppelt. Daten aus Deutschland weisen auf einen ähnlichen Trend.

CME: Neuerungen der S3-Leitlinie zur Zwangsstörung

Zwangs- und Zwangsspektrumstörungen sind häufige Erkrankungen mit komplexer, biopsychosozialer Ätiopathogenese. Die Einordnung der Störungen in der ICD-11 und wesentliche Neuerungen der aktuellen Revision der „S3-Leitlinie Zwangsstörungen“ werden in diesem CME-Beitrag referiert.

Naloxon bei Drogenabhängigen: Resultate eines Feldversuchs

Die Bereitstellung von Naloxon für Ersthelfende kann die Zahl der Drogentoten deutlich reduzieren. Die Ergebnisse des ersten deutschen Feldversuchs, bei dem ein Notfall-Kit zur Antagonisierung unter Alltagsbedingungen getestet wurde, sind ermutigend.

Macht die Schilddrüse wirklich depressiv?

Symptome der Schilddrüsenunterfunktion weisen Überlappungen mit denen der unipolaren Depression auf. Ein Zusammenhang zwischen den Erkrankungen wird daher seit Längerem vermutet. Forschende haben in einer Review aber genauer hingesehen.

Antidepressiva während der Schwangerschaft kein Risikofaktor für das Ungeborene

Psychopharmaka in Schwangerschaft und Stillzeit sind für (werdende) Mütter als auch für Behandelnde mit vielen Bedenken belegt, da nahezu alle Substanzen plazentagängig sind. Besonders groß ist die Sorge, dass eine antidepressive Therapie zu Hirnentwicklungsstörungen beim Kind führt. Zumindest diese Sorge scheint laut dieser Studie aber unbegründet zu sein.

Wahnsinns Sprache! Wie sich Wahn im Gespräch äußert

Über Wahnerfahrungen zu sprechen ist oftmals schwierig für Betroffene. Sprechpausen, Abbrüche und Reformulierungen, Aushandlung des „common ground“ können dabei von Betroffenen genutzt werden, um diese privaten, häufig unangenehmen und tabuisierten Erfahrungen zu sprechen. Für Behandelnde kann das im Rahmen der Therapie nützlich sein.

Und wer kümmert sich um die Psyche der Jüngeren?

Die negativen Auswirkungen der Coronapandemie auf die Psyche junger Menschen sind nicht von der Hand zu weisen und die Langzeitfolgen sind noch nicht absehbar. Die Versorgung kann bei der Anzahl Betroffener nur schwer mithalten. Über 300 kinder- und jugendtherapeutisch Tätige wurden dazu befragt und weisen auf die Missstände in Familien und wie auch Behandelnde an ihre Grenzen kommen.

Bildnachweise
Erregungsübertragung zwischen Synapsen/© K_E_N / Getty Images / iStock, Kind sitzt mit Eltern in Psychotherapie/© KatarzynaBialasiewicz / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Person kratzt sich die Hand/© Ольга Тернавская / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Frau sitzt am Tisch; Drogen vor ihr/© kmiragaya / Fotolia (Symbolbild mit Fotomodell), Frau sitzt nachdenklich auf dem Boden/© Vladimir Vladimirov / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Schwangere Frau liegt müde auf dem Sofa/© globalmoments / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Sprechen von Buchstaben aus dem Mund/© jaouad.K / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Nachdenklicher Junge/© nadezhda1906 / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)