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22.12.2016 | Schwerpunkt: Kinder- und Jugendpsychotherapie - Originalien | Ausgabe 1/2017 Open Access

Psychotherapeut 1/2017

Psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung in Deutschland

Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage

Zeitschrift:
Psychotherapeut > Ausgabe 1/2017
Autoren:
M. Sc. Rebecca C. Groschwitz, Jörg M. Fegert, Paul L. Plener
Wichtige Hinweise

Redaktion

H.J. Freyberger, Stralsund/Greifswald
J.M. Fegert, Ulm

Zusammenfassung

Hintergrund

Informationen über die psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung in Deutschland basieren größtenteils auf der Auswertung großer Datenbanken und Patientenbefragungen.

Ziel der Arbeit

Mit der Befragung einer Bevölkerungsstichprobe sollten einerseits Selektionseffekte vermieden und andererseits subjektive Einschätzungen eingeholt werden, die nicht basierend auf vorhandenem Material aus Datenbanken beantwortet werden können.

Stichprobe und Methode

Hierzu erfolgte eine Umfrage zur Inanspruchnahme von psychiatrischer/psychotherapeutischer Hilfe in einer bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe der deutschen Allgemeinbevölkerung (n = 2524; Anteil weiblicher Teilnehmer: 55,5 %; Alter: 14 bis 99 Jahre). Die Daten wurden mithilfe eines Fragebogens erhoben.

Ergebnisse und Diskussion

Unter den Teilnehmenden hatten 15,9 % bereits irgendeine Form der psychiatrischen oder psychotherapeutischen Hilfe in Anspruch genommen, die von einem Großteil der Befragten (60,7 %) auch als „hilfreich“ oder „sehr hilfreich“ beschrieben wurde. Vier Prozent der Befragten hatten sich in ihrem Leben bereits unfreiwillig in psychiatrischer Behandlung befunden. Die Mehrheit der Teilnehmenden (83,1 %), die schon einmal psychiatrische oder psychotherapeutische Hilfen in Anspruch genommen hatten, beschrieb eine Wartezeit auf Einsetzen dieser Hilfen, die unter 3 Monate betrug. Insgesamt kann aus den Ergebnissen eine hohe Zufriedenheit mit psychiatrischen und psychotherapeutischen Hilfen abgeleitet werden. Ausgehend von der in der Bevölkerung angenommenen Prävalenz psychischer Erkrankungen kann festgehalten werden, dass offensichtlich nicht alle Betroffenen Hilfen aufsuchen.

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