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15.05.2017 | Psychoonkologie | Psychoonkologie | Ausgabe 8/2017

Der Onkologe 8/2017

Patientenadhärenz in der oralen medizinischen Onkologie

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 8/2017
Autoren:
Dr. Walter Baumann, Dr. Manfred Welslau

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Adhärenz der Patienten gegenüber der medikamentösen antineoplastischen Therapie wird für den Erfolg der Behandlung immer wichtiger.

Fragestellung

Es wird ein Überblick über die jüngere Adhärenzforschung gegeben und der Frage nach gesicherten Erkenntnissen über zweckmäßige Interventionen zu Verbesserung der Adhärenz für den klinischen Alltag nachgegangen.

Material und Methode

Die wichtigsten Übersichtsarbeiten und Metaanalysen wurden zusammengefasst und ausgewertet und die bezüglich des Therapieverlaufs vorliegenden Hinweise diskutiert.

Ergebnisse

Zur Medikamentenadhärenz von Patienten in der Onkologie gibt es mittlerweile eine große Fülle von Studiendaten, die aber widersprüchlich bleiben. Die initiale Phase einer medikamentösen Therapie erfordert vom onkologischen Team besondere Aufmerksamkeit. Darüber hinaus sind bei der Langzeitversorgung mit antineoplastischen Medikamenten Herausforderungen bezüglich der Patientenadhärenz zu beachten.

Schlussfolgerungen

Strategien zur Förderung der Adhärenz verlangen ein multimodales Vorgehen. Die spezifischen Anforderungen in jedem Einzelfall müssen kommunikativ ermittelt und beantwortet werden. Die Adhärenzforschung bedarf weiterer Studien mit größeren Fallzahlen.

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Literatur
Über diesen Artikel

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