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11.01.2019 | Psychoonkologie | Psychoonkologie | Ausgabe 5/2019

Der Onkologe 5/2019

Partnerschaft und Sexualität bei Tumorerkrankungen

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 5/2019
Autor:
Prof. Dr. Tanja Zimmermann

Zusammenfassung

Eine Krebserkrankung stellt nicht nur für den Patienten, sondern auch für die Angehörigen eine belastende Situation dar. Insbesondere die Partner erleben häufig vergleichbare psychische und soziale Belastungen wie die Patienten. Dabei spielen die Partner eine wichtige Rolle in der emotionalen und praktischen Unterstützung des Patienten. Die Krebserkrankung kann zu massiven Änderungen der partnerschaftlichen Funktionsfähigkeit wie z. B. Rollenveränderungen oder Einschränkung gemeinsamer Aktivitäten sowie sexuellen Funktionsstörungen führen, die Anpassungsprozesse erforderlich machen. Sexuelle Themen führen oft zu einer Sprachlosigkeit zwischen Patient und Partner, aber auch zwischen dem Paar und dem medizinischen Behandlungsteam. Eine offene Kommunikation über sexuelle Themen – im Idealfall initiiert vom medizinischen Team – wäre empfehlenswert. In der Partnerschaft haben sich ebenfalls eine offene Kommunikation sowie die Förderung des dyadischen Copings (der gemeinsamen Bewältigung des Paares) als hilfreich für die Belastungsreduktion und Steigerung der Lebensqualität erwiesen. Partnerschaftliche Unterstützungsprogramme sind dabei eine sinnvolle Hilfe für Paare in diesem Anpassungs- und Bewältigungsprozess.

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Literatur
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