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17.01.2017 | Leitthema

Psychologische Aspekte von Tattoo & Co

Zeitschrift:
Journal für Ästhetische Chirurgie
Autor:
Prof. Dr. E. Kasten
Zusammenfassung
Von ärztlicher Seite aus wird vorwiegend auf medizinische Risiken von Tätowierungen, Piercings und anderen Formen der Body-Modification hingewiesen. Abgesehen von medizinisch sinnvollen Tattoos, etwa einer auftätowierten Brustwarze nach Mammakarzinom, können gerade junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung von Körperschmuck profitieren. Beispiele sind das subjektive Gefühl gestiegener Attraktivität, Stolz auf die „Mutprobe“ durch das Ertragen der Schmerzen und bessere Integration in die Gruppe der Gleichaltrigen. Bei Borderline-Patienten kann es sogar zum Rückgang selbstverletzender Verhaltensweisen kommen. Nicht selten verarbeiten Menschen traumatische Lebensereignisse, z. B. den Tod einer nahestehenden Person, durch ein Tattoo. Obwohl heute in Deutschland rund 8 Mio. Menschen tätowiert sind, zeigen aktuelle Studien, dass es weiterhin Vorurteile gibt. Die Entscheidung für ein tätowiertes Bild ist nicht zufällig, sondern spiegelt den Charakter des Trägers wider. Ein Mensch, der sich mit Tattoos wie z. B. Blumengirlanden schmückt, ist tatsächlich meist friedfertiger. Jemand, dessen Oberarm ein „Skull“ ziert, muss aber nicht aggressiver sein; der Totenschädel kann ihn auch an die Begrenztheit des Lebens mahnen.

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